Als Salzwasser bezeichnet man eine Lösung von Salzen in Wasser. In der Regel wird darunter eine Kochsalzlösung von mindestens 1 % verstanden. Im angelsächsischen Raum wird ein Salzgehalt oberhalb von 1,8 %, angesetzt. Wasser mit geringerem Salzgehalt heißt Brackwasser, Wasser unterhalb von 0,1 % Salzgehalt Süßwasser. Auf der Erde stellt das Meerwasser der Ozeane das häufigste Salzwasservorkommen, und gleichzeitig auch die größte Wassermenge überhaupt dar. Der durchschnittliche Salzgehalt der Meere liegt bei 3,5 %. Die höchste Salzkonzentration findet sich im Wasser des Toten Meeres.
Eine gesättigte Kochsalzlösung hat einen Gefrierpunkt von -21 Grad Celsius, einen Siedepunkt von 108 Grad Celsius und enthält 356 g NaCl/Liter bei 0 °C (359 g/L bei 25 °C). Gegenüber reinem Wasser hat Salzwasser, obwohl es schwerer ist, eine geringere spezifische Wärmekapazität.
Salzwasser hat gegenüber reinem Wasser eine erheblich (~1Mio fach) größere elektrische Leitfähigkeit.
Je nach dem Salzgehalt unterscheidet man mixohaline Gewässer, mit einem Salzgehalt unterhalb dessen des Meerwassers, das Meerwasser selbst, mit einem Salzgehalt von 3,47 %, nennt man euhalin und Gewässer mit einem noch höheren Salzgehalt werden hyperhaline Wasser genannt.
Hydrologie | Ökologie | Gewässer | Wasser
Saltvand | Salt water | Sàl | Soltwater | Saltvatn | Salt water | Saltvatten
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