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Der Sauwald ist der größte südlich der Donau liegende Teil der Böhmischen Masse in Oberösterreich.

Manche meinen, der Name leite sich von den (ehemals ansässigen) Wildschweinen ab, doch vermutlich rührt der Name vom Begriff "Passauer Wald". Das ganze Gebiet war immer in enger Verbindung mit dem Bistum bzw. der Stadt Passau. Die höchsten Kuppen ragen über 800 m Seehöhe, der Haugstein erreicht eine Höhe von 895 m über dem Meeresspiegel. Das Landschaftsprofil fällt nach Norden hin steil zur Donau ab, in alle anderen Richtungen laufen die Hügel etwas sanfter ins Umland aus. Trotzdem lässt sich immer eine klare Abgrenzung des Massivs in der Natur ausmachen.

Politisch gesehen berührt der Sauwald Teile dreier Bezirke: den Norden des Bezirks Schärding und die (nord)westlichen Teile der Bezirke Grieskirchen und Eferding.

Die wichtigsten Orte sind neben Schärding, das den westlichen Rand des Hochlandes berührt, Schardenberg, Esternberg, Münzkirchen, Sankt Roman, Kopfing, Vichtenstein, Sankt Aegidi, Natternbach und Waldkirchen.

Wirtschaftlich dominieren die Landwirtschaft, Forstwirtschaft sowie etwas Tourismus. Diverse Betriebsansiedlungen und die Nähe zu den (kleineren) umliegenden wirtschaftlichen Zentren setzten zusätzliche Impulse.

Weblinks


Geographie (Oberösterreich) | Waldgebiet in Österreich

 

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