Samo († um 658) war ein aus dem Frankenreich stammender Kaufmann (und/oder Diplomat) und der erste namentlich bekannte Herrscher der Slawen. Um 623/624 gründete er das in Ostmitteleuropa gelegene sogenannte Reich des Samo, dessen Schicksal nach seinem Tod 658 unbekannt ist. Das Zentrum des Reichs befand sich vermutlich im weiten südlichen March-Gebiet, das heißt dem heutigen Mähren, Niederösterreich und der Südwestslowakei. Seine genaue Lage ist aber bis heute umstritten.
Das Reich des Samo war das erste bekannte politische Gebilde der heutigen Westslawen. Es war noch kein „Staat“, sondern eher ein Stammesbund oder eine höhere Stufe eines Stammesbundes (auf Englisch „supra-tribal union“), ein Zusammenschluss von Eliten bzw. eine Konföderation mehrerer mehr oder weniger selbständiger „Fürstentümer“ (ducates).
Die schriftlichen Quellen zu Samo und seinem Reich sind ausgesprochen spärlich. Die einzige zeitgenössische Quelle, die von den Ereignissen berichtet, ist die Fredegar-Chronik (auch: Chronik des Fredegar, Fredegarii Chronicon (4, 48; 68)). Deren zweiter Teil, in dem die Geschichte der Franken zwischen 584 und 642/643 beschrieben wird, gilt, trotz einiger Mängel, als Hauptquelle der fränkischen Geschichte dieser Zeit. Das Problem dieser Quelle ist, dass sie ausschließlich die fränkische Perspektive enthält, Ereignisse, die keinen Bezug zum Frankenreich hatten, nicht erwähnt werden und ein Korrektiv für die slawische Sicht nicht zur Verfügung steht.
Alle anderen Quellen sind von ihr abgeleitet und viel jünger und besitzen damit kaum eigenen Quellenwert. Dabei handelt es sich um die Gesta Dagoberti I. regis Francorum aus dem ersten Drittel des 9. Jahrhunderts aus der Abtei Saint-Denis bei Paris und vor allem um die um 870 verfasste Conversio Bagoariorum et Carantanorum aus Salzburg, einem Zentrum des bayerischen Klerus, die zudem in mehreren Teilen von den Gesta abgeleitet ist.
In der Fredegar-Chronik (IV, 48) wird ein homo nomen Samo, natione Francos, de pago Senonago genannt (Ein Mann namens Samo, ein Franke/von Geburt ein Franke/ fränkischer Herkunft, aus der Gegend/Gau von „Senonago“). Dieser Satz kann jedoch unterschiedlich übersetzt und gedeutet werden. Zumeist wird heute davon ausgegangen, dass Senonago der heutigen französischen Stadt Sens südöstlich von Paris entspricht, aus der die Familie von Samo stammte. Der Name Samo wäre dann keltischen Ursprungs, sein Träger könnte Galloromane gewesen sein, das heißt ein romanisierter Bewohner der ehemaligen römischen Provinz Gallien, die im 7. Jahrhundert den Kern des fränkischen Königreiches bildete. Anderen, eher unwahrscheinlichen Interpretationen zufolge handelt es sich beim Senonago allerdings um Soignies oder Saalegau. Mit „natione Francos“ wurden nach manchen Quellen im 7. Jahrhundert allgemein die Bewohner des multiethnischen Frankenreichs bezeichnet.
Heute eher sekundär sind andere Deutungen, die jedoch recht zahlreich sind. So wird Samo entgegen den Angaben in der Fredegar-Chronik als Slawe gesehen, vor allem aufgrund einiger Angaben in der Conversio Bagoariorum et Carantanorum (siehe dazu unten den Abschnitt zu geographischen Lage). Neuerdings wird manchmal das Wort Samo als altslawischer Rangtitel betrachtet: Samo soll „Herr“ oder „Selbstherrscher“ bedeuten, vor allem da „samo-“ in slawischen Sprachen „selbst-“ bedeutet. Es gibt auch veraltete Ansichten, dass Samo eine Abkürzung des slawischen Namens Samoslav ist. Und schließlich könnte der Name vom hebräischen Samuel abgeleitet sein. Der keltische Ursprung des Namens bleibt aber am wahrscheinlichsten.
