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Im täglichen Sprachgebrauch versteht man unter Schadstoffen in der Umwelt vorhandene Stoffe oder Stoffgemische, die schädlich für Menschen, Tiere, Pflanzen oder andere Organismen sowie ganze Ökosysteme sein können. Dabei kann die Schädigung durch Aufnahme durch Organismen oder Eintrag in ein Ökosystem oder seine Biomasse hervorgerufen werden.

Als „schädlich“ wird ein Stoff in engerem Sinne also im Hinblick auf die Organismen eines Ökosystems von den Mikroben bis hin zu Pflanze, Tier und Mensch definiert - in weiterem Sinne jedoch, sobald er sich für irgendeinen zuvor festgesetzten Zweck als schädlich erweist. Das kann also Auslegungssache sein. Das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) definiert Schadstoff daher folgendermaßen näher: In bedeutendem Umfang freigesetzte Stoffe, die geeignet sind:

  1. die Gesundheit eines anderen, Tiere, Pflanzen oder andere Sachen von bedeutendem Wert zu schädigen oder
  2. nachhaltig ein Gewässer, die Luft oder den Boden zu verunreinigen oder in einer sonstigen Weise nachteilig zu verändern.

Diese juristische Definition zeigt jedoch auch die Schwierigkeit in der Festlegung dieses Begriffes auf. Es ist also ein bestimmter, chemisch definierter Stoff (Substanz) nicht unbedingt in jedem Falle der Kategorie Schadstoff (oder auch Giftstoff) eindeutig zuordenbar oder auszuschließen, sondern es kommt auch auf die Menge und die Umgebungssituation an. Die Wirkung eines Schadstoffes (wie auch eines Giftstoffes) auf ein Ökosystem muss daher unter Umständen durch Feldversuche, Langzeitexperimente und Schadstoff-Analysen in Form von qualitativen Nachweisreaktionen und quantitativ-instrumentelle Messungen untersucht und dokumentiert werden.

Natürliche und künstliche Schadstoffe


Unter den Schadstoffen unterscheidet man prinzipiell zwei Gruppen:

Beide Gruppen können chemisch verschiedenste Stoffe, organische oder anorganische, aber auch starke strukturelle Unterschiede aufweisen und sich aus Partikeln von verschiedener Größen zusammensetzen.

Daher werden Schadstoffe auch nach anderen Gesichtspunkten unterteilt:

  1. Schadstoffe durch Landwirtschaft
  2. Schadstoffe durch Umweltverschmutzung
  3. Schadstoffe durch unsachgemäße Lagerung und Zubereitung
  4. Schadstoffe natürlichen Ursprungs

Schadstoffe durch Landwirtschaft


Diese Schadstoffe werden vor allem durch Pestizide (Herbizide, Insektizide und Fungzide) herbeigeführt. Diese Stoffe werden von Landwirten zur Schädlingsbekämpfung gebraucht und können schädlich sein. Durch übermäßige Stickstoffdüngung, die wegen Steigerung der Erträge durchgeführt wird (beispielsweise mit Gülle), können auch Nitrate in das Grundwasser und über Umwege auch wieder in Lebensmittel gelangen. Diese Nitrate werden im Körper zu Nitriten umgewandelt und können den Sauerstofftransport beeinträchtigen (Methämoglobinämie), bei Säuglingen bis hin zur Blausucht. Außerdem können aus Nitrit und Eiweiß Nitrosamine entstehen, die krebserregend sind.

Der Schadstoff-Teufelskreis durch den Verkehr und die Chemie


Auto, Lkw, Motorrad

Die Schadstoffe durch den Autoverkehr bzw. Lastwagenverkehr und motorisierten Zweiradverkehr bestehen aus drei Quellen: 1. Schadstoffe in den Abgasen; 2. Schadstoff Feinstaub durch den Abrieb der Reifen; 3. Schadstoff Feinstaub durch den Abrieb der Fahrbahn; 4. Schadstoff Feinstaub durch Abrieb der Bremsbacken.

