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Der Samaraer Stausee (früher Kuibyschewer Stausee) ist ein Stausee an der mittleren Wolga im europäischen Teil Russlands.

Der Samarer Stausee, der sich etwa zwischen Kasan und Toljatti auf rund 550 km Länge erstreckt, ist etwa 6.450 km² groß, womit er flächenmäßig der größte Stausee Europas bei 58 Mrd. m³ Stauvolumen ist. Im Bereich des Mündungsarms der Kama ist der See, der am Staudamm 4,5 km breit ist, je nach Messrichtung etwa 30 bis 40 km breit.

Der bei Toljatti errichtete Erdschüttdamm, der aus rund 162 Mio. m³ Erdmaterial, etwa 7,036 Mio. m³ Stahlbeton und zahlreichen senkrecht aufgestellten Spundwänden zur Abdichtung besteht, erhebt sich bei durchschnittlich 27 m Höhe bis 44,5 m (also die maximale Seetiefe) über das Flussbett der Wolga. In den Damm wurde ein 600 m langes und 80 m breites Kraftwerksgebäude integriert, das 1958 fertig gestellt wurde. Die in den 20 Turbinen erzeugte Energie (insgesamt rund 115 MW) wird hauptsächlich für die Stromversorgung der Industrie in Samara und dessen Umgebung genutzt. Das Wasser der Wolga wird außerdem zur Bewässerung verwendet. Außerdem wurde in den Damm ein ungefähr 1,1 km langes Wehr zur Hochwasserentlastung integriert.

Der Samaraer Stausee ist ein Teil der so genannten Wolga-Kama-Kaskade.

Siehe auch:

See in Russland | Stausee

Samara Reservoir

 

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