San Francisco * (deutsch San Franzisko) ist eine Stadt und eine Metropolregion im US-Bundesstaat Kalifornien an der Westküste in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Mit 744.230 Einwohnern ist es die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Sie gilt als die "europäischste" aller Städte in Nordamerika und neben Städten wie etwa Sydney, Zürich oder New York als Weltstadt im globalen Vergleich.
Geografie
Geografische Lage
Die Stadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, welche die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt und wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gate und im Osten von der Bucht begrenzt. Im Süden liegen die 300 m hohen Twin-Peaks, die von den spanischen Missionaren auf Grund ihres Aussehens „Los Pechos de la Chola“, zu deutsch „Die Brüste des Indianermädchens“, genannt wurden. San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, die ab 30m Höhe "Hill" genannt werden. Es befinden sich 42 Stück im ganzen Stadtgebiet. Wegen der teils sehr steilen Straßen wurden die Cable Cars von Andrew Smith Hallidie entwickelt. Die "Belle of the Bay", wie sie auch liebevoll genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste Nordamerikas. Diese Bedeutung erlangte die Stadt durch den vom Meer geschützten Naturhafen. In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, die Angel Island, Treasure Island, Yerba Buena Island und weitere kleine Inseln, sowie die Farallon-Inseln im Pazifik.
Geologie
Die Nähe der Stadt zur
San-Andreas-Verwerfung ergibt ein erhöhtes Risiko für
Erdbeben. Am
18. April 1906 fand das
bislang schwerste Erdbeben statt. Es tobte von
San Juan Bautista bis
Eureka und hatte eine Stärke von 7,8 auf der
Richterskala. Infolge von Bränden und Sprengungen wurden damals 3/4 von San Francisco zerstört.
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Das Loma-Prieta-Erdbeben von 1989 war bis heute das letzte große Beben in der Region. Es hatte erhebliche Auswirkungen auf Teile der Stadt. Viele Straßen und Freeways wurden beschädigt. Der Embarcadero Freeway, an der nördlichen Seite der Stadt, ist dem Beben vollständig zum Opfer gefallen und wurde abgerissen. Teile der oberen Fahrbahn der zweistöckigen Oakland-Bay-Bridge fielen auf die darunterliegende Ebene. Außerdem wurde ein Major League Baseball-Spiel der World Series zwischen den San Francisco Giants und den Oakland Athletics unterbrochen.
Experten befürchten zudem ein noch größeres Erdbeben als das von 1906.
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Stadtgliederung
Siehe dazu auch die
Administrative Gliederung von San Francisco.
Wie in vielen amerikanischen Städten gibt es ein
Japantown und ein
Chinatown.
Die
Chinatown von San Francisco bildet eines der größten Chinesenviertel außerhalb der
Volksrepublik China. Auch gibt es eine vietnamesische Gemeinde im Stadtteil Tenderloin, Philipinos in Crocker Amazon, eine italienische Gemeinde in North Beach, ein French Quarter, eine irische und russische Gemeinde im Richmond District. Der ursprüngliche hispanische Mission District ist einer der ältesten Stadtteile, er war einer der 21 Missionen, die durch die spanischen Missionare gegründet wurden. Russian Hill bezieht seinen Namen von russischen Trappergräbern, welche man während des Goldrausches entdeckt hatte.
Haight-Ashbury erlangte in den
1960er seine Berühmtheit als eine der prominentesten Ansammlungen von
Hippies. Das
Castro steht für die größte Konzentration von Homosexuellen in Amerika. Die größte afro-amerikanische Gemeinde befindet sich südöstlich der Bayview und Hunters Point. Richmond, an der Westseite der Stadt nördlich des
Golden Gate Parks, ist im Wesentlichen von asiatischen Einwanderen geprägt. Südlich der Market Street, die als eine der wenigen Straßen quer verläuft, liegt der Stadtteil Soma (South of Market), bekannt für seine Galerien und Kunstaktivitäten.
Klimadiagramm-San-Francisco.png San Francisco]]
Klima
Die Lage an der Küste des
Pazifiks beeinflusst das fast mediterrane Klima maßgeblich. Es ist das ganze Jahr hindurch außergewöhnlich mild mit kühlen, fast regenfreien Sommern und warmen Wintern. Die Tagestemperatur im Sommer reicht von 15 bis 25 Grad Celsius, wohingegen es im Winter niemals zu frieren scheint. Die meisten Niederschläge fallen zwischen November und März. San Francisco ist aber auch berüchtigt für die morgendlichen Nebelschwaden, die vom Meer über die Hügel ziehen. Diese entstehen, wenn die warme, vom Inland kommende Luft und die kalte Luft des Pazifiks sich mischen und auch, weil die USA keine West-Ost-Gebirge haben. Die Sommertemperaturen sind signifikant niedriger als in anderen Teilen Kaliforniens. Es empfiehlt sich immer, eine Jacke oder einen Pullover mitzunehmen. Der wärmste Monat ist hier oft der September.
Geschichte
Indianische Besiedlung und erste Europäer
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Ursprünglich war die Bucht von San Francisco durch den Indianerstamm der Travianer
Muwekma Ohlone besiedelt, die bis ins 19. Jahrhundert fast ausgerottet waren.