Die Schadstoffe in den Abgasen werden laufend durch neue Verfahren reduziert, wobei dann die Entsorgung der jeweiligen Filter anfällt, die nicht unproblematisch ist. Die anderen beiden Quellen - Feinstaub durch Reifenabrieb und Fahrbahnabrieb und Bremsbackenabrieb - werden nie reduziert werden können und so wächst die Menge der krebserregenden Feinstaubpartikel weiter an. Deswegen bleibt auch bei der besten Säuberung der Abgase die Schadstoffbelastung durch den motorisierten Verkehr hoch, vor allem, wenn die Autoindustrie und die Wirtschaftspolitik den motorisierten Verkehr weiter fördert.

Die Städte liegen somit unter Schadstoffglocken, und Autobahnen sind Schadstofftunnels. Durch die Lüftung gelangen die Schadstoffe jeweils in die Fahrkabinen. Die Schadstoff- und Feinstaubemissionen durch die vielen Beschleunigungs- und Bremsmanöver in den Städten und der hohe Reifenabrieb und der Fahrbahnabrieb auf Autobahnen wiegen einander in etwa auf.

Filter für Dieselfahrzeuge emittieren feinsten krebserregenden Feinstaub mit direktem Zugang ins Lungensystem. Dieselfahrzeuge sind somit generell untauglich, ob mit oder ohne Filter.

Eisenbahn: Fäkalfeinstaub - Eisenfeinstaub - Raucherluft

Die Eisenbahn produziert speziellen Feinstaub: 1. durch heute noch übliche offene WCs (Fäkalfeinstaub); 2. durch den Abrieb der Schienen (Schienenabrieb) sowie durch den Abrieb der Eisenräder (Eisenfeinstaub); 3. durch die Raucherluft in Raucherabteilen, wobei die Raucherluft mit 100en von Schadstoffen durch Ritzen und Klimaanlagen auch in Nichtraucherabteilen verteilt wird. Bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ist seit 2006 ein absolutes Rauchverbot in Zügen in Kraft. Das Rauchverbot stößt meist sogar bei Rauchern auf positives Echo.

Fliegerei

Die Flugzeuge bzw. die Luftfahrt (Zivilflugzeuge und militärische Flugzeuge) verbreiten ihre Abgas-Schadstoffe in der oberen Atmosphäre. Der zweite Schadstoff der Luftfahrt ist der Fluglärm. Dieser ist bei modernen Flugzeugtypen zwar deutlich geringer als früher, doch gleichzeitig nimmt die Anzahl der geflogenen Kilometer immer mehr zu.

Schadstoff Lärm - Metalle in den Wracks - Schäden durch Treibstofftransporte

Ein weiterer beträchtlicher "Schadstoff" des Verkehrs ist auch der Lärm des Motorfahrzeugverkehrs, der Eisenbahn (Personenzüge wie Güterzüge) und des Luftverkehrs, der viele Krankheiten provoziert. Des Weiteren sind in den zu verschrottenden Autowracks bzw. Lastwagenwracks und Flugzeugwracks enorme Mengen gefährlicher Metalle enthalten. Schliesslich ergeben sich immer wieder schlimmste Schadstoffauswirkungen durch Treibstofftransporte, wenn Öltanker ganze Meere und Küstenabschnitte, und wenn Pipelines ganze Landschaften verschmutzen, mit der Folge des Massenmords in der Tierwelt und Pflanzenwelt bzw. außerdem mit der Verseuchung des Grundwassers bzw. des Trinkwassers mit hohen Krebsraten als Folge (z.B. in Russland, in Ecuador etc.).

Schadstoff Öltropfen

Die vielen Tonnen Öltropfen, die die Natur durch die Motoren täglich aufnehmen muss, belasten das Erdreich und das Trinkwasser täglich in aller Stille immer mehr mit Ölsubstanzen. Dadurch erhöhen sich in den Industrieländern stetig die Krebsraten. Bis heute ist das Thema "Öltropfen" in den Medien ein absolutes Tabu.

Die Sackgasse der Auto-Flugzeug-Verkehrspolitik: Gesundheitskosten ohne Ende

Die Verkehrspolitik auf der Welt scheint generell für schadstoffarme Verkehrsarten keine Konzepte zu haben. Es ist z.B. absolut fragwürdig, wieso der Transrapid als lärmfreies und schadstoffarmes Verkehrsmittel bis heute in Europa nicht zum Einsatz kommt und auch nicht weiterentwickelt wird (z.B. Mini-Transrapid), sondern dafür der schadstoffreiche Lastwagenverkehr immer noch zunimmt, wenn der Transrapid doch auch für Lasten eingesetzt werden könnte. Ein U-Bahn-System durch die ganze Schweiz ("Swissmetro") mit Vakuumtunneln erscheint dagegen eine ewige Utopie und wird ohne internationalen Anschluss bleiben. Schadstoffreiche und lärmreiche Autorennen sind - wie auch die vierradangetriebenen Offroader und die "Strassenkreuzer" (Benzinschlucker) - eine mutwillige und unsinnige Umweltbelastung.