Die Slawen ließen sich spätestens um 500 in der heutigen Südslowakei, im Laufe des 6. Jahrhunderts auch in Mähren, im nördlichen Niederösterreich, nordwestlichen Böhmen, Kärnten, nördlichen Slowenien und nördlichen Kroatien nieder. Vereinzelte Slawen gab es auch im heutigen Ungarn. Im heutigen Ostungarn und Siebenbürgen waren seit 455 vor allem die Gepiden angesiedelt, im heutigen Westungarn seit 547 die Langobarden. Südlich der oben genannten Gebiete befand sich das Byzantinische Reich, östlich und nördlich der Gebiete lebten ausschließlich Slawen und westlich der Gebiete befand sich das Frankenreich.
In dieser Situation kamen 567 aus Asien die nomadischen Awaren ungefähr in das heutige Ungarn. 567 schlugen sie die Gepiden vollständig, die somit als selbständiger Verband untergingen. 568 zwangen sie auch die Langobarden zu einer Umsiedlung nach Norditalien, siedelten sich etwa im heutigen Ungarn an und gründeten ein Kaganat. Dieses mächtige Awaren-Reich unterwarf am Ende des 6. Jahrhunderts die Slawen auf den besetzten Gebieten und in den Grenzgebieten. 595-602 folgte ein fast ununterbrochener Krieg der Awaren gegen das Byzantinische Reich im Süden.
Der Text der Fredegar-Chronik beginnt im Jahre 623/624, im 40. Regierungsjahr des fränkischen Königs Chlothar II.. In diesem Jahr unternahm dieser Quellen zufolge der negucians (Kaufmann oder vielleicht Unterhändler) Samo mit seinen Gefährten eine Handelsreise zu den „auch als Wenden bezeichneten Slawen“. Trotz eines fränkischen Verbotes lieferte Samos Karawane, genauso wie damals andere Kaufleute aus Gallien, vermutlich vor allem Waffen an die Slawen. Die „Karawanen“ waren zu dieser Zeit auch militärisch gut ausgerüstet und geschützt, und sie wurden von bewaffneten Kriegern begleitet, da Reisen ins Ausland, vor allem wenn dabei Waren befördert wurden, gefährlich waren. Nach manchen Ansichten hingegen war Samo ein Sklavenhändler, der sich bei den Slawen neue „Ware“ holte.
Zu dieser Zeit begannen die Slawen einen Aufstand gegen die awarische Oberhoheit. Die Gründe waren den Quellen zufolge, dass sie gezwungen waren, in den ersten Reihen in der awarischen Armee zu kämpfen, dass sie den Awaren hohen Tribut leisten mussten sowie dass die Awaren bei den Slawen alljährlich den Winter verbrachten und mit ihren slawischen Frauen Kinder zeugten. Die Aufständischen waren jedoch keine Slawen, sondern awarisch-slawische Mischlinge, das heißt Kinder awarischer Väter und slawischer Mütter. Der Aufstand brach in einer Zeit aus, als sich die Awaren, zusammen mit den Persern und von südlichen Slawen unterstützt, zur Eroberung von Konstantinopel anschickten, und war vielleicht dank diesem Umstand erfolgreich. Die Awaren erlitten 626 bei Konstantinopel eine Niederlage. Nach anderen Forschungsmeinungen begann der Aufstand nach einem erfolglosen Feldzug der Awaren gegen Konstantinopel im Jahre 620.
