Die Schäferei umfasst die Behütung, Zucht und Verwertung (Milch, Fleisch, Wolle) von Schafen. Schafe werden zumeist in Herden gehalten, die ein Schäfer (Schafhirte) mit der Hilfe von Schäfer- bzw. Hütehunden behütet. Typisch ist dabei, dass der Schäfer seine Herde 'nomadisierend' durch offenes, allgemein zugängliches Land führt, während anderes Vieh in der Regel im Stall steht oder auf der Weide, die dem Bauer gehört. Die Aufgabe des Schäfers ist dabei, Futterplätze zu finden, die Herde zusammenzuhalten und vor Gefahren zu schützen.
Die Schäferei gehört zu den ältesten Gewerben der Welt. Die Domestizierung des Schafes begann vor ca. 10.000 Jahren in Kleinasien und hat sich von dort über ganz Asien und Europa verbreitet. Sie spielt heute in der Landwirtschaft Europas eine eher untergeordnete Rolle.
Früher übernachteten manche Schäfer in kleinen Wohnwägen direkt bei ihrer Herde.
Die besondere Stellung des Schäferberufes hat in der christlichen Symbolik (der gute Hirte, das verlorene Schaf) und in der Schäferdichtung Niederschlag gefunden.
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