Es erscheint ferner sehr fragwürdig, warum die Luftfahrt immer mehr "Städteverbindungen" anbietet, die durch den Transrapid übernommen werden könnten.

Den Leichtsinn mit immer mehr Motorfahrzeugverkehr muss die Allgemeinheit immer mehr mit Gesundheitskosten bezahlen, für die die Autofahrer, Lastwagenfahrer und die Luftfahrt bis heute nicht aufkommen (Krebsraten, Atemwegserkrankungen wie Asthma, dauernder Hustenreiz, des weiteren durch den Verkehrslärm Depressionen, Stress durch asoziales Verhalten, Verlust von Naturraum zur Erholung etc.).

Die populistische Behauptung der "Wissenschaft" der 1960-er Jahre, die Menschen würden sich an die Schadstoffe "gewöhnen", stimmt scheinbar nicht...

Reduktionsmassnahme: Verkehrsreduzierung

Bei minimiertem Verkehr würden die Krankheiten durch Lärm drastisch zurückgehen und es wären kaum halb so viele Öltanker auf den Meeren unterwegs, es bräuchte kaum halb so viele Pipelines, und die Schadstoffe würden schätzungsweise auf ca. 1/10 reduziert, da die Heizungen keinen Reifenabrieb und keinen Fahrbahnabrieb produzieren.

Reduktionsmassnahme: Ersetzung der Transportmittel bei guter Gesundheit

Beinahe-Null-Lösungen für Schadstoffe im Verkehr sind - zumindest in flachen Gebieten - z.B. durch das Fahrrad / Velo bzw. die Rikscha zu erreichen, ohne Abgase, mit minimem Reifenabrieb und minimem Fahrbahnabrieb sowie praktisch ohne Lärm. Voraussetzung dafür wären Fahrradbahnen / Velobahnen, wie sie in Holland und exemplarisch auch in Frankreich bereits existieren (Westufer des Lac d'Annecy), in den Städten kombiniert als Velo-Bus-Taxi-Spur, z.B. in Paris häufig angewandt.

Weitere Beinahe-Null-Schadstoff-Verkehrsmittel sind für kurze Entfernungen die eigenen Füße, das Trottinett, Rollschuhe, Skates, in Berggebieten Standseilbahnen oder Zahnradbahnen, auf dem Wasser Ruderboot oder Kanu, für städtische Entfernungen Tram und Trolleybus / Oberleitungsbus (bei minimem Eisenabrieb und Reifenfeinstaub), für weite Entfernungen der Transrapid, und im Schnee der Langlauf etc. Es gäbe also viele Möglichkeiten, die Schadstoffe durch beinahe schadstofffreien Verkehr zu minimieren, wenn die Verkehrspolitik dies wirklich wollte, bei gleichzeitig gesunder Ernährung und bei gesundem Immunsystem, einhergehend mit einem Rückgang der Krebsraten und Depressionsraten etc.

Reduktionsmassnahme: Autowerbung verbieten - Park and Ride (P+R) - autofreie Dörfer

Es erscheint absolut widersinnig, wie bei der vorliegenden Gesundheitslage der Industrienationen weiterhin Autowerbung möglich ist, wenn gleichzeitig feststeht, dass die Schadstoffe sich beim Auto- und Lastwagenverkehr wegen Reifenabrieb und Fahrbahnabrieb kaum reduzieren lassen. Stattdessen fehlt die Werbung für das gesundheitsfördernde Velo / Fahrrad gänzlich. Die - bei geschlossenen WC-Systemen und ohne Raucherabteile - relativ umweltfreundliche Eisenbahn muss bis heute gegen die grossen Autokonzerne alle Werbung alleine finanzieren und verhindert z.T. den Transport des beinahe schadstofffreien Velos in der Bahn. Subventionen für Werbung für den beinahe schadstofffreien Verkehr könnten hier ein Umdenken bewirken.

