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Luebeck Salzspeicher.jpg | Lübecker Salzspeicher.jpg Die Salzspeicher sind eine Gruppe von im Stil Backsteinrenaissance und des Backsteinbarock erbauter Lagerhäuser an der Lübecker Obertrave direkt neben dem Holstentor.

Geschichte und historische Bedeutung


Erbaut wurden die Salzspeicher zwischen 1579 und 1745. Sie dienten im Mittelalter der Lagerung des aus Lüneburg über die Alte Salzstraße und später über den Stecknitz-Kanal herbeigeführten Salzes, das von Lübeck als Grundlage seines damaligen Reichtums nach ganz Skandinavien ausgeführt wurde. Das Salz wurde vornehmlich zum Konservieren von in Norwegen und Schonen gefangenem Fisch benötigt und ermöglichte so den Heringshandel als Fastenspeise mit dem Binnenland. Die Lage an der Holstenbrücke über die Trave als der ältesten festen Lübecker Brücke markierte im Mittelalter die Grenze zwischen dem Seehafen und dem Binnenhafen mit seiner Anbindung an die Elbe durch den Stecknitz-Kanal.

Heutige Nutzung


Die Lübecker Salzspeicher dienten als Drehort für den Film Nosferatu, eine Symphonie des Grauens von Friedrich Wilhelm Murnau (das Haus, das Nosferatu mietet).

Heute werden die Gebäude von einem Textilkaufhaus genutzt.

Bauwerk in Lübeck | Backsteinrenaissance | Salz | Weltkulturerbe Lübeck

 

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