| Landesflagge | Landeswappen | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| Flag of Saxony-Anhalt.svg | Wappen Sachsen-Anhalt.svg | - | Wahlspruch: Wir stehen früher auf. | Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Hauptstadt: | Magdeburg | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 20.445,26 km² (8.) | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 2.469.716 (11.) (30. Dezember 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 121 Einwohner je km² (14.) | bgcolor="#FFFFFF" | Schulden je Einwohner: | 7.770 € (Ende 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Schulden gesamt: | 18 Mrd. € (2004) | bgcolor="#FFFFFF" | DE: | DE-ST
| bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.sachsen-anhalt.de | |||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Ministerpräsident: | Wolfgang Böhmer (CDU) (seit 16. Mai 2002) | bgcolor="#FFFFFF" | Regierende Parteien: | CDU u. SPD ''(ab 24. April 2006) | bgcolor="#FFFFFF" | Sitzverteilung im Landtag (97 Sitze) | CDU 40 Die Linke.PDS 26 SPD 24 FDP 7 | bgcolor="#FFFFFF" | letzte Wahl: | 26. März 2006 | bgcolor="#FFFFFF" | nächste Wahl: | 2011 | ||||||||||||||||
| Parlamentarische Vertretung | bgcolor="#FFFFFF" | Stimmen im Bundesrat: | 4 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Germany Laender Sachsen-Anhalt.png | |||||||||||||||||||||||||||||
Sachsen-Anhalt ist ein Land in Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Magdeburg, angrenzende Länder sind Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen und Thüringen.
Für weitere Berge siehe: Liste der Berge und Erhebungen in Sachsen-Anhalt
Im Norden wird die sachsen-anhaltische Landschaft von Flachland geprägt. Hier in der Altmark befinden sich alte Hansestädte wie Salzwedel, Gardelegen, Stendal und Tangermünde. Den Übergang von der Altmark zur fruchtbaren, waldarmen Magdeburger Börde bilden die Colbitz-Letzlinger Heide und der Drömling. Wichtige Städte in der Magdeburger Börde sind Haldensleben, Oschersleben (Bode), Wanzleben, Schönebeck (Elbe) und Aschersleben sowie die Landeshauptstadt Magdeburg, von der die Region ihren Namen ableitet. Im Südwesten liegt der Unterharz mit dem Harzvorland und Städten wie Wernigerode, Quedlinburg oder Halberstadt. An der Grenze zum Freistaat Sachsen befindet sich der Ballungsraum Halle (Saale) -Merseburg-Bitterfeld (auch „Chemiedreieck“ genannt), der bis ins sächsische Leipzig reicht. Halle (Saale) ist die größte Stadt in Sachsen-Anhalt. In der Vergangenheit war hier die Chemieindustrie mit ihrem wirtschaftliche Schwerpunkt in Leuna ansässig.
An der Saale und der Unstrut, wo sich ein Weinanbaugebiet befindet, liegen Naumburg (Saale), Zeitz und Freyburg (Unstrut). Schließlich gehört zu Sachsen-Anhalt noch die im Osten gelegene drittgrößte Stadt des Landes, die alte anhaltische Residenzstadt Dessau und ein Teil des Flämings.
Bedingt durch die atheistische Ausrichtung der DDR gehören nur 19,7% (rund 492.000) der Einwohner einer der beiden großen christlichen Konfession (2004) an, davon sind rund 391.000 (15,7 %) evangelisch (uniert) (Kirchenprovinz Sachsen, Evangelische Landeskirche Anhalts) und 101.000 (4,1 %) römisch-katholisch (Bistum Magdeburg). Die Tendenz ist weiter deutlich sinkend, obwohl Sachsen-Anhalt bereits heute die niedrigste Quote kirchlichgebundener Einwohner aufweist. 80.000 gehören anderen Kirchen, davon ca. 11.000 der Neuapostolischen Kirche, und 45.000 anderen Religionen (Judentum, Islam, Mandäismus) an. Im Vergleich zu vielen anderen deutschen Ländern ist der Anteil islamischer Bürger sehr gering.