Im 16. Jahrhundert schickten die spanischen Eroberer zwei Expeditionen nach Norden um die westliche Küste Amerikas zu erkunden. Hernán Cortés hatte eine „Halbinsel zwischen Golf und Ozean“ entdeckt und nannte sie California. Die offizielle Entdeckung begann mit Juan Rodríguez Cabrillo 10 Jahre später. Obwohl selbst viele Entdecker, wie etwa Sir Francis Drake, schon im 16. Jahrhundert die Gegend erkundeten, wurde die meist im Nebel liegende Einfahrt zur Bucht erst 1775 entdeckt. Ab 1776 siedelten die ersten Europäer in der Gegend der heutigen Stadt. Spanische Militärs und Missionare gründeten die heutige Kirche Mission Dolores am 29. Juni an einer Lagune, welche sie Nuestra Senora de los Dolores nannten, so wie das Presidio am Golden Gate. Die Missionare benannten die Stadt in Anlehnung an den Heiligen Franz von Assisi mit San Francisco de Asís, das später zu Saint Francis führte. Einer nahe gelegene Siedlung wurde der Name Yerba Buena gegeben. Der aus Petra stammende Mallorquiner Junipero Serra leitete damals die Missionsgründungen, und wird noch heute sehr verehrt.
Im Jahr 1792 gründete der britische Forscher George Vancouver eine kleine Niederlassung nahe Yerba Buena (die spätere Downtown von San Francisco). Es wurde eine Ausgangsbasis für europäische und russische Pelzhändler, Pioniere und Siedler.
19. Jahrhundert und Neuzeit
Durch den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg kam die Stadt 1846 in den Besitz der USA. San Francisco erlebte seinen ersten großen Aufschwung durch den 1848 beginnenden Goldrausch in Kalifornien. Durch diesen Goldrausch erhielt das Golden Gate seinen Namen. Die Bevölkerung wuchs dabei von etwa 900 auf über 20.000 in einem einzigen Jahr an. Im Umfeld der Mission wurden bald mehr irische als spanische Grabsteine aufgestellt. Viele Schiffe wurden von ihren Besitzern aufgegeben und havarierten im Hafen. Um neuen Platz zu schaffen, beschloss man, sich die Schiffwracks zu Nutze zu machen und füllte den Hafen mit Erde und Schutt auf. Große Teile der heutigen Innenstadt sind auf diesen Landfills gebaut. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt auch zum wirtschaftlichen Zentrum von Kalifornien. Es wurden Banken - wie etwa die Wells Fargo Bank - und auch viele andere namhafte Unternehmen in San Francisco gegründet, z.B. Levi Strauss & Co. und Ghirardelli Chocolate Company.
Der spätere Kaiser Joshua Abraham Norton wanderte 1849 mit einem Startkapital von 40.000 $ aus Südafrika nach San Francisco ein. Seinen Reichtum, den er durch Grundstücksgeschäfte machte, verspielte er bis 1859 wieder. Durch Spekulationen gescheitert und bankrott wollte Norton die Dinge nun selbst in die Hand nehmen und ernannte sich kurzerhand am 17. September 1859 in Briefen an die ortsansässigen Zeitungen und Politiker selbst zum Kaiser von Amerika und Schutzherren von Mexico. Er „regierte“ 21 Jahre lang und erließ kaiserliche Edikte.
Am Morgen des 18. April 1906 wurde die Stadt von einem Erdbeben und dem nachfolgenden Feuer verwüstet. Meist wird die Anzahl der Todesopfer auf 700 geschätzt, einige Quellen geben aber eine drei- bis viermal höhere Zahl an. Das Missionsgebäude überstand das Erdbeben ohne Schaden, so dass es heute das älteste Gebäude der Region ist. (Siehe San Francisco-Erdbeben von 1906)
In den 1930er Jahren wurden die Golden Gate Bridge nach Norden und die Oakland Bay Bridge nach Osten fertig gestellt. Damit war der Zugang zur Stadt stark vereinfacht worden, und somit konnte die Bevölkerung abermals einen enormen Zuwachs verzeichnen.
1939 fand auf der Treasure Island die „Golden Gate International Exposition“ (die Weltausstellung) statt. Sie wurde eigens für die Ausstellung neben der Yerba Buena Island aufgeschüttet. Nach der Ausstellung wurde sie von U.S.-Navy bis 1996 als Stützpunkt genutzt. Heute arbeitet man an einer Umnutzung für die Öffentlichkeit.
1945 fand die Nachkriegskonferenz statt, welche die Charta der Vereinten Nationen und die UN ins Leben rief. San Francisco gilt als Gründungsstätte der Vereinten Nationen.
In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der US-amerikanischen Bewegungen gegen das politische Establishment und der Gegenöffentlichkeit. Die Hippie-Bewegung feierte 1967 im Summer of Love ihren Höhepunkt in der Stadt. Bands wie Grateful Dead, Jefferson Airplane und Janis Joplin beeinflussten nachhaltig die Rockmusik weltweit. Maßgeblich wurde dies durch die Nähe des Berkeley-Campus der University of California. Autoren wie Timothy Leary, Phil K. Dick oder Robert Anton Wilson lebten in dieser Zeit dort. Scott McKenzies Aufnahme des, von John Phillips geschriebenen, Songs San Francisco (Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair) war eine Hymne auf die Stadt jener Zeit und ein Welthit.
