Safaga ( Safādschā, ägyptisch-arabisch Safāgā) ist eine ägyptische Hafenstadt am Roten Meer 60 km südlich von Hurghada und erstreckt sich entlang eines Wüstenstreifens zwischen Meer und Bergen. Der Stadtname stammt vielleicht von dem arabischen Safā dschā, was "staubige Winde kommen" bedeutet.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Hafen von den Alliierten genutzt. Ein Relikt aus dieser Zeit ist ein Wrack, das 1944 bei deutschen Fliegerangriffen versenkt wurde. Mit 25 bis 34 m Tiefgang können den Hafen auch größere Schiffe anlaufen. Heute ist er Hauptstützpunkt der ägyptischen Marine für Patrouillen im Südosten des Landes. Zudem dient er als Ausgangspunkt für Pilgerfahrten (Haddsch) nach Saudi-Arabien (Mekka), dem Export von Aluminium und Import von Weizen. Entsprechend wird die Stadt durch einen Umschlag- und Industriekomplex dominiert, und hat außer einigen außerhalb liegenden Ressorts dem Touristen nichts zu bieten.
Bei einer Weiterfahrt über die Umgehungsstraße um die eigentliche Stadt, verpasst man also nicht viel. Ansonsten ist hier ist der Treffpunkt für die den Touristen vorgeschriebenen Konvois in das Niltal.
Die schwarzen Sandstrände weisen natürliche radioaktive Isotope an Uran, Thorium und Kalium auf. Die Touristenzeitschrift Red Sea Bulletin beeilt sich, rasch „..in harmless concentrations..“ hinzuzufügen (10/11 2005, S. 71) und empfiehlt den salz- und mineralhaltigen Sand gegen Schuppenflechte (Psoriasis), Bronchitis, Rheumatismus und viele anderen Erkrankungen. Es wird berichtet, dass sich schon die pharaonische Königin Hatschepsut jährlich zu Kuren eingefunden hat.
In und um die Stadt gibt es einige Luxus Resort Soma Bay sowie Makadi Bay und Hotels, El Quseir liegt südlich, die von Tauchern, Surfern, Golfern, Spa und Badegästen besucht werden. Vor der Küste liegen mehrere, Korallenriffe wie vor Hurghada und das Wrack der Salem Express, die von mehreren Tauchbasen angefahren werden.
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