| Flag of the Solomon Islands.svg | Coat_of_arms_of_Solomon_Islands.png | (Details) | (Details) |
Anfang des 18. Jahrhundert wanderten die ersten europäischen Händler und Missionare ein. Das Deutsche Reich übernahm den Nordteil der Inseln 1885 als Schutzgebiet. Die restlichen Inseln fielen 1899 an Großbritannien. Nach Beendigung des Ersten Weltkriegs wurde der deutsche Teil als Völkerbundsmandat unter australische Verwaltung gegeben und gehört heute zu Papua-Neuguinea.
Nach Ausbruch des Pazifikkriegs besetzten japanische Truppen Mitte 1942 die Inselgruppe. Die Vereinigten Staaten begannen im August 1942 mit ihrer Salomonen-Kampagne, der ersten US-Offensive im Pazifik. Allein die Schlacht von Guadalcanal währte bis zum 9. Februar 1943. Erst nach der Schlacht bei Kap St. George am 26. November galten die Inseln als befreit.
Nach Kriegsende wurden die Salomonen wieder britisches Protektorat. Die innere Autonomie erlangten sie 1976 und wurden 1978 unter dem Namen Salomonen ein unabhängiger Staat. Die Salomonen blieben aber Mitglied des Commonwealth of Nations. 1983 nahmen sie diplomatische Beziehungen zu Taiwan auf. Von 1998 bis 2000 gab es große ethnische Konflikte auf den Inseln.
Staatsoberhäupter
| Regierungszeit | Name | Dynastie | Lebensdaten |
|---|---|---|---|
| 1837-1901 | Victoria I. | Hannover | 1819-1901 |
| 1901-1910 | Edward VII. | Sachsen-Coburg-Gotha | 1841-1910 |
| 1910-1936 | George V. | Sachsen-Coburg-Gotha, ab 1917 Windsor | 1864-1936 |
| 1936 | Edward VIII. | Windsor | 1894-1972 |
| 1936-1952 | George VI. | Windsor | 1895-1952 |
| 1952- | Elizabeth II. | Windsor | 1926- |
Im Jahre 2003 sorgten Bilder der salomonischen Insel Tikopia, die von 2000 Menschen bewohnt wurde, für Aufsehen, denn diese waren nicht mehr dort, es stand keine Hütte mehr und alle Bäume der Insel waren ebenfalls verschwunden. Es sah aus, als wäre eine Flutwelle über die Insel gerollt und hätte alles mit ins Meer gespült. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Bewohner sich vor dem Unwetter schützen konnten und tatsächlich nicht ein einziger Bewohner ums Leben gekommen war. Hilfsaktionen liefen weltweit nur schleppend an. Einige mehr oder weniger private Spenden und Materiallieferungen erreichten die Insel jedoch Wochen und Monate später.
Weblinks:
Es gibt 49 Sitze im Parlament:
siehe auch: Liste der Premierminister der Salomonen, Liste der Generalgouverneure der Salomonen
Allerdings war die salomonische Fußballnationalmannschaft auch für eine der größten Blamagen des ozeanischen Fußballs verantwortlich, als sie 1994 gegen Nauru sensationell 1:2 verloren.
Die wirtschaftlichen Stärken der Salomonen sind die großen Mineralienvorkommen (Gold, Kupfer, Bauxit, Zink, Phosphate, Blei, Kobalt, Silber) sowie die landwirtschaftlichen Ressourcen (ca. 53.400 Tonnen Fisch im Jahr, 58.000 Schweine, 185.000 Hühner, 10.000 Rinder).
Die größte Schwäche der Wirtschaft ist die durch die ethnischen Konflikte 1998 weitgehend zerstörte Infrastruktur. Die Hauptgoldmine wurde von Milizen stillgelegt, und die Gold,- Fisch,- Kopra- und Palmöleinnahmen aufgebraucht. Durch die Unsicherheit werden potenzielle Investoren abgeschreckt. Auch spürt man hier noch die Folgen der Asienkrise.
Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist der Fremdenverkehr. Früher kamen die Touristen wegen der Bedeutung Guadalcanals und der Ruhe auf den äußeren Inseln. Auf Grund der ethnischen Konflikte 1998 und Warnungen vor der Einreise kam der Tourismus fast zum Stillstand und erholt sich aufgrund fehlender Mittel nur mühsam.
Zur Zeit kommen etwa 40% der Touristen aus Australien, 13% aus Neuseeland und 5% aus den USA.
Schätzungsweise 21.000 Besucher kommen jährlich auf die Salomonen. Seit 1999 ist das eine Zunahme von 62%.
Insgesamt gibt es auch nur zwei Tageszeitungen:
The Solomon Star und Solomon Voice.
Die tägliche Zeitungsauflage liegt bei 16 Zeitungen auf 100 Insulaner.
Staat | Salomonen | Inselgruppe (Australien und Ozeanien) | Melanesien
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