Saint-Denis ist eine französische Stadt im Département Seine-Saint-Denis mit 85.832 Einwohnern (Stand: 1999). Die Stadt liegt unmittelbar nördlich von Paris und bildet heute einen Teil von dessen banlieue.
Die dem heiligen Dionysius von Paris geweihte ehemalige Abteikirche Saint-Denis war seit dem 8. Jahrhundert Grablege fast aller fränkischen, später der französischen Könige. Auch Karl Martell ließ sich schon hier begraben. Der 1147 begonnene Neubau der Klosterkirche nach den Planungen des Abtes Suger gilt als Beginn der Gotik.
In jüngerer Zeit ist Saint-Denis bekannt geworden durch den 1997 abgeschlossenen Bau des Stade de France, in dem u.a. das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 und die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2003 stattfanden.
Saint-Denis ist an das Pariser U-Bahn-Netz angeschlossen.
Im November 2005 fanden auch in Saint-Denis schwere Ausschreitungen im Zuge der Unruhen in Frankreich 2005 statt.
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