Seit den 1970ern zogen zunehmend Homosexuelle in die Stadt, insbesondere in den Castro District. Die Stadt gilt bis heute als „die“ Stadt der Homosexuellen in den USA, und Queer Politics hat heute großen Einfluss auf die Stadtpolitik. Diese Zeit wird auch in den "Stadtgeschichten" von Armistead Maupin ausgiebig beschrieben.
Ende des 20. Jahrhunderts waren die Stadt und das nahegelegene Silicon Valley Zentrum des wirtschaftlichen Aufschwungs der Informationstechnik. Während des Dotcom-Booms in den 1990ern zogen immer mehr Softwarefirmen, Unternehmer und Marketingexperten nach San Francisco und beeinflussten die soziale Landschaft gravierend. Ehemals arme Arbeiterviertel wandelten sich zu "IN"-Gegenden und trieben die Immobilienpreise in die Höhe.
Einwohnerentwicklung
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San Francisco besitzt nach der Schätzung von 2004 insgesamt 744.230 Einwohner. Mit 6958,45 Einwohnern pro Quadratkilometer ist sie eine der am dichtesten bevölkerten Städte der Vereinigten Staaten. Die Mitglieder der Bevölkerung sind nach eigenen Angaben zu 50 % weiß, 31 % asiatischen Ursprungs, 14 % sind lateinamerikanischen und 8 % afrikanischen Ursprungs. Im Gegensatz zur üblichen Verteilung in den meisten Gegenden der Welt leben in San Francisco mehr Männer als Frauen. Das Verhältnis beträgt 103,1: 100.
Politik
Seit den 1960ern und dem Summer of Love hat sich die Stadt zum liberalen Zentrum der USA und zur Hochburg der Demokratische Partei (Vereinigte Staaten) gewandelt. Diese eher links orientierte politische Einstellung zeigt sich auch in einer Verordnung vom Frühjahr 2006, in der das Tragen, Besitzen und Verkaufen von Feuerwaffen innerhalb des Stadtgebietes verboten wurde.
Stadtflagge von San Francisco
Das Wappentier stellt einen Phönix dar, der aus der Asche aufersteht. Dies wurde in Anlehnung an die verheerende Katastrophe von
1906 gewählt. Unter dem Phönix steht der Spruch: "Oro en Paz, Fierro en Guerra", was so viel bedeutet wie: "Golden im Frieden, Stahl im Krieg".
Städtepartnerschaften
Kultur und Sehenswürdigkeiten
San Francisco gilt noch heute als Zentrum der US-amerikanischen Gegenkultur. Die von hier ausgehende
Hippiebewegung stellte die ihrer Meinung nach sinnentleerten Wohlstandsideale der weißen Mittelschicht in Frage.
Architektur
San Francisco ist bekannt für seine viktorianischen Häuser. Sie wurden während der Goldgräberzeit mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Leider sind über die Hälfte der
Victorians dem Erdbeben und dem darauffolgenden Feuer von
1906 zum Opfer gefallen. Heutzutage besitzt San Francisco noch 15.000
Victorians. Damals kostete ein Haus gerade mal 3.000$, mittlerweile sind die Immobilienpreise etwa um das 100-fache angestiegen. Grundlegend sind die 4 viktorianischen Stile:
Stick Style,
Italianate Style einer der populärsten Stile in der damaligen Zeit,
Gothic Revival Style und
Queen Anne Style. Neben weiteren basieren die meisten Häuser dieser Zeit auf diesen 4 architektonischen Stilen.
Kirchen
Neben der Mission Dolores Kirche (gegründet am 9. Oktober 1776) gibt es noch weitere sehenswerte Sakralbauten in der Stadt. Die
Cathedral of Saint Mary of the Assumption an der Gough Street, Cathedral Hill, beeindruckt von innen und außen den Betrachter. Die 2.500 Plätze, welche sich um den Altar in einem Halbkreis anordnen, bieten den Gläubigen in der eher spartanisch ausgestatteten Kirche Platz für Messen. Die zentrale Kuppel, die sich über 15 Etagen in lüftigen Höhen erstreckt, wird durch Strebepfeiler gestützt. Die Wände können somit aus Glas bestehen und verleihen dem Gotteshaus eine luftige Anmutung. Die Kirche wurde 1971 eingeweiht und ersetzt die alte Saint Mary Kirche, die 1962 durch einen Brand zerstört wurde. Der Neubau kostete ca. sieben Millionen Dollar. 1987 zelebrierte hier Papst
Johannes Paul II. eine Messe, als er zu Besuch im
Erzbistum San Francisco weilte.
Die Grace Cathedral, eine Episkopal-Kirche, befindet sich auf Nob Hill. Sie wurde im Jahre des Goldrausches 1849 als kleine Kapelle gebaut. Die dritte Kirche, welche erstmals Grace "Cathedral" genannt wurde, ist beim großen Erdbeben von 1906 zerstört worden. Der Eisenbahnbaron und Bankier Crocker vermachte sein Grundstück nach der Katastrophe der benachbarten Gemeinde. Die Arbeiten für das heutige Gebäude begannen 1928. Lewis Hobart baute sie im französisch-gotischen Stil. Die 1964 vollendete Kathedrale ist die drittgrößte Episkopal-Kirche in den USA. Angeblich soll sie durch ihre Beton-Stahl-Konstruktion erdbebensicher gebaut sein.
