| Regionsflagge | |
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| Regionswappen | |
| CoA civ ITA sardegna regno.png | |
| Basisdaten | |
| Hauptstadt: | Cagliari |
| Gliederung: | 8 Provinzen |
| Fläche: | 24.090 km² |
| Einwohner: | 1.651.382 (31. Mai 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 69 Einwohner/km² |
| Homepage: | www.regione.sardegna.it |
| ISO 3166-2: | IT-88 |
| Präsident: | Renato Soru |
| Karte | |
| Sardinien in Italien.png | |
Sardinien hat eine Fläche von 24.090 km² und 1,65 Millionen Einwohner. Die Phönizier nannten es "Sharden", die Euboier "Ichnoussa" und die Griechen "Sandalyon", da seine Form an einen Fußabdruck erinnert.
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Vom Neolithikum, das auf Sardinien um 6000 v. Chr. mit der Einwanderung von Leuten der Cardial-Kultur einsetzt, bis zur punischen Eroberung von Teilen der Insel im 6. Jh. v. Chr. und der römischen Besetzung 238 v. Chr. prägten u. a. die Kulturen von Su-Carroppu, Filiestru, Bonu Ighinu, Ozieri, Monte Claro und die Bonnanaro-Kultur sowie besonders die Nuraghenkultur das Bild der Insel. Die neolithische Periode bringt Landwirtschaft und Viehhaltung auf die Insel. Belege sind Mörser und Handmühlen, Getreidekörner und Knochenreste von Haus- und Wildtieren. Darunter ist der ausgestorbenene endemische Prolagus sardus, ein Nager aus der Familie der Pfeifhasen, der bis in die Eisenzeit, auf der Insel Tavolara sogar bis ins 18. Jahrhundert überlebte. Kult- und Grabhöhlen, wie die Backofengräber des Sinis und die Domus de Janas (Häuser der Feen) wurden in Felsformationen gekratzt. Die um 2000 v. Chr. erfolgte die erste Zuwanderung von Fremden. Die Glockenbecherleute verändern die Architektur auf der Insel. Ab etwa 1500 v. Chr. herrschten die Nuragher. Heute existieren noch über 3.000 von einst etwa 7 - 10.000 turmartigen Nuraghen, nach denen die Kultur benannt ist. Hinzu kommen noch Dolmen, Gigantengräber, Menhire und heilige Brunnen von denen es etwa drei Dutzend gibt.
Manche vermuten, dass sich das geheimnisvolle Volk der Schardana aus dem östlichen Mittelmeer im 20. Jahrhundert v. Chr. hier angesiedelt hat. Über die Leute (deren Name das Meeresvolk bedeuten soll), ist wenig bekannt, ihre Spur wurde nur in ägyptischen Beschreibungen gefunden. Hypothesen entstanden nach linguistischen Studien, wonach die Stadt Sardis (Lydien) ihr Ausgangspunkt sei, von der sie das Tyrrhenische Meer erreicht hätten; danach hätten sie sich aufgeteilt in Sarden und Etrusker. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass eine sehr lange ungestörte einheimische Entwicklung über die Bonnanaro-Kultur mit ihren Protonuraghen zur Nuraghenkultur führte.
Nach dem Aussterben der spanischen Habsburger fiel Sardinien nach dem Spanischen Erbfolgekrieg 1714 an die österreichische Linie des Hauses Habsburg, wurde jedoch schon 1720 von Österreich - im Tausch gegen Sizilien - an das Herrscherhaus von Savoyen-Piemont abgetreten, das 1714 mit dem Besitz von Sizilien einen Königstitel erworben hatte und denselben nunmehr auf den Besitz Sardiniens gründete. Das neu entstandene Königreich Piemont-Sardinien mit seiner Hauptstadt Turin und seinen Provinzen Savoyen und Piemont hatte seinen geographischen Schwerpunkt jedoch auf dem italienischen Festland. Lediglich während der französischen Okkupation des norditalienischen Reichsteils zwischen 1799/1800 und 1814 regierten die sardinischen Könige Karl Emanuel IV. (1796-1802) und sein Bruder Viktor Emanuel I. (1802-1821) - ähnlich wie wenig später der aus Neapel vertriebene bourbonische König von Sizilien, Ferdinand IV. - unter dem Schutz der britischen Flotte direkt von ihrer Insel Sardinien aus, die ansonsten eher vernachlässigt wurde. Im Zuge der italienischen Einigung wurde der sardische Herrscher Viktor Emanuel II. (1849-1878) im Jahre 1861 König von Italien.
Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Sardinien einen Index von 83.4 (EU-25:100) (2003).Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25*
Die sardische Wirtschaft legt ihren Schwerpunkt auf den Tourismus, sowie auf Industrie, Handel, Dienstleistungen und Informationstechnik. Bedeutung haben auch die berühmten Weine (Cannonau) und Schafkäse (Pecorino sardo) und die Gastronomie. Im Norden der Insel spielt traditionell die Korkproduktion eine wichtige Rolle. Bekannt ist auch der Mirto, ein Likör hergestellt aus der überall auf der Insel wachsenden Myrte. Das sardische Hirtenbrot Pane Guttiau wird aus Weizenmehl, Hefe und Olivenöl hergestellt. Die dünnen Fladen werden zweifach gebacken und sind lange haltbar.
In Salto di Quirra gibt es einen Startplatz für militärische Raketen und Raketen zur Erforschung der Hochatmosphäre.
Es gibt eine Schmalspurbahn. Sardinien hat drei internationale Flughäfen in Cagliari, Alghero und Olbia.
Geografische Sehenswürdigkeiten
Kulinarische Ziele
Verkehrsmittel
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