Die Salzmannschule ist heute ein Spezialgymnasium für Sprachen und liegt in Schnepfenthal, einem Stadtteil von Waltershausen (Thüringen).
1784 kam Christian Gotthilf Salzmann nach Schnepfenthal, um eine Erziehungsanstalt zu gründen. Die Schüler kamen aus allen Teilen Deutschlands. Es gab neben den üblichen Fächern Sportunterricht und praktische Arbeit. Die Sportgeräte sind zum Teil noch zu sehen und werden alljährlich zu feierlichen Anlässen von den "Traditionsturnern" benutzt. Bekannte Schüler waren Johann Matthäus Bechstein, Carl Ritter, Carl André und Franz Schober; bekanntester Lehrer wohl GutsMuths, der sich insbesondere um die Entwicklung des Sport- aber auch des Geographie-Unterrichts verdient gemacht hat. Auf dem nahe gelegenen Waldfriedhof sind die Grabstätten der Gründer und vieler Lehrer zu sehen.
Seit 2001 wird die Schule, die in der DDR eine Erweiterte Oberschule war, als Spezialgymnasium für Sprachen (mit Internat) geführt.
Es gibt einen "Freundeskreis Salzmannschule e.V.", der die Traditionen der Schule pflegt.
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"Salzmannschule Schnepfenthal".
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