Die Catholic Cathedral of Saint Mary of the Immaculate Conception an der California Street ist die älteste Kirche im romanischen Stil an der Westküste Nordamerikas.
Opern und Theater
1923 wurde die
San Francisco Opera von
Gaetano Merola (1881-1953) gegründet. Die erste Premiere, es wurde La Bohème aufgeführt, fand am 26. September 1923 im City Civic Auditorium statt. Neun Jahre später zog das Ensemble in seinen neuen Hauptsitz um und eröffnete das eben errichtete War Memorial Opera House mit einer Aufführung von Tosca am 15. Oktober 1932. Es werden bis heute viele Inszenierungen erfolgreich aufgeführt.
Die legendäre Great American Music Hall an der O'Farrell Street wurde 1907 nach dem großen Beben errichtet. Bis zur großen Depression 1933 in den Vereinigten Staaten wurde sie erfolgreich geführt. Erst 1936 brachte Sally Rand neues Leben in die Halle. 1948 wurde das Haus in einen Jazzclub umgewandelt. In den 1950ern verfiel das Gebäude zunehmend und wurde 1972 von Fans in letzter Minute vor dem Abriss bewahrt. In den letzten drei Jahrzehnten war die Great American Music Hall mit Musik erfüllt, es traten viele Künstler auf, angefangen bei Duke Ellington, Sarah Vaughan und Count Basie bis Van Morrison, the Grateful Dead und Bobby McFerrin.
Das American Conservatory Theatre an der Geary Street ist das größte nicht kommerzielle Theater der Stadt. Das ACT wurde 1960 gegründet und bietet Werke von klassisch bis zeitgenössisch.
Das Bill Graham Civic Auditorium an der Ecke Grove und Larkin Street ging aus einem Ausstellungsgebäude der Panama-Pacific International Exposition von 1915 hervor. Das Auditorium fasst an die 7000 Besucher. Viele Konzerte und Veranstaltungen fanden hier im Verlaufe ihres Bestehens statt. Ähnlich wie am Walk of Fame in Los Angeles werden hier Bronzemedaillen von ausgezeichneten Künstlern in den Boden des Eingangsbereich eingelassen.
Bill Graham eröffnete 1965 einen Rock-Tanzpalast an der Ecke Fillmore und Geary Street. Dann 1968 zog der Tanzpalast in den ehemaligen Carousel Ballroom an der Market Street um und nannte sich von da an Fillmore West. Zur gleichen Zeit nahm das Fillmore East in der New Yorker Second Avenue ebenfalls seinen Betrieb auf.
Museen
San Francisco ist mit vielen und berühmten Museen und Ausstellungen gesegnet.
- Die berüchtigte Insel Alcatraz beherbergt ein Museum, welches die Geschichte der Insel bewahrt. Sie war im Verlauf ihrer Nutzung Standort für den ersten Leuchtturm, ein Fort und Staatsgefängnis. Zu erreichen ist die Insel mit Fähren von Pier 39
- Das Exploratorium, es wurde als erstes Science Center 1969 eröffnet, im Palace of Fine Arts ist ein modernes Experimentierlabor für kleine und große Kinder.
- Die California Academy of Science(1853),das Naturhistorisches Museum mit simulierten Erdbeben, befindet sich an der Howard Street. Das Museum hat ganzjährig geöffnet. Ihr angeschlossen ist das Steinhart Aquarium , welches im Golden Gate Park neu errichtet wurde.
- Der Telegraph Hill und der 64 m hohe Coit Tower, mit grandiosem Blick auf die Stadt und die Bucht von San Francisco. Ein absolutes "Highlight" und Muss für jeden Reisenden.
- Das Asian Art Museum bietet Kunstschätze aus Asien, die aus einem Zeitraum von 6.000 Jahren stammen
- Das Cable Car Museum zeigt die Entstehung und Funktion der Cable Cars
- Im Center for the Arts Yerba Buena Gardens befinden sich drei Galerien mit zeitgenössischer Kunst, Restaurants und Theater
- Der The Californian Palace of the Legion of Honor zeigt seine Kollektion europäischer Kunstwerke und speziell Werke französischer Künstler
- Das San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) bietet dem Besucher moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen. Es beherbergt auch die umfangreichste Werk-Sammlung von Paul Klee.
- Das Wax Museum hat eine Ausstellung von Wachsfiguren berühmter Persönlichkeiten
- Das M. H. de Young Memorial Museum an der Larkin St. zeigt Kunstgegenstände aus aller Welt von der Antike bis zur Neuzeit.
- Der Palace of Fine Arts, ein Gebäude im neoklassischen Stil, erbaut zur Panama-Pacific Expo von 1915
- Das Fort Mason, ein ehemaliges Militärgelände, ist heute das Hauptquartier der Golden Gate National Recreation Area, der lokalen Parkverwaltung.
- Das Comic Art Museum beherbergt Comics und Cartoons als einziges seiner Art in den USA. Es besitzt über sechstausend Exponate von Comics über Cartoons und frühen Zeitungs-Strips bis hin zu Animationen.
