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San Felipe ist eine Stadt in der Mitte Chiles. Sie liegt in der Región de Valparaíso. Sie hat 59.924 Einwohner (Stand: 2005).

Geografie und Klima


Die Stadt liegt etwa 180 Kilometer nördlich von Santiago de Chile am Río Aconcagua. Der erweiterte Name der Stadt ist San Felipe de Aconcagua. Etwa 160 Kilometer östlich liegt der höchste Berg Südamerikas, der Aconcagua.

Das Klima ist mediterran.

Geschichte


Die Stadt wurde am 4. August 1740 von Gouverneur José Antonio Manso de Velasco gegründet. 1747 wurde die Universität von San Felipe gegründet. Der spätere chilenische Präsident José Joaquín Pérez Mascayano studierte an dieser Universität Rechtswissenschaften. Das Tal des Río Aconcagua mit der Schlacht von Chacabuco 1817 spielt eine große Rolle im chilenischen Unabhängigskeitskampf.

Sehenswürdigkeiten


In San Felipe ist ein Mix aus kolonialer Architektur und modernen Gebäuden. Die Kirche San Antonio of the Almendral wurde von Alexandre Gustave Eiffel entworfen.

Die Stadt liegt im fruchtbaren Tal des Río Aconcagua in einer herrlichen Landschaft, die zu Ausflügen geradezu einlädt.

Südwestlich von San Felipe liegt der La Campana (Nationalpark) mit seinen 80 km². Der Park im Küstengebirge ist von Palmenwäldern durchzogen.

Wirtschaft


Der Tourismus spielt aufgrund der landschaftlichen Schönheit eine sehr wichtige Rolle für die Stadt. Um die Stadt herum gibt es große landwirtschaftliche Anbaugebiete mit Zitrusfrüchten und Gemüse, sowie Weinanbau.

In der Nähe der Stadt liegen Wasserkraftwerke, die die Industrie mit Strom versorgen. Die nahe Stadt Llay Llay beherbergt große Kalkstein-Vorkommen, die die chemische und Zement-Industrie nutzt.

Siehe auch


Ort in Chile

San Felipe (Chile) | San Felipe (Chile)

 

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