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Der Saimaa * liegt im Südosten Finnlands und ist der größte See des Landes und der viertgrößte See in Europa. Er ist rund 1700 Quadratkilometer gross und entwässert nach Osten über den Fluss Wuoksen (russisch Vuoksa) in den Ladogasee in Russland. Er ist Teil eines Seesystems, das rund 4400 Quadratkilometer Fläche bedeckt und zu dem über 120 Seen gehören. Es finden sich unterschiedliche Angaben über die gesamte Uferlänge. Teilweise wird von 14.000 km gesprochen, während andere Quellen sogar eine Gesamtlänge von 50.000 Kilometer angeben. Die Genese des Sees geht auf das Ende der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren zurück.Das südliche Ende bildet ein Endmoränenwall, der ein Abfließen nach Süden verhindert.Der 1968 eröffnete Saimaakanal, dessen Länge 42,9 km beträgt, verbindet den Saimaasee mit dem Finnischen Meerbusen. Das Gebiet hat für die Holzwirtschaft und den Fremdenverkehr Bedeutung.

Biologie


Im Saimaa lebt Phoca hispida saimensis, eine Unterart der Ringelrobbe (Phoca hispida). Sie ist eine von zwei Unterarten der Ringelrobbe, die im Süßwasser leben. Es soll noch 250 dieser Tiere geben. Der Saimaa zeichnet sich ferner durch seinen Fischreichtum aus. Hier ist vorrangig der Lachs zu nennen.

See in Finnland

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