Neben den bekannten und berühmten Museen hat San Francisco auch einige skurrile Vertreter dieser Art zu bieten. Das Museum antiker
Vibratoren etwa, oder eine Ausstellung, die
Barbra Streisand gewidmet ist belegen die Besonderheit dieser Stadt.
Sehenswürdigkeiten
Außer den berühmten Bauwerken und Museen gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Dass alte, nicht mehr gebrauchte Lagerhallen im Hafengebiet nicht verkommen oder abgerissen werden müssen, zeigt das Viertel
Fisherman's Wharf mit seinen Cafes, Kneipen und Restaurants. Die
Pier 39', ein Teil von Fisherman's Wharf, ist ein ganzjähriger Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften und Restaurants. Hier gibt es auch ein
Aquarium. Die Seelöwenkolonie an der Pier 39 gilt als inoffizielles Wahrzeichen von San Francisco. Die Tiere haben sich auf Anlegestellen niedergelassen und nutzen diese als Ruheplätze. Für Touristen sind außerdem noch die Market Street mit ihren Geschäften und Kaufhäusern interessant. Sie lädt zum Bummeln und Shoppen ein. Eine Sehenswürdigkeit, die man in der ganzen Innenstadt präsentiert bekommt, sind die
Cable Cars. Sie sind einer
der Wiedererkennungszeichen dieser Stadt. Heute fahren nur noch drei Linien. Sie dienen hauptsächlich als Touristenattraktion, weniger als Verkehrsmittel. Für Interessierte wurde zusätzlich ein Cable Car Museum eingerichtet. Des Weiteren kann man eine der wenigen
Kurvenrolltreppen im Kaufhaus von North Strom an der Market Street bewundern.
Bauwerke
San Fransico ist nicht wie etwa
New York City eine typische Wolkenkratzerstadt, kann aber dennoch mit weltberühmten Bauwerken aufwarten.
Golden Gate Bridge
Weltberühmt ist etwa die
Golden Gate Bridge über das Golden Gate, die Öffnung zur Bucht von San Francisco. Sie ist zwar nicht golden sondern rot vom Rostanstrich, aber nicht weniger bekannt als das Empire State Building in New York.
Die kurvenreichste Straße der Welt
Dass Amerikaner mit Superlativen nicht sparen ist bekannt. Deshalb wurde der blumengeschmückte gewundene Teil der
Lombard Street als
kurvenreichste Straße der Welt zu bezeichnet. Bei einem Gefälle von 27% war es notwendig die Straße in
Serpentinen zu führen. Mit den attraktiven Häusern und der Bepflanzung entwickelte sich dieser Straßenabschnitt schnell zu einem Touristenmagneten.
Transamerica Pyramid
Der Wolkenkratzer
Transamerica Pyramid im Financial-District ist ein typisches Wahrzeichen der Stadt mit Verkaufs- und Büroräumen. Er wurde in den
1970er von
William Pereira entworfen und gebaut. Die Pyramide mit ihren prägnanten "Flügeln" sticht in der Skyline besonders hervor.
Mission Dolores
Die spanische
Mission Dolores, das älteste Bauwerk in der Stadt, wurde am 9. Oktober 1776 vom Franziskaner Padre Junipero Serra gegründet. Sie hat als eines der wenigen Gebäude mehrere Erdbeben fast unbeschadet überstanden. Sie ist eine der 21 Missionen am
Camino Real aus der Zeit der spanischen Eroberung.
Presidio
Das
Presidio wurde im Zuge der Eroberung Neuspaniens zusammen mit der Mission Dolores errichtet. Direkt am
Golden Gate war es von 1776 bis 1994 der wichtigste Militärstützpunkt an der Westküste und enthält heute auf 6 km² eingebettet in eine Hügellandschaft Gewerbe- und Wohngebiete in spektakulärer Lage. Es ist außerdem auch Schauplatz von vielen Filmen und TV-Produktionen.
Painted Ladys
Die
„Painted Ladies“ sind ein Straßenzug mit historischen Häusern am Alamo Square, in denen ehemals Spielhöllen und Bordelle betrieben wurden und nunmehr mit ihren gepflegten Fassaden den Blick auf die Skyline untermalen.
Weitere sehenswerte Bauwerke
Die
The Cannery ist eine alte Konservenfabrik der Firma Del Monte, neben Fishermen's Wharf ein weiterer touristischer Höhepunkt an der nördlichen Seite der Stadt. Sie beheimatet auch das Museum für Stadtgeschichte. Im Sommer treten im Hof Künstler und Bands unter freiem Himmel auf. Vom
Port of San Francico ist das alte Hafengebäude, das Ferry Building, am Ende der Marketstreet übriggeblieben. Erbaut um 1898 gingen von hieraus früher die Fähren zu Zielen an der Bay. Heute im restaurierten Zustand, dient es als Wochenmarkt. Die
City Hall, erbaut in den Jahren
1912–
1916, ist das „Rathaus“ der Stadt. Es ist aus weißem Granit und wurde im Stil dem
Petersdom nachempfunden. Der
Fernmeldeturm auf den
Sutro Hills, der nach dem 24. Bürgermeister von San Francisco benannt wurde, ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Stahlkonstruktion, weit über der Stadt sichtbar, wurde zwischen 1971 und 1972 errichtet.
