Schadensschwere bezeichnet das Ausmaß eines Schadens.
In der Versicherungsbranche wird versucht, den finanziellen Gegenwert eines Schadens festzustellen. (Siehe auch Risikomanagement, Versicherungsmathematik)
Schäden können neben direkten materiellen Auswirkungen (Finanzieller Schaden, z. B. beim Kreditrisiko, Sachschaden) auch imaterielle Auswirkungen haben (z. B. Personenschäden, Zeitverluste). Sie werden daher oft in Versicherungstabellen erfasst und damit beziffert (Schwerbehindertentabelle usw.)
Bei der Softwareentwicklung werden Fehler nach ihrer Auswirkung beurteilt. Die Schadensschwere eines Fehlers wird unterteilt in:
Arbeitsschutz
Bei der Risikobewertung im Arbeitsschutz (siehe Risiko) werden die Kriterien nach der Schadensschwere und Schadensdauer geordnet und bestimmten Gefährdungen zugeordnet:
oder bei der Leitmerkmalmethode (z. B. nach der Lasthandhabungsverordnung) über bestimmte Kriterien der Arbeit abgeschätzt (z. B. Gewicht der gehandhabten Last, Alter und Geschlecht der Person).
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