Park an Ride (P+R) auf dem Land ist bis heute an vielen Orten immer noch ein Fremdwort. Die Gemeinden kommen ihrer Verpflichtung nicht nach, entweder Parkraum an den Bahnstationen zur Verfügung zu stellen, alle Bus-, Tram- und Eisenbahnstationen mit einem Dach und mit Velobügeln auszustatten - oder auch nur einen dichten Busfahrplan einzurichten, so dass auf das Auto gänzlich verzichtet werden könnte. Im Gegenteil: Bahnhöfe, die in den 1970-er Jahren geschlossen wurden (z.B. in Deutschland oder in der Schweiz), werden bis heute nicht wieder geöffnet, so dass P+R dort z.T. gänzlich verunmöglicht wird bzw. die Anfahrtswege zur nächsten Bahnstation verlängert werden. Hier bleibt ein hohes Potential an schadstoffeinschränkenden Möglichkeiten ungenutzt.

Des Weiteren ist die systematische Einrichtung autofreier Dörfer und autofreier Quartiere in Betracht zu ziehen, so dass nicht nur die Atmung mehr Luft erhält, sondern dass auch die Kinder neue Spielflächen erhalten, die ihnen bis zur Erfindung des Autos zur Verfügung standen. Generell muss die Gesamtfläche asphaltierter Strassen zurückgehen und stabile Naturstrassen vermehrt wieder zum Zuge kommen.

Gratistram - Lenkung durch Arbeitgeber

Gratistram: Eine weitere Möglichkeit der Werbung für den öffentlichen Verkehr wäre es, den öffentlichen Verkehr tageweise oder stundenweise für gratis zu erklären, damit die Autofahrer und Autofahrerinnen, die seit ihrer Jugend nie mehr den ÖV benutzt haben, überhaupt wieder in ein Tram einsteigen.

Des Weiteren wäre die Möglichkeit gegeben, dass die Arbeitgeber umweltfreundliche Anfahrten ihrer Mitarbeiter fördern, mit der Einrichtung von Veloparkplätzen, mit der Teilfinanzierung von ÖV-Abonnementen etc., fixiert im Arbeitsgesetz.

Die Profiteure durch die krebserregenden Schadstoffe des Verkehrs: Die Chemiegiganten

Bis zu einer solchen Verkehrsumorientierung werden immer weitere Medikamente gegen Atemwegserkrankungen, gegen Asthma sowie Krebsmedikamente erfunden, und die Chemiegiganten werden weiter grosse Profite durch teure Medikamente machen. Die Krankenkassenprämien werden weiter steigen, statt dass die staatlichen Stellen der Industriestaaten den schädlichen motorisierten Strassenverkehr einschränken. Der Teufelskreis der Umweltverschmutzung und der zunehmenden Medikamentenproduktion dreht sich weiter bis zur Unbezahlbarkeit der Krankenkassenprämien, die in der Schweiz für einen grossen Teil der Bevölkerung schon seit ca. 10 Jahren eingetreten ist.

Der Schadstoff-Teufelskreis - die blinden Regierungen schützen die giftige Chemie

Sarkastischerweise lässt die Chemieindustrie mit ihren Fabriken im 24-Stunden-Betrieb wiederum neue Schadstoffe in die Luft, die wiederum Atemwegserkrankungen, Asthma und eventuell Krebs provozieren. Die Chemie verschärft somit unter dem Vorwand, Medikamente gegen die zunehmenden Schadstoffkrankheiten herzustellen, die Schadstoffsituation, und profitiert auch noch von diesem Schadstoff-Teufelskreis.

Die Regierungen sehen diese Zusammenhänge nicht, sondern stellen sich blind bzw. sitzen oft selber in den Aufsichtsräten der grossen Chemiefirmen oder besitzen Aktien der Chemiebetriebe. Die Regierungen sehen nur die Gewinnbilanzen der Unternehmen, ohne dass die grossen Zusammenhänge zwischen Verkehr und Krankheit berücksichtigt würden, und ohne die Krankheitskosten zu berücksichtigen, die die Chemie selbst durch Rauch und Vergiftung in ihren eigenen Betrieben provoziert (z.B. durch Lösungsmittel).

