| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Saalkreis.png | Lage des Saalkreises in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt |
| Verwaltungssitz: | Halle (Saale) |
| Fläche: | 605,90 km² |
| Einwohner: | 76.521 (31. Dezember 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 126 Einwohner je km² |
| Kreisschlüssel: | 15 2 65 |
| Kfz-Kennzeichen: | SK |
| Kreisgliederung: | 40 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Wilhelm-Külz-Straße 10 06108 Halle (Saale) |
| Website: | www.landkreis-saalkreis.de |
| Landrat: | Knut Bichoel (CDU) |
| Karte | |
| Saxony anhalt sk.png | |
Der Saalkreis liegt im Süden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Nachbarkreise sind im Norden die Landkreise Bernburg, Köthen und Bitterfeld im Osten der sächsische Landkreis Delitzsch, im Süden der Landkreis Merseburg-Querfurt und im Westen der Landkreis Mansfelder Land. Die kreisfreie Stadt Halle (Saale) ragt von Süden pilzförmig in das Kreisgebiet und formt dieses zu einem unten offenen Ring.
Der Saalkreis umfasste am 1. Januar 1945:
Das Landratsamt war in Wettin.
Zum 10. November 1819 wurden aus dem Saalkreis in den Stadtkreis Halle a. S. eingegliedert:
Zum 1. Oktober 1833 wurde das Landratsamt von Wettin nach Halle a. S. verlegt.
Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich.
Am 10. August 1876 wurde der Gutsbezirk Freiimwalde aus dem Saalkreis in den Stadtkreis Halle a. S. eingegliedert.
Am 1. April 1900 traten die Landgemeinden Cröllwitz, Giebichenstein und Trotha und der Gutsbezirks Gimritz vom Saalkreis zum Stadtkreis Halle a. S.
Zum 30. September 1929 fand im Saalkreis entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstständigen Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.
Am 1. April 1942 wurde zur Beseitigung von Exklaven die Gemeinde Löbnitz a./Linde des Saalkreis dem Landkreis Dessau-Köthen im Land Anhalt zugeschlagen.
Nach Auflösung der Provinz Sachsen zum 1. Juli 1944 gehörte der Kreis seitdem zur neuen Provinz Halle-Merseburg, Regierungsbezirk Magdeburg.
Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet zunächst durch die amerikanischen Alliierten Streitkräfte besetzt.
Die Saalkreis gliederte sich in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und – bis zu deren nahezu vollständigen Auflösung – in selbstständige Gutsbezirke.
Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Könnern (bis 1911: Cönnern), Löbejün und Wettin führten jetzt die Bezeichnung Stadt.
Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.
Am 15. Februar 1937 erhielt die Gemeinde Ammendorf die Bezeichnung „Stadt“ verliehen.
Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.
Die eingeführten Ortsnamen wurden bis heute beibehalten. Allerdings wurden Scheibweisen mit „c“ beseitigt.
1911:
1937:
| CDU | SPD | Die Linken | Grüne | FDP | Soziale Liste Saalkreis | USD | BfS/VS | Gesamt | |
| 2004 | 17 | 7 | 7 | 1 | 4 | 2 | 3 | 1 | 42 |
- | Verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinden/Städte |
Saalkreis | Subdistrikto Saalkreis | Saalkreis | Saalkreis | Powiat Saale
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