Parks und Plätze
Als erstes ist natürlich der riesige
Golden Gate Park mit
Botanischem Garten,
Planetarium, Japanischem Teegarten und
Aquarium zu erwähnen. Er dient den San Franciscans als städtisches Naherholungsgebiet. Der
Yerba Buena Garten wurde zu Beginn der
1990er Jahre auf dem Dach des
Moscone North convention center errichtet. Es beherbergt ein Denkmal für
Martin Luther King, jr.. Im Sommer finden hier
Freiluftveranstaltungen statt. Der
Alamo Square liegt im Westen der Stadt und erstreckt sich über vier Blocks. Bekannt ist dieser Park durch die viktorianischen Häuser,
The painted Ladies, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Der der älteste Park der Stadt ist der
Buena Vista Park. Er wurde schon 1867 angelegt, und befindet sich im Stadtteil Haight-Ashbury. Hier ist auch
The Pan Handle zu finden, eine Verlängerung des Golden Gate Parks. Auf dem Stadtplan sieht er aus wie ein Pfannenstiel. Mitten in Downtown befindet sich der Union Square mit seinen noblen und edlen Geschäften. Außerdem befinden sich an der Pazifikküste öffentliche Strände, z.B. der Baker Beach, die von der Bevölkerung auch als Naherholungsgebiet genutzt werden.
Naturdenkmäler
Zwar kein Naturdenkmal im Sinne des deutschen Naturschutzgesetzes, aber markantes Wahrzeichen: die Zwillingshügel Twin Peaks im Süden der Stadt. Die nähere Umgebung bietet viele kleine „Naturwunder“: die Pazifikküste, die Weinbaugebiete Napa Valley und Sonoma Valley, die Redwood-Bäume im Muir Woods National Monument im Norden, die Strände der Half Moon Bay und der Point Reyes National Seashore mit dem malerischen Leuchtturm.
Sport
San Francisco ist Heimat zweier Teams in den US-amerikanischen Profiligen
Feste und Feiertage
- 13.-16. Jan. Internationale Kunstausstellung
- 19. Jan. Jahrestag der Ankunft der Seelöwen
- 11. Febr. Chinesisches Neujahr
- 1. Apr. St. Stupid-Parade
- 9. Apr. Internationales Bierfest
- 21. Apr.-5. Mai Internationales Filmfest
- 28.-29. Mai Karneval
- 11.-26. Jun. Ethnotanzfest
- 12. Jun. Haight Street Fair
- 19.-20. Jun. North Beach-Fest
- 25.-26. Jun. Colossus-Wochenende
- 25.-26. Jun. San Francisco Pride.
- 1.Aug.-17. Sept. AfroSolo Kunstfest
- 7.-18. Sept. Fringe-Festival
- 23.-25. Sept. Blues-Festival
- 24. Sept. LoveParade
- 25. Sept. Folsom Street Fair
- 19. Okt.-6. Nov. Jazz-Festival
Essen und Trinken
In San Francisco sind, durch das Zusammentreffen von Einwohnern mit vielfältigen kulturellen Hintergründen, auch deren kulinarischen Traditionen fest verankert. Aus dem asiatischen Raum sind das vor allem die japanische und verschiedene chinesische Küchen, weiters auch die koreanische, vietnamesische und thailändische. Neben der leichten kalifornischen Küche gibt es auch italienische, dänische, russische, mexikanische und deutsche Restaurants.
Durch die Lage am pazifischen Ozean finden sich insbesondere Fisch und andere Meeresfrüchte auf den Speisekarten. So gibt es am Fischerman's Wharf Krabbenküchen, die z.B. Krabbensuppe in Sourdough Bread anbieten. Dieses Sourdough Bread (Sauerteigbrot), das während der Goldgräberzeit aus Europa eingeführt wurde – und den Goldgräbern den Spitznamen Sourdough eintrug – wurde zu einer Spezialität der Stadt. Der Sourdough Sam, ein vollbärtiger Mann in Goldgräbermontur, ist das Maskottchen der American-Football Mannschaft San Francisco 49ers.
Literarisches Leben
Ein
1947 veranstaltetes
Festival of Modern Poetry begründete die literarische Bewegung
San Francisco Renaissance. Hier ist die Avantgarde der amerikanischen Literatur vertreten.
Coffee Houses
Seit
1950ern sind die sogenannten Coffee houses, ähnlich den europäischen Kaffeehäusern, zu einem zentralen Treffpunkt von Künstlern, Poeten und politischen Aktivisten geworden.
Francis Ford Coppola schrieb große Teile seiner
The Godfather Trilogy im Cafe Trieste, der erste Coffee-Shop, wurde 1956 eröffnet. Sie sind über die ganze Stadt verteilt. Zur Zeit gibt es über zweihundert der Kaffeehäuser im Stadtgebiet von San Francisco. Geführte Touren durch prominente Coffeeshops demonstrieren den vitalen Aspekt der urbanen Kultur dieser Stadt.
