Excess post-exercise oxygen consumption.png Die Sauerstoffschuld bezeichnet das Volumen Sauerstoff, was nach Ende einer Belastung zusätzlich vom Körper aufgenommen werden muss, um ein O2-Defizit auszugleichen.
Das Ausmaß des Sauerstoffdefizits ist abhängig von der erbrachten Leistung und dem Trainingszustand. Eine ausreichende Sauerstoffaufnahme wird ungefähr 2 - 3 Minuten nach Aufnahme der körperlichen Tätigkeit erreicht (steady state). Das Sauerstoffdefizit bleibt über den Gleichgewichtszustand und das Ende der Leistungsphase hinaus bestehen.
Ein Ausgleich des Defizits findet in der Erholungsphase nach Ende der erbrachten Leistung statt. Charakteristisch ist eine über das normale Ruhemaß der Atmung hinausgehende Sauerstoffaufnahme durch forcierte Inspiration und Exspiration. Der zusätzlich aufgenommene Sauerstoff wird dabei für folgende Stoffwechselprozesse aufgewendet:
Besonders groß ist diese Nachatmung nach Arbeit oberhalb der Dauerleistungsgrenze. Für die erhöhte O2-Aufnahme werden außerdem Resteffekte von in der Leistungsphase freigesetzten Hormonen (z. B. Katecholamine) verantwortlich gemacht.
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"Sauerstoffschuld".
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