Saint Croix gehört zu den Amerikanischen Jungferninseln in der Karibik. Sie ist mit einer Größe von 45 x 11 km (28 x 7 Meilen) die größte Insel dieser Inselgruppe.
Im 17. Jahrhundert wurde die Saint Croix von Engländern und Holländern besiedelt. Die beiden Kolonien gerieten jedoch bald in Konflikt miteinander. Wahrscheinlich gaben daher die Holländer ihre Siedlung auf. Die englische Kolonie wurde 1650 von den Spaniern zerstört, welche die Insel für sich beanspruchten. Die Spanier wurden jedoch wiederum kurz darauf von den Franzosen vertrieben.
In der Folge verkaufte De Poincy, französischer Gouverneur in St. Kitts, 1660 die Insel dem Malteserorden. Dieser verkaufte die Insel fünf Jahre später an die Französische Westindien-Kompanie weiter. Unter Gouverneur Dubois wurde die Insel wirtschaftlich bedeutend, da er dort über 90 Plantagen für Tabak, Zuckerrohr und Indigo anlegen ließ.
Im Jahr 1733 wurde Saint Croix an die Dänische Westindien-Kompanie verkauft. Die Kompanie legte keinen Wert auf die Nationalität der Siedler, daher ließen sich hier spanische Juden, französische Hugenotten und englische Siedler nieder. Die Wirtschaft wurde von der Zuckerproduktion dominiert.
Die Sklaverei wurde auf Saint Croix 1848 abgeschafft. Bei einem Aufstand ehemaliger Sklaven dreißig Jahre später wurde die Hauptstadt Frederiksted völlig zerstört.
1917 wurden die Jungferninseln von Dänemark für 25 Millionen $ an die USA verkauft (Amerikanische Jungferninseln).
Insel (Amerikanische Jungferninseln)
Sankt Croix | Saint Croix, U.S. Virgin Islands | Sainte-Croix (Îles Vierges américaines) | セント・クロイ島 | Saint Croix | Сент Кроа (Девичанска острва) | Saint Croix
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