Samo und seine Gruppe nahm nach ihrer Ankunft bei den Slawen (von Anfang an?) am Kampf der Slawen gegen die Awaren teil und seine „militärische Fähigkeit“ verhalf laut Fredegar-Chronik den Slawen zum Sieg. Die Forscher interpretieren diesen Teil so, dass entweder Samo selbst ein guter Kämpfer und/oder Kampfführer war oder dass die militärische Begleitung seiner Karawane sehr hilfreich war bzw. dass Samos Hilfe in der Lieferung von Waffen und in der Kontaktaufnahme mit dem fränkischen König bestand. Daraufhin wurde Samo laut Fredegar-Chronik von den Slawen wegen seiner entscheidenden Beteiligung an einer siegreichen Schlacht zum rex („König“) gewählt. Manche Historiker ziehen die Begriffe Anführer oder Fürst vor. rex war zumindest derselbe Titel, den auch der Herrscher des Frankenreichs trug. Es existieren jedoch noch weitere mehr oder weniger wahrscheinliche Hypothesen über die Umstände der Königserhebung von Samo. So ist nicht ausgeschlossen, dass Samo von Dagobert I., dem Sohn Chlothars, der zu dieser Zeit von seinem Vater als Unterkönig im austrasischen Reichsteil eingesetzt worden war, zu den Slawen ausgesandt wurde. Das Ziel einer solchen Aktion war möglicherweise, eine weitere Macht zwischen den Awaren und dem fränkischen Reich aufzubauen und sein Reich so vor weiteren awarischen Angriffen zu schützen. Andere sehen dagegen in Samo einen „Kompromisskandidaten“, auf den sich mehrere slawische Anführer einigen konnten. Die Wahl fiel möglicherweise auf einen Fremden, um nicht einen der konkurrierenden Anführer gegenüber den anderen herauszuheben.
Samo passte sich dem neuen kulturellen Umfeld, das sich von dem fränkischen Reich deutlich unterschied, rasch an. In der Fredegar-Chronik wird erwähnt, dass er zwölf slawische Frauen und mit ihnen 22 Söhne und 15 Töchter gehabt habe. Dabei soll es sich den Ansichten einiger Historiker zufolge um Frauen aus den verschiedenen von Samo beherrschten Fürstentümern gehandelt haben, das heißt um „politische Heiraten“, worauf sich auch zwölf Stämme unter seiner Führung zusammengeschlossen hätten. Angesichts der vielfältigen Bedeutung der Zahl im Mittelalter sollte die Verlässlichkeit dieser Angabe jedoch nicht überschätzt werden. Unter Samos Herrschaft sollen die Slawen noch weitere erfolgreiche Kriege gegen die Awaren geführt haben.
Ansonsten informiert die Fredegar-Chronik über das Reich des Samo nur insofern, als es einen Bezug zu den Franken gibt. So wird angegeben, dass das von den Awaren befreite Gebiet von weiteren fränkischen Kaufleuten aufgesucht wurde. Im Jahre 631/632 beraubten und töteten Slawen eine Gruppe fränkischer Kaufleute. Daraufhin schickte Dagobert Gesandte in Samos Reich, um Wiedergutmachung für diesen Mord und Diebstahl zu verlangen. Es wird zuweilen angenommen, dass Dagobert diesen Zwischenfall zum Anlass nahm, eine intensivere „Ostpolitik“ zu beginnen. Allerdings gehörte der Schutz der fränkischen Untertanen auch innerhalb eines fremden Machtbereichs zu den Aufgaben des Königs. Die diplomatischen Verhandlungen, die ein Sicharius im Auftrage König Dagoberts führte, blieben erfolglos. Die Fredegar-Chronik beschreibt sie wie folgt:
… wie es bei den Heiden und törichten Hochmütigen üblich ist, machte Samo nichts von dem, was sein Volk verbrochen hatte, wieder gut, sondern er wollte nur … dass gegenseitig Recht und Gerechtigkeit hinsichtlich dieser und anderer Anschuldigungen, die sich zwischen den Parteien ergaben, geltend gemacht wird. Sicharius … sprach Samo gegenüber unangebrachte Worte, die ihm nicht auferlegt worden waren, ja sogar Drohungen aus, dass Samo und sein Volk Dagobert zum „servicium“ * während ihr ununterbrochen gegen Gott handelt, nahmen wir uns die Erlaubnis, euch mit unseren Zähnen in Stücke zu reißen.“ Dann warf Samo Sicharius hinaus.
