San Pedro Sula ist nach Tegucigalpa die zweitgrößte Stadt in Honduras mit etwa 540.000 Einwohnern. San Pedro Sula ist eine bedeutende Industriestadt und Verkehrsknotenpunkt. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes, etwa 40 km von der Karibikküste entfernt auf einer Höhe von etwa 70 m über NN. San Pedro Sula erstreckt sich im weiten Tal Valle de Sula und ist die Hauptstadt des Departamentos Cortés.
In der Nähe San Pedros befinden sich die Maya-Ruinen von Copán, der Nebelwald mit dem Pulhapanzak Wasserfall und der Lago de Yojoa, dem größten natürlichen See in Honduras. Ebenfalls in geringer Entfernung sind die Orte Puerto Cortés und Omoa mit ihren langgezogenen Stränden. Etwa eine Stunde Fahrzeit benötigt man nach Tela, der Heimat der Garifuna. Die Garifuna sind eine an den Küsten von Belize, Honduras und Nicaragua lebende Volksgruppe, die von afrikanischen Sklaven abstammt und sich bis heute eine eigene Kultur und Sprache bewahrt hat. Ein Muss für jeden, der einen längeren Aufenthalt in Honduras plant, sind die Bay Islands.
Tagsüber ist San Pedro eine lebhafte Stadt und der Zentralpark ist der wichtigste Anlaufpunkt mit umfangreichen Einkaufsmöglichkeiten.
Sieben Buslinien fahren fast das gesamte Stadtgebiet ab, allerdings kann man keine geregelten Abfahrtzeiten oder Fahrpläne erwarten. Kleinbusse fahren die gleichen Routen ab. Gerade für Touristen, die nur wenig Zeit in San Pedro verbringen, sind diese Fortbewegungsmittel nicht sonderlich empfehlenswert, da man von außen nur selten erkennen kann, welche Route die jeweiligen Busse fahren. Zahlreiche Taxis bieten eine günstige Alternative.
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