Sekundärliteratur und Presse
Monographien
Folgende Werke vermitteln einen guten Eindruck der Stadt zur jeweiligen Zeit:
Zeitschriften
Die Zeitschriftenlandschaft in San Francisco ist so vielfältig wie seine Einwohner. Hier seien nur einige wichtige Publikationen genannt.
Der San Francisco Chronicle, die wichtigste Tageszeitung der Stadt, wurde 1865 von Charles und Michael de Young als Theatermagazin gegründet. 1868 wandelten die Besitzer es in eine Tageszeitung um. Neben den lokalen Nachrichten werden auch Themen aus der gesamten Region abgedeckt.
Der San Francisco Examiner wurde von William Randolph Hearst 1887 gekauft. Damit legte er den Grundstein für sein Zeitungsimperium. Die Zeitung ist heute noch Konkurrent zum SF Chronicle.
Der linke San Francisco Bay Guardian, die SF Weekly und die San Francisco Bay View erscheinen in geringerer Auflage wöchentlich.
Die monatlich erscheinende Zeitschrift Rolling Stone Magazin wurde 1967 von Ralph J. Gleason und Jann Wenner in San Francisco gegründet.
The Undergroundpress formierte sich 1965 als freies Presseorgan, und setzte die Tradition der freien, pluralistischen Presse fort.
Mother Jones ist ein 1976 gegründetes seriöses, investigatives Magazin, dem Michael Moore 1986 als Herausgeber vorstand. Noch heute legt die Redaktion den Schwerpunkt ihrer Nachforschungen auf die Machenschaften der großen Konzerne und des Militärs.
Neben den großen und bekannten Zeitschriften gibt es natürlich auch viel Publikationen für die unterschiedlichen ethnische Gruppen wie etwa die Chinese Sing Tao Daily, die 1976 hier gegründet wurde. Ebenso sind auch viele nationale Verlage und Zeitschriften, wie etwa die Financial Times, das TIME Magazin, The Economist und die Newsweek, hier mit einer Regionalausgabe vertreten.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
San Francisco ist Sitz einiger großer Unternehmen wie etwa Levi Strauss Co., GAP, Wells Fargo Bank und
George Lucas' Firma
Industrial Light and Magic. Die Stadt gilt als Finanzzentrum Kaliforniens. Ende des 20. Jahrhunderts siedelten sich Firmen der
New Economy hier an. Ein großer Arbeitgeber in der Region ist auch die U.S.-Navy, die hier einige Stützpunkte unterhält. Regional wird im nahe gelegenen
Napa und
Sonoma Valley Wein von internationalem Rang angebaut. Seit 2005 ist San Francisco der Hauptsitz des kalifornischen
Stammzellenforschungsprogramms. Damit positioniert sich die Stadt als Forschungszentrum der Biotechnologie und Biomedizin.
Verkehr
San Francisco hat für amerikanische Verhältnisse ein ausgeprägtes öffentliches Verkehrsnetz, das durch die
San Francisco Municipal Railway (MUNI) betrieben wird.
Neben teilweise historischen Straßenbahnen aus aller Welt, Bussen und der U-Bahn verkehren in manchen Straßen der Stadt die
Cable Cars, seilgezogene Straßenbahnen aus dem 19. Jahrhundert. Es gibt heutzutage drei Cable-Car-Linien: Die California-Line, die Powell-Mason-Line und die Powell-Hyde-Line. Am ehesten dem verbreiteten Bild von San Francisco mit seinen steilen Hügeln kommt die Powell-Hyde-Line nahe.
Die Straßen von San Francisco sind ungeachtet der geologischen Beschaffenheiten überwiegend schachbrettförmig angelegt. Das heißt sie verlaufen direkt über die Hügel. Daher sind viele Straßen extrem steil. So müssen in Fahrtrichtung parkende Autos aus Sicherheitsgründen ihre Räder zum Straßenrand hin eingeschlagen haben. Nach Norden ist San Francisco über die Golden Gate Bridge mit dem Marin County verbunden, nach Osten über die San Francisco-Oakland Bay Bridge mit Oakland.
Vom Embarcadero werden Fährverbindungen zu den angrenzenden Orten an der Bucht angeboten. Die Region östlich der Bucht von San Francisco lässt sich mit dem Bay Area Rapid Transit (BART) erreichen, die San-Francisco-Halbinsel und das Silicon Valley sind durch Caltrain mit San Francisco verbunden. Der San Francisco International Airport * ist nach Los Angeles der bedeutendste internationale Flughafen an der US-amerikanischen Westküste. Er liegt 12,9 km südlich etwas außerhalb der Stadt direkt an der Bucht. Der Standort wurde eigens für den Flughafen in der Bucht aufgeschüttet.
Der Hafen von San Francisco, Port of San Francisco, war lange Zeit der größte und geschäftigste an der ganzen amerikanischen Westküste. Die Piers wurden allerdings mit dem Aufkommen von Containern zu klein und damit überflüssig. Der gesamte Container-Umschlag wurde nach Oakland auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht ausgelagert. Lange Zeit verfielen die Piers. Teilweise wurden sie von der Stadt verkauft. Bis man sich besann und einige Piers, wie etwa Pier39, zu neuem Leben erweckte. Heute sind vom alten Hafen nur noch wenige Piers und das Hafengebäude am Ende der Market Street übrig. Da die Piers vollständig aus Holz sind, besteht eine ständige Brandgefahr. Ende der 1990er brannte tatsächlich auch eines dieser alten Bauwerke ab.