Dagobert1.JPG aus dem 17. Jahrhundert]]
Im selben Jahr wurde ein großangelegter Feldzug Dagoberts mit drei oder vier Heeren gegen Samo geführt. (Das vierte Heer wird in der Fredegar-Chronik später nicht mehr erwähnt.) Die verbündeten Alamannen unter Herzog Chrodobert griffen die Randgebiete des Samo-Reichs an. Die verbündeten friulanischen Langobarden fielen sehr wahrscheinlich von Süden ein und besetzten die „regio Zellia“, wohl im heutigen Gailtal in Kärnten gelegen. Das austrasische Hauptheer (vielleicht von Dagobert selbst angeführt) sollte in das Herz des Reiches vordringen. Den einzelnen Heeren gelang es jedoch nicht, sich zu vereinigen. Während die ersten beiden Teilheere siegreich mit vielen Gefangenen zurückkehrten, wurde das austrasische Hauptheer nach einer dreitägigen vergeblichen Belagerung eines Ortes Wogastisburg, dessen Lage unbekannt ist, total geschlagen. Die übrig gebliebenen Kämpfer Dagoberts mussten flüchten und sämtliche Waffen und Zelte zurücklassen. Der Versuch, Samo zu unterwerfen, war damit gescheitert.
Daraufhin unternahmen die Slawen unter Samo mehrfach Einfälle in Thüringen und im östlichen Frankenreich, worauf auch Derwan (Dervan), ein bis dahin den Franken unterstehender Fürst (dux) der im Elbe-Saale-Gebiet ansässigen Sorben, von den Franken abfiel und sich Samo anschloss (Dervanus dux gente Surborium que … ad regnum Francorum iam olem aspecserant). Seine Erwähnung ist der erste Quellenbeleg für die Anwesenheit von Slawen nördlich des Erzgebirges. Aufgrund dieser Nachrichten wird von mehreren Wissenschaftlern angenommen, dass zu dieser Zeit auch (West-)Böhmen und die Gebiete der Bavaria Slavica Bestandteil des Samo-Reiches wurden.
Die Slawen unternahmen später weitere räuberische Einfälle in das Frankenreich, was Dagobert zu diversen Maßnahmen zum Schutz der Ostgrenze seines Reiches zwang. So ernannte er 633 seinen Sohn Sigisbert zum König Austrasiens. Weitere Angaben über Samos Reich fehlen, so dass vermutlich bis zu Samos Tod keine nennenswerten Auseinandersetzungen zwischen den Franken und Samo mehr stattgefunden haben. Aus der Dauer seiner Herrschaft, die mit 35 Jahren angegeben wird, lässt sich erschließen, dass Samo um das Jahr 658 verstarb.
Da für das heutige Tschechien und die Slowakei für die folgenden 150 Jahre (633/658 – 791) überhaupt keine schriftlichen Quellen verfügbar sind, ist das Schicksal des Reiches völlig unklar. Aufgrund der archäologischen Funde ist bekannt, dass die Awaren um 650 in die heutige südliche Slowakei und im 8. Jahrhundert auch nach Südmähren zurückkehrten und dort von da an mit den Slawen offensichtlich in Symbiose weiter lebten. Die Slawen in nördlicheren und westlicheren Gebieten waren offenbar unabhängig von der awarischen Oberherrschaft. Im Frankenreich kam es nach dem Tod von Dagobert (639) zu einer Krise, in der die Franken kaum eine Bedrohung für die benachbarten Slawen darstellten. Es erscheint also durchaus möglich, dass einige politische Strukturen des Reiches des Samo Bestand hatten.