Die Regierungen argumentieren sogar, durch die giftige Chemieindustrie würden neue Arbeitsplätze geschaffen. Dabei finanzieren letztendlich die Krankenkassen der Allgemeinheit die Gewinne der umweltverschmutzenden Chemiegiganten, nicht zu reden von den z.T. schweren Nebenwirkungen der "Medikamente", die wiederum neue "Medikamente" nötig machen. Insgesamt gesehen stellt die Medikamentenproduktion als Mittel gegen die Schadstoffkrankheiten des Verkehrs den absolut verkehrten Ansatz dar, die Gesellschaft gesund zu erhalten. Die Gesellschaften der Industriestaaten werden im Gegenteil kränker und kränker.

Saubere Verkehrsmittel - Verursacherprinzip

Die Bevölkerung der Industriestaaten hat das Recht auf den sauberstmöglichen Verkehr, auf ein Leben ohne Atemwegskrankheiten und ohne Krebs, und auf erträgliche Krankenkassenprämien. Bis heute nehmen die Regierungen der Industrienationen die Schadstoffkrankheiten (Atemwegserkrankungen, Asthma, Krebs) durch den Verkehr jedoch als "Schicksal" hin. Eine grundlegende Änderung der Verkehrspolitik drängt sich auf, um den Schadstoff-Teufelskreis zu durchbrechen: Die Rückkehr zur sauberen und gesunden Lebensweise in Kombination mit den beinahe-schadstofffreien Verkehrsarten.

Wenn die Halter der jetzigen Motorfahrzeuge alle Kosten bezahlen würden, die sie verursachen, müssten sie einen grossen Teil der Gesundheitskosten und eventuell noch weitere Kosten wie z.B. für Gebäudepflege (saurer Regen, Russ) übernehmen. Bis heute bezahlen die Motorfahrzeughalter aber NICHTS daran. Wenn das Verursacherprinzip eingeführt würde, würden die beinahe-schadstofffreien Verkehrsarten sehr attraktiv.

Schadstoffe durch Umweltverschmutzung


Abgase von Autos vergiften die Atmosphäre, hierbei vor allem die toxischen Schwermetalle, wie Blei, Quecksilber und Cadmium oder Pestizide wie DDT, Polychlorierte Biphenyle (PCB), Hexachlorbenzol (HCB) usw. wobei manche in Deutschland verboten sind. Das Grundwasser wird dadurch vergiftet und es gelangen zum Beispiel durch Fisch oder andere Wasserbewohner die vergifteten Tiere in unsere Nahrungskette. Auch Tabakrauch kann für eine erhebliche Schadstoff-Belastung in Innenräumen sorgen.

Schadstoffe durch unsachgemäße Lagerung und Zubereitung

Hierbei ist es wichtig auf Hygiene zu achten und kein Fleisch aus Massentierhaltung zu essen. Denn in ihnen ist eine große Salmonellengefahr. Außerdem können durch falsche Lagerung Schimmelpilze wie Aflatoxin (ist kreberregend und in Nüssen, Mais, Soya und Weizen enthalten) oder Patulin (ist giftig und in faulem Obst und verschimmelten Brot) oder Mutterkornalkaloide (sind auch giftig und in ungereinigtem Roggen- und Weizengetreide). Außerdem gibt es noch Benzpyrene, die auch krebserregend sind und in Grillwaren und in Nahrungsmittel die industrienah angebaut sind, gefunden werden können. Und es gibt noch das Botulinusgift, dass sehr giftig ist und schon in kleinen Mengen töglich. Es ist in eiweißhaltigen Konserven enthalten.

Schadstoffe im Tabakrauch


Generell gilt es zwischen den Schadstoffen im inhalierten Rauch (Hauptstromrauch) und den Schadstoffen des Rauchs an der Spitze der Zigarette (Nebenstromrauch) zu unterscheiden. Die Schadstoffe im Nebenstromrauch sind um ein Vielfaches stärker als im inhalierten und wieder ausgeatmeten Hauptstromrauch, da beim inhalierten Rauch die Verbrennungstemperatur höher ist, der inhalierte Rauch normalerweise gefiltert wird und zusätzlich ein Teil der Schadstoffe in der Lunge der rauchenden Person hängen bleibt. Nicht von ungefähr sieht eine Raucherlunge dann schwarz aus.

