Orbispict1.gif Ein Schüler ist im weitesten Sinne eine lernende Person, die sich von einer anderen Person etwas beibringen lässt. Das kann in der Klasse einer Schule wie Grund-, Berufs- oder auch Tanzschule sein, aber auch im privaten Rahmen, dann unterrichtet meist ein Privatlehrer, oft ein Nachhilfelehrer. Als Schüler werden auch Menschen bezeichnet, die bei einem "spirituellen Lehrer", z. B. einem Guru, Unterricht nehmen.
An Hochschulen werden die "Schüler" als Studenten bezeichnet.
Der Schüler steht mit dem Lehrer in kommunikativem Kontakt. Das Ziel dieser Beziehung ist meistens erweitertes sachbezogenes Wissen und/oder (Lebens-)Weisheit, allerdings besteht der Sinn des Lernens für den Schüler nicht unbedingt darin, Wissen zu erhalten, Ziel kann auch der Erhalt eines "Abschlusses" bzw. einer Qualifikation sein.
In öffentlichen Schulen unterrichtet der Lehrer meist den Schüler, seltener findet der Diskurs als bidirektionale Form der Wissenskommunikation und -Vervielfachung Anwendung.
Volkshochschulen sind freier in der Auswahl ihrer Unterrichtsthemen und dem Stil, in dem Schülern das Wissen vermittelt wird.
Das Lehrer - Schüler Verhältnis im spirituellen Unterricht ist nicht einheitlich geregelt, die konkrete Form der Wissenvermittlung hängt hier vor allem von der jeweiligen Religion bzw. Richtung ab.
Im traditionellen Handwerk, der Wissenschaft und der Kunst, spricht man oft auch vom Schüler eines Meisters ( = dem Meisterschüler), und nimmt so direkt Bezug auf die Einflüsse und Quellen des Schüler-Wissens. (vgl. Schule (Künstler), Schule (Wissenschaft))
Die, in einer bestimmten wissenschaftlichen, literarischen oder künstlerischen Richtung gebildeten Personen werden auch als Schüler dieser bezeichnet (z. B. Bauhaus-Schüler).