Die schriftlichen Quellen setzen erst am Ende des 8. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Kampf der Franken unter Karl dem Großen gegen die Awaren (788/791 – 796/803) wieder ein, die dabei 799 oder 802/803 geschlagen wurden. Karl der Große wurde bei diesen Kämpfen von Slawen unterstützt (z. B. 791, 795) und die Slawen führten auch ihren eigenen Kampf (z. B. „infestationes Sclavorum“ 802–805). Zu dieser Zeit existierten im mittleren Donauraum die beiden slawischen Fürstentümer Mährisches und Nitraer Fürstentum (siehe Großmähren). Ein direkter politischer und institutioneller Zusammenhang zwischen dem Reich des Samo und den beiden Fürstentümern muss dabei jedoch nicht bestanden haben, allerdings konnte eine Siedlungs- und kulturelle Kontinuität archäologisch belegt werden. Diese Kontinuität kann zwar selbstverständlich für die Rekonstruktion politischer Prozesse nicht herangezogen werden, sie schuf aber die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen für die Entstehung der beiden Fürstentümer bzw. Großmährens. Zudem wird der Sachverhalt, dass von den Slawen in Mähren und der Slowakei – im Unterschied zu anderen Slawen vor allem in Böhmen und Polen – bereits zum Zeitpunkt der Entstehung Großmährens keine Stammesnamen mehr bekannt sein sollen (es werden immer nur die Mährer oder die mährischen Slawen oder die slověne erwähnt, siehe z. B. die aus dem 9. Jahrhundert stammende Auflistung bei dem Geographus Bavarus)), dahingehend gedeutet, dass hier schon früher festere Herrschaftsstrukturen als die Stammesbünde und damit wohl mögliche Nachfolger des Samo-Reiches, entstanden waren. Zumindest in der deutschsprachigen Forschung wird meist davon ausgegangen, dass Samos Herrschaft nach seinem Tod 658 zerfiel und nicht traditionsbildend wirkte. Als Begründung dieser Ansicht wird zumeist angegeben, dass die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen in diesem Gebiet allgemein noch nicht so fortgeschritten waren, dass ein Gebilde wie das Reich des Samo längerfristig hätte überleben können.
Die Lage des Samo-Reiches ist bis heute umstritten, auch wenn von manchen Autoren eine Lösung des Problems suggeriert wird. Die Gründe hierfür sind ein Mangel an alternativen schriftlichen Quellen sowie neuerdings vor allem Uneinigkeiten bezüglich der genauen Datierung der archäologischen Funde (Avenarius 2002). Damit ergibt sich viel Spielraum für verschiedene Interpretationen. Im Folgenden sollen einige der bisherigen Lokalisierungsvorschläge genannt und die Argumente dafür und dagegen vorgestellt werden.
Schließlich gibt es neuerdings Versuche, Fredegars Text im Einklang mit den archäologischen Funden etwas freier aufzufassen. So gibt es Theorien, dass der Aufstand in Wirklichkeit nicht gegen die awarische Oberherrschaft gerichtet war, sondern gegen den Versuch der Awaren, nach Nordwesten vorzudringen. Eine andere neue Theorie besagt, dass der Aufstand der awarisch-slawischen Mischlinge ursprünglich mitten im Awaren-Reich begann, sich die Aufständischen dann aber in das nordöstliche Randgebiet verschoben (Jan Steinhübel).
Abschließend sei noch erwähnt, dass als konkrete Zentren – sei es nun aufgrund archäologischer Funde oder aus anderen Gründen – in der älteren Forschung von den bekannteren Orten vor allem Mikulčice, Olomouc, Wien und Bratislava genannt wurden. Eine solche Identifizierung wird heute größtenteils abgelehnt.
Siehe auch hierzu den Artikel Wogastisburg.
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