Insgesamt hat Sachsen-Anhalt große Schwierigkeiten bei der Umstrukturierung der Industrie. So kam es zu vielen Firmenschließungen (Waggonbau Halle-Ammendorf), was eine hohe Arbeitslosigkeit (zeitweise die höchste in der Bundesrepublik Deutschland) zur Folge hatte. In den vergangen drei Jahre ist es durch eine offensive Standortpolitik zunehmend geglückt, die Arbeitslosenquote zu senken und ein größere wirtschaftliche Dynamik zu erreichen. 2005 lag das Wirtschaftswachstum bei 1,1% Handelsblatt, 24./25./26. März 2006, S. 3 .
Durch Sachsen-Anhalt verläuft die Ferienstraße der Romanik, die wegen des großen romanischen Erbes dieser Landschaft eingerichtet wurde. Ebenso wie die Straße der Familie Bismarck.
| Jahr | Bundesautobahn in km | Bundesstraßen in km | Landesstraßen in km |
| 1995 | 199 | 2.326 | 3.845 |
| 2000 | 320 | 2.403 | 3.834 |
| 2003 | 360 | 2.359 | 3.778 |
Im Juli 1944 wurde die vormalige preußische Provinz Sachsen, bestehend aus den Regierungsbezirken Magdeburg, Merseburg und Erfurt aufgeteilt: Es entstanden die Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg, der Regierungsbezirk Erfurt wurde dem Reichsstatthalter Thüringen unterstellt. 1945 wurden die beiden Provinzen, ferner der Freistaat Anhalt (um Dessau), die braunschweigische Enklave Calvörde und der östliche Teil des Landkreises Blankenburg im Harz, auch vorher dem Freistaat Braunschweig zugehörig, sowie die thüringische Enklave Allstedt von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) zur neuen Provinz Sachsen vereinigt. Der Name wurde im gleichen Jahr noch in Provinz Sachsen-Anhalt geändert. 1947 erfolgte nach der Auflösung von Preußen die Umbenennung in Land Sachsen-Anhalt. Landeshauptstadt wurde Halle, da Magdeburg zu dieser Zeit wegen der starken Kriegszerstörungen die Haupststadtfunktion nicht wahrnehmen konnte. Das Land hatte eine Größe von 24.576 km².
1952 wurde im Rahmen der Verwaltungsreform in der DDR das Land de facto aufgelöst (de jure bestand es noch einige Jahre weiter) und in die zwei Bezirke Halle und Magdeburg aufgeteilt. Dabei geschahen Grenzbereinigungen, bei denen einzelne Städte und Gemeinden von den Nachbarkreisen eingegeliedert oder ausgegliedert wurden, wodurch sich die Bezirksgrenzen gegenüber den ehemaligen Landesgrenzen verschoben.
1990 erfolgte die Neubildung des Landes Sachsen-Anhalt mit den ehemaligen Bezirksterritorien Halle, ohne den Kreis Artern, und Magdeburg sowie den Kreis Jessen. Landeshauptstadt wurde Magdeburg.
Am 23. Januar 2005 fand im Land ein Volksentscheid zur Kita-Betreuung statt. Dieser scheiterte u.a. an der niedrigen Wahlbeteiligung. Am 26. März 2006 fand die Wahl zum 5. Landtag Sachsen-Anhalts statt.
Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt:
Bisherige Landesregierungen:
Der zahlenmäßige Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt setzt sich fort und ist in erster Linie auf die sehr geringe Anzahl Lebendgeborener zurückzuführen, außerdem sind aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit viele Sachsen-Anhalter auf der Suche nach einem Arbeitsplatz nach West- und Süddeutschland abgewandert. Trotz eines seit 1994 zu verzeichnenden leichten Anstieges der Geburtenzahlen erreichte die Reproduktionsquote nur etwa 50 Prozent.
Die 3. Regionalisierte Bevölkerungprognose für Sachsen−Anhalt bis 2020 des Statistischen Landesamtes Sachsen−Anhalt berechnet folgende Einwohnerzahlenentwicklung:
Siehe auch: Dialekte in Sachsen-Anhalt
Zum 1. Januar 2004 wurden die Regierungsbezirke aufgelöst. Die Arbeit der Regierungspräsidien übernahm das für das gesamte Land eingerichtete Landesverwaltungsamt mit Sitz in Halle (Saale).
Derzeit unterteilt Sachsen-Anhalt sich in 21 Landkreise
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