San.jpg Die San (auch: Buschmänner, Buschmenschen, Buschleute, Basarwa) waren die ersten Bewohner des südlichen Afrikas.
Der Begriff San geht auf die Bezeichnung der Nama in der Kapregion Südafrikas zurück.
San und Khoi Khoi werden oft als Khoisan zusammengefasst.
Ein den San zugeschriebenes Sprichwort lautet: "Du kommst und Du gehst. Aber wenn Du wiederkommst, wirst Du bleiben."
1652 (Gründung Kapstadts) bis 1830 führten die niederländischen Gouverneure regelmäßig Vernichtungszüge gegen die ca. 200.000 San der Kap-Region durch. Die Überlebenden flohen in die Kalahari oder wurden auf den Farmen der Europäer versklavt.
1904, im Anschluss an den Krieg gegen die Herero, ging die deutsche Schutztruppe auf dem Gebiet der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika (dem heutigen Namibia) ähnlich gegen die San vor.
Allein in Botswana fand keine systematische Verfolgung der San durch Europäer statt.
Bis zur Unabhängigkeit Namibias im Jahre 1990 setzte die südafrikanische Armee etwa 3.000 San als Fährtensucher gegen die Unabhängigkeitsbewegung SWAPO ein. Ähnlich gingen die portugiesischen Kolonialherren in Angola vor, was nach der Unabhängigkeit Angolas zur weitgehenden Vertreibung der San führte.
Ein Großteil ist auf Farmen als Arbeiter angestellt. Nur wenige leben heute noch auf traditionelle Art und Weise.
Roy Sesana, der in seiner Sprache eigentlich Tobee Tcori heißt, wurde 2005 der Alternative Nobelpreis für seinen Einsatz zum Erhalt der traditionellen Lebensweise der San verliehen.
Afrikanische Ethnie | Indigenes Volk
Boesman | San | Бушмени | Bushmen | San | Sanit | Bochimans | Boskjesmannen | בושמנים | Bušmani | Boscimani | サン人 | 부시먼족 | San | Buszmeni | Bušmani | Bushman
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"San (Volk)".
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