Medien
Im
Presidio von San Francisco befindet sich das
Internetarchiv mit 40 Milliarden Webseiten (
2005). Das Presidio selbst taucht im
Star Trek Universum, von
Gene Roddenberry, als Flottenhauptsitz der Föderation der vereinten Planeten auf.
Einige bekannte Filme, die in San Francisco gedreht wurden, sind Is' was, Doc?, Basic Instinct, Edtv, Mrs. Doubtfire, Zurück in die Gegenwart, Vertigo, Dirty Harry, Presidio, Metro, Bullitt, The Rock, 10.5 - Die Erde bebt und Hulk. Mehrere Filme, wie zum Beispiel Flucht von Alcatraz, spielen auf der nahe gelegenen Gefängnisinsel Alcatraz. Weitere Filme wurden auf dem Gelände des Presidios gedreht.
Zu den bekanntesten Serien, die in San Francisco spielen, zählen Die Straßen von San Francisco, Nash Bridges, Full House, Monk, Dharma & Greg, Falcon Crest und die Mystery-Serie Charmed.
Bildung
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Ansel Adams, Fotograf
- Philip Anglim, Filmschauspieler „Star Trek“
- Simon Rex, US-amerikanischer Schauspieler
- Leonard Adleman, Professor für Computerwissenschaften und Molekularbiologie
- Luis Walter Alvarez, Physiker und Nobelpreisträger
- Dorothy Arzner, Regisseurin
- Matthew Barney, Medienkünstler
- Bill Bixby, Schauspieler
- Lisa Bonet, Schauspielerin
- Benjamin Bratt, Schauspieler
- Owen Chamberlain, Physiker und Nobelpreisträger
- Jule Gregory Charney, Meteorologe
- Margaret Cho, Stand-Up-Comedian und Schauspielerin
- Joe Cronin, US-amerikanischer Baseballspieler
- Hillman Curtis, Mediendesigner
- Delmer Daves, Drehbuchautor und Regisseur
- Philip DeGuere, Drehbuchautor
- Mike Dirnt, (eigentlich:Michael Pritchard) Rockmusiker und Mitbegründer von "Green Day"
- Isadora Duncan, Tänzerin
- Clint Eastwood, Schauspieler
- Joseph Erlanger, Neurophysiologe
- Leon Fleisher, Pianist
- Dian Fossey, Zoologin
- Hugo Friedhofer, Filmkomponist
- Robert Frost, Dichter und Pulitzerpreisträger
- Jerry Garcia, Musiker
- Clifford Geertz, Vertreter der interpretativen Ethnologie und der Anthropologie
- Danny Glover, Schauspieler
- Kirk Hammet, Musiker
- William Randolph Hearst, Verleger und Medienzar
- Patty Hearst, Millionenerbin und Schauspielerin
- Harry Heilmann, Baseballspieler
- Joseph Hunt, Tennisspieler
- Frederick Jacobi, Komponist
- Paul Kantner, Rockmusiker, Mitbegründer der Rockband Jefferson Airplane
- Jason Kidd, Basketballspieler in der NBA
- Pierre Koenig, Architekt
- Friedel Klussmann, Cable Car Lady, Retterin der Cable Car
- Jack LaLanne, gilt als Begründer der US-Fitness-Bewegung
- Bruce Lee, Schauspieler und Kampfkünstler
- Mervyn LeRoy, Filmregisseur und -produzent
- Monica Lewinsky, ehemalige Praktikantin im Weißen Haus
- Jack London, Schriftsteller
- Courtney Love, Musikerin und Schauspielerin
- Hank Luisetti, Basketballspieler
- Greil Marcus, Autor, Musikjournalist und Universitätsdozent
- Brent McCall, Komponist
- Robert McNamara, Verteidigungsminister der USA
- Gordon Moore, Mitbegründer der Firma Intel und Urheber des Mooreschen Gesetzes
- Lindley Murray, Tennisspieler
- Allen Newell, Informatiker und Kognitionspsychologe
- Barre Philips, Jazzmusiker
- Julia Platt, Wirbeltierembryologin und Politikerin
- Dennis Ross, Diplomat
- Alma Rubens, Stummfilmschauspielerin
- Pierre Salinger Journalist und Pressesprecher der US-Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson
- Liev Schreiber, Schauspieler
- Frederick Seitz, Präsident der Rockefeller University
- Thomas E. Selfridge, Offizier und das erste Todesopfer der motorisierten Luftfahrt
- Richard Serra, Künstler und Bildhauer
- Alicia Silverstone, Schauspielerin
- Orenthal James Simpson, Footballstar und Schauspieler
- Taran Noah Smith, Schauspieler
- Lemony Snicket, Schriftsteller und Drehbuchautor
- Lincoln Steffens, Journalist und Verleger
- David Talbot, Journalist
- Jack Vance, SF-Autor
- James Patrick Walsh, Schauspieler
- Caspar Weinberger, ehemaliger US-Verteidigungsminister
- Bob Weir, Gitarrist
- Frank Wolff, Schauspieler
- Natalie Wood, Schauspielerin
- John W. Young, Astronaut
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