Der Salzburger Athletiksport-Klub 1914 ist ein Allround-Sportverein aus Salzburg in Österreich und führt die Sektionen Fußball, Fechten, Eiskunstlauf, Fitness und Rollschuhlauf. Die mittlerweile aufgelöste Sektion Handball wurde 1971 Österreichischer Meister bei den Männern.
In der Saison 1921/22 stiegen die Nonntaler in die erstmals ausgetragene Salzburger Meisterschaft ein und belegten auf Anhieb den zweiten Platz in der 1. Klasse. Von 1924 bis 1938 eroberte der Salzburger AK 1914 in fünfzehn aufeinanderfolgenden Jahren jeweils den Titel des Salzburger Landesmeisters. Bis zur Einführung der gesamtösterreichischen Meisterschaft im Jahr 1949 war der Landesmeistertitel die höchste Auszeichnung die ein Bundeslandverein erringen konnte und hatte in den Bundesländern den Stellenwert eines späteren österreichischen Meistertitels. Erst ab den 1950er Jahren, als auch der Salzburger Fußball erstmals in der österreichischen Staatsliga vertreten war, verlor der Salzburger Landesmeistertitel allmählich seinen Stellenwert und verkam zu einem fast unbedeutendem Regionaltitel. Bis heute trug sich der SAK 1914 insgesamt dreißigmal in die Siegerliste ein und ist damit Salzburger Rekordmeister.
Viele Spieler der Blau-Gelben wurden damals in die österreichische Amateur-Nationalmannschaft einberufen, die bekanntesten waren Edi Kainberger, Karl Kainberger und Adolf Laudon. Diese gehörten auch zur Stammmannschaft der legendären österreichischen Olympia-Auswahl die bei den Olympischen Spielen von Berlin 1936 die Silbermedaille für Österreich erringen konnte. Nach dem Krieg stellten die Salzburger mit Langgruber noch einen Spieler für das Österreichische Amateur-Team das 1967 die erstmals ausgetragene Amateur-Europameisterschaft gewinnen konnte.
Als Meister der drittklassigen Salzburger Liga stiegen die Nonntaler 1975 in die zweite Liga auf und vermochten sich immerhin bis 1977 dort zu halten. 1980 feierte der Verein sein Comeback in der 2. Division und schaffte mit dem Meistertitel 1985 sogar noch einmal den Aufstieg in die 1. Division der Bundesliga. Als Trainer fungierte in der Aufstiegssaison 1984/85 der Schönauer Kurt Wiebach, der spätere Geschäftsführer von Red Bull Salzburg. Im Pokalbewerb sorgte man für Furore als man mit Siegen über WSG Wattens und FC Admira/Wacker bis in das Viertelfinale vorstieß. Dort war allerdings mit einer 0:4 Auswärtsniederlage gegen Austria Wien Endstation. Mit nur sieben Punkten und ohne einen einzigen Sieg belegten die Salzburger nur den 12. und letzten Rang der Herbstmeisterschaft und mussten im Frühjahr 1986 in der Mittleren-Play-Off um den Klassenerhalt kämpfen. Doch auch dort wurde der SAK nur letzter unter acht Mannschaften (je vier aus der ersten und zweiten Division) und war somit wieder zweitklassig. Die sportlichen Höhepunkte beschränkten sich dann auf die Derbies gegen den SV Austria Salzburg. 1986 lehnten die Verantwortlichen der Nonntaler einen Anschluss der schuldenbeladenen Salzburger Austria an den SAK 1914 eindeutig ab und brachten damit das von den damaligen Lehenern betriebene Projekt Casino-SAK zum scheitern.
In seiner langen Geschichte spielten die Nonntaler insgesamt drei Saisonen in der höchsten österreichischen Spielklasse und verbrachten neun Jahre in der professionellen zweiten Liga. Dazu spielten die Salzburger aber jahrelang in den auf Amateurbasis betriebenen zweiten Leistungsstufen (Regionalliga, Alpenliga) die 1975 von der 2. Divison der Bundesliga abgelöst wurden. Ab den 1990er Jahren folgte der Abstieg bis in die Salzburger Landesliga (5. Spielstufe). Nach dem Titelgewinn in der Saison 2004/05 spielen die Blau-Gelben Athletiker nunmehr wieder in der dritten Leistungsstufe, der Regionalliga West.
1922-1933 1. Klasse Salzburg (Regional) 1934-1935 Liga Oberösterreich-Salzburg (Regional) 1936-1938 1. Klasse Salzburg (Regional) 1939 Bezirksklasse West (2) 1940-1943 1. Klasse Salzburg (2) 1944 Liga Oberdonau-Salzburg (2) 1946-1949 1. Klasse Salzburg (Regional) 1950-1952 Tauernliga (2) 1953 Staatsliga A (1) 1954-1955 Tauernliga (2) 1956-1960 Tauernliga Nord (2) 1961 Regionalliga West(2) 1962 Staatsliga A (1) 1963-1964 Regionalliga West (2) 1965-1966 Landesliga (3) 1967-1974 Regionalliga West (2) 1975 Salzburger Liga (3) 1976-1977 Bundesliga 2.Division 1978-1980 Alpenliga (3) 1981-1985 Bundesliga 2.Division 1986 Bundesliga 1.Division 1987-1988 Bundesliga 2.Division 1989-1991 Regionalliga West (3) 1992 Salzburger Liga (4) 1994-1995 1. Landesliga (5) 1996 Salzburger Liga (4) 1997-2004 Regionalliga West (3) 2005 1. Landesliga (4) 2006 Regionalliga West (3) Die Zahl in Klammern gibt die jeweilige Spielstufe an. Regionale Meisterschaften waren in sich abgeschlossene Meisterschaften eines oder mehrerer Bundesländer ohne Aufstiegsrecht in die österreichweit ausgetragene höchste Spielklasse.
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