Der Schürmann-Bau ist ein Bürogebäude in Bonn, benannt nach seinem Architekten Joachim Schürmann. Das Gebäude beherbergt heute die Zentrale der Deutschen Welle, nachdem es ursprünglich als Abgeordnetenbüro geplant war und 1993 durch ein Rheinhochwasser schwer beschädigt wurde. Der Schürmann-Bau gilt mit geschätzten 700 Millionen Euro als eines der teuersten Gebäude der deutschen Nachkriegsgeschichte. Bndw.jpg im Hintergrund]] Post_Tower_Schürmann-Bau_Langer_Eugen.jpg und Langem Eugen]]
In der Folge entbrannte ein heftiger politischer und juristischer Streit um die Schuldfrage. Im Mai 1994, Teile des Untergeschosses waren zu diesem Zeitpunkt immer noch geflutet, führte dies zum Rücktritt der Bauministerin Irmgard Adam-Schwaetzer.
Im Jahr 2004 erhielt Schürmann für sein Bauwerk einen von fünf alle drei Jahre ausgelobten Preisen Auszeichnung guter Bauten 2003 des regionalen BDA Bonn-Rhein-Sieg.
Im Außenbereich des Gebäudes befinden sich seit September 2004 eine Reihe von Kunstobjekten internationaler Künstler. Dazu gehören „Fest für Neptun“ von Sokari Douglas Camp und „Comunicación cruzada“ von Manuel Marin.
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