Je nach Menge der gerauchten Zigaretten ergeben sich in geschlossenen Räumen höchste Schadstoffkonzentrationen, die auch für Nichtraucher schwere Folgen haben. Der Rauch einer einzigen Zigarette belastet das Luftvolumen von 19 mittleren Einfamilienhäusern. Lüftungsanlagen oder Klimaanlagen nützen nichts bzw. verschlimmern die Situation, indem sie die Raucherluft auch in Nichtraucherräume blasen. Der kleinste geschlossene Raum ist meist das Auto oder das Raucherabteil im Zugverkehr. In der Schweiz ist das Raucherabteil bei den SBB seit Ende 2005 ausgestorben.

Die Schadstoffe im inhalierten und wieder ausgeatmeten Tabakrauch (Hauptstromrauch)

Trotz den Behauptungen der Zigarettenindustrie, dass Zigaretten unschädlich seien, weiss heute eigentlich jeder, dass Zigarettenrauch heutzutage einer der größten Schadstoffe ist.

Die Schadstoffe im Raucherqualm / Passivrauch (Nebenstromrauch)

Da die Verbrennungstemperatur an der Zigarettenspitze tiefer ist als beim "Ziehen" der Zigarette am Filter, verbrennt der Tabak an der Zigarettenspitze unvollständiger. Zusätzlich gelangt der Rauch ungefiltert in die Umgebung. Der vor allem durch den Nebenstromrauch gebildete Raucherqualm / Passivrauch bewirkt so eine optimale Verschmutzung der Umgebungsluft mit einer Fülle von Schadstoffen, die Raucher und Nichtraucher gleichermassen betreffen und schwer vergiften.

Schadstoffe im Raucherqualm / Passivrauch (Nebenstromrauch):

Die hochgiftigen Zusatzstoffe in den Zigaretten

Die Zigarettenindustrie und allgemein der Tabakindustrie hat seit 1977 in Deutschland das Recht, die Raucherwaren mit "Zusatzstoffen" zu "verfeinern" und "attraktiver" zu gestalten. Es handelt sich dabei um Lebensmittel-Zusatzstoffe, wobei nicht beachtet wurde, dass diese Zusatzstoffe bei der Verbrennung wiederum meist krebserregende Substanzen bilden. Da die Verbennung an der Zigarettenspitze wiederum sehr unvollständig erfolgt, sind die Schadstoffe entsprechend gross.

Insgesamt sind die Tabakwaren also nicht nur "attraktiver", sondern auch noch giftiger geworden. Die Krebsrate durch Raucherwaren steigt damit weiter an und die Zigarette wird zur Todesursache Nummer 1, auch deswegen, weil sich Jugendliche durch "fein" duftende Aromen in den Zigaretten verführen lassen und die Zusatzstoffe z.T. zusätzlich süchtig machen.

Die bei Verbrennung meist hochgiftigen Zusatzstoffe machen z.T. bis zu 10% des Gewichts einer Zigarette aus. Ziel der Stoffe ist es, das Brennen zu verringern, den strengen puren Tabakgeschmack zu überdecken, die Aufnahme von Nikotin zu erleichtern etc. Die Menge und die Aufbereitung der Aromagemische, Früchte, Säfte, Öle, Pflanzenextrakte, Harze, Mehle, Schleime, Metalloxidstäube und viele andere Zusatzstoffe sind dabei überhaupt nicht gesetzlich definiert. Die Zigarettenindustrie weiß um die toxische und süchtig-machende Wirkung, hat dies aber bis vor Kurzem verschwiegen. Die heimtückische, schwere Körperverletzung durch Raucherwaren wurde also bis vor Kurzem geheim gehalten.

Zusatzstoffe in Zigaretten:

In Anbetracht der Sachlage, die juristisch eigentlich einer schweren Körperverletzung entspricht, verwundert es, wieso der Tabakkonsum nicht schon lange verboten ist und schadstofffreie Ersatzprodukte im Verkauf sind oder das Rauchen durch andere Betätigungen ersetzt wird.

Der Schadstoff-Teufelskreis beim Rauchen - die Regierungen schützen die Tabak- und die Chemieindustrie

Da durch Rauchen immer neue Patienten bei den Spitälern anklopfen (Raucherhusten, Raucherbein, schwerste Krebserkrankungen etc.), aber auch die passivrauchenden Nichtraucher von Krankheiten durch Passivrauchen betroffen sind, macht die Tabakindustrie fast die ganze Menschheit durch Tabakwaren krank, die dann Kunden der Chemieindustrie werden. Die Tabakindustrie spielt somit der Chemieindustrie in die Hände, die jeweils gegen die Erkrankungen neue Forschungsaufträge erhält. Die Konsumenten kommen gleichzeitig in den Teufelskreis der schulmedizinischen Medikamentation und Operation, die immer neue Medikamentationen nötig macht.

