Safed (hebräisch צפת Tzefat, arabisch صفد Safad) ist eine Stadt in Galiläa in Nordisrael. Im Jahr 2002 hatte sie knapp 27.000 Einwohner.
Bedeutung erlangte Safed als ein wichtiger Ort jüdischer Gelehrsamkeit. Safed, das ein Zentrum kabbalistischer Mystik war, gilt neben Jerusalem, Tiberias und Hebron als "heilige" jüdische Stadt.
Im 17. Jahrhundert war Safed eine der Hochburgen der messianischen Bewegung Sabbatai Zwis (Sabbatianismus). Von hier stammt eine von Sabbatai Zwis Frauen. Im 18. Jahrhundert ging die Zahl der jüdischen Bevölkerung zurück, die ihren Tiefststand während der britischen Mandatszeit erreichte.
Zur Zeit des Israelischen Unabhängigkeitskrieges im Jahre 1948 lebten in Safed 12.000 Araber und 1.700 Juden. Im Mai 1948 floh die arabische Bevölkerung aus der Stadt. Seitdem ist Safed eine rein jüdische Stadt.
Nach der Gründung des Staates Israel hatte Safed den Status einer Entwicklungsstadt. Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist heute wegen des historischen Erbes und wegen der Höhenlage (um 800 Meter über NN) der Tourismus.
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