Die Regierungen erkennen bis heute die schwere Körperverletzung durch Tabakrauchen nicht. Sie betrachten die Tabak- und Chemieindustrie bis heute als "Arbeitgeber", die Arbeitsplätze schaffen. Die schwere Körperverletzung durch Tabakrauch und der Teufelskreis der Rauchvergiftungen bleiben unbeachtet. Insofern ergäbe sich bei einem Ersatz der Rauchergewohnheiten durch andere, unschädliche Gewohnheiten und Rituale ein enormes Einsparpotential im Gesundheitswesen sowie ein Einsparpotential in der Wirtschaft durch Einsparen von Krankheitstagen.

Schadstoffe natürlichen Ursprungs


Es gibt auch Schadstoffe die in Natur entstehen und die man dementsprechend genauso wie andere Schadstoffe nur in geringen Mengen zu sich nehmen sollte. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Giften aus verschiedenen Pflanzen über große "Umweltverschmutzer" wie beispielsweise die Vulkane, die Schwefeldioxid emittieren.

Beispiele:

  • giftige Blausäure in Mandeln, Obstkernen und Nüssen
  • Solanin (Solanum Steroidalkaloidglycoside) in grünen gekeimten Kartoffeln
  • Phasin in rohen Bohnen, "verklebt" rote Blutkörperchen (Erythrocyten-agglutinierend)
  • Oxalsäure in Spinat, Rhabarber und Roter Beete, trägt zur Nierensteinbildung bei
  • Methan als Sumpfgas

Chemisch-strukturelle Gliederung der Schadstoffe


Gliederung nach dem Chemismus

Letztere können allerdings auch natürlichen Ursprungs sein, indem sie z.B. aus belastetem Boden oder beispielsweise aus vulkanischer Aktivität stammen und so in die Nahrungskette oder in die Luft gelangen.

Zu ersteren könnte man auch Flugpartikel wie Pollen oder Katzenhaare zählen, wenn sie bei manchen Personen Allergien auslösen.

Strukturelle Gliederung der Schadstoffe

Schadstoffe existieren in festem, flüssigem und gasförmigem Aggregatzustand, in der Regel in Form von Stoffgemischen.

Bei festen Schadstoffen ist in erster Linie der Durchmesser der Partikel wichtig, weil er für die Verbreitung, Verwirbelung und die eventuelle Expektoration aus der Lunge entscheidend ist. Für manche Fragen des Umweltschutzes sind jedoch auch der Zusammenhalt der Teilchen und andere strukturelle Eigenschaften von Bedeutung.

Man kann von Aggregatzustand und Struktur her unterscheiden:

Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoff-Abgabe


Gesetzliche Vorgaben für Volldeklarationen -

  • verpflichtende Angaben über Emissionen bei
  • Verkehrsmitteln
  • Produktionsanlagen
  • Endprodukten (z.B. Baustoffen, Einrichtungsgegenständen)

Gesetzliche Vorgaben für Reduktions - Maßnahmen durch

Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoff-Aufnahme


Verringerung des Nitat/Nitritgehalts in Lebensmitteln

  • Bevorzugt Gemüse der Saison kaufen, da es weniger belastet ist als das Gemüse aus dem Treibhaus, da die Sonneneinstrahlung den Nitratgehalt senkt.
  • Folgende Gemüsesorten enthalten viel Nitrat: grüne Bohnen, Rote Beete, Radieschen, Spinat, Chinakohl
  • Säuglingen bis zum 5. Monat keinen Spinat geben
  • Bei Chinakohl und Kopfsalat die äußeren Blätter entfernen, weil sie sehr nitratreich sind.

Siehe auch


Bodenkunde, Düngung, Toxikologie, Tabakrauch, Gressenicher Krankheit, Grundwasser, Hydrologie, Ökologie, Heizung, Luftverschmutzung, Ruß, Umweltbundesamt, Umweltinformationssystem

Weblinks


Umweltschutz | Atem- und Körperschutz | Gefährliche Stoffe und Güter | Ökologie | Chemie

 

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