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SWR3-Logo.jpg SWR3 ist das dritte Hörfunkprogramm des Südwestrundfunks (SWR). Programmchef ist Gerold Hug. SWR3 wird im SWR-Funkhaus in Baden-Baden produziert. Zusätzlich gibt es mehrere regionale Studios, die der Baden-Badener Redaktion zuliefern. Standorte der Studios sind Stuttgart, Mannheim und Mainz. SWR3 ist zu empfangen via UKW, DAB, ADR, Kabel, DVB-S und über Internet.

Das Programm entstand im Zuge der Senderfusion des SDRs und des SWFs zum Südwestrundfunk aus den beiden Vorgängerwellen SDR 3 und SWF3. Sendestart von SWR3 war am 30. August 1998. Die Nachtsendungen 'Luna' und 'Up' sind in vielen Nächten auch über Bayern 3 zu hören. In den Nächten auf Samstag und Sonntag ist SWR3 von 0-6 Uhr auch deutschlandweit in der ARD-Popnacht über viele andere ARD-Hörfunkwellen zu empfangen.

SWR3-Maskotchen.jpg SWR3 richtet sich vornehmlich an eine 19- bis 45-jährige Zielgruppe und bietet dazu ein 24-Stunden-Liveprogramm. Bei SWR3 orientiert sich die Musik an einem Hot-AC-Format. Aktuelle Informationen werden neben den stündlichen SWR3-Nachrichten auch in Beiträgen im laufenden Programm wie zum Beispiel während der Sendung SWR3 Nun von 12 bis 14 Uhr und dem SWR3-Topthema (17.40 Uhr), einem Mini-Feature, gesendet. Jeweils sonntagabends von 19 bis 22 Uhr präsentiert der Moderator Jan Garcia die SWR3-Hörercharts, die während der Woche über das Internet mitbestimmt werden können.

Der Media-Analyse (MA) 2005 Radio II zufolge wird SWR3 täglich von bundesweit 3,22 Millionen Hörern mindestens einmal eingeschaltet und ist damit der meistgehörte Radiosender Deutschlands. Das Motto von SWR3 (mit dem auch auf Werbeplakaten geworben wird) lautet „Mehr Hits. Mehr Kicks. Einfach SWR3“; zuvor hatte man mit „Leben im Wildall“, dann mit „Einfach die besten Hits, einfach SWR3“ geworben.

Bis zum 19. Oktober 2004 wurde SWR3 als einziges deutschsprachiges Popradio auch im Kurzwellenbereich verbreitet. Genutzt wurde bis 2002 die Frequenz 7265 kHz vom Bodenseesender in Rohrdorf und bis zuletzt die Frequenz 6030 kHz vom Sender Mühlacker.

Die ersten Webseiten vom Vorgängersender SWF3 gingen Mitte 1994 zunächst an der Universität Karlsruhe online, die eigene Domain folgte im Dezember des Jahres. Das Web-Angebot besteht heute aus Live-Streaming, Web-Channels für besondere Musikinteressen, Informationen zum laufenden Titel, Beiträgen zu Musik und aktuellen Themen, Radio Comics, Nachrichten, Wetter und Verkehr sowie aus der SWR3 Space.bar einem Chatroom von SWR3.

SWR3 ist ein stark formatiertes und durchstrukturiertes Programm, das mit Großaktionen auf sich aufmerksam macht. Dabei verlost SWR3 unter dem Motto "Elch und weg" unter anderem Fernreisen, z. B. in die Karibik, nach New York oder nach Australien. Auch werden Karten für die FIFA WM 2006 verlost. Das von SWF3 ab 1994 jährlich veranstaltete NewPop-Festival (im DaimlerChrysler-Werk in Rastatt und in Baden-Baden) wurde von SWR3 übernommen. Bei diesem Festival treten nationale und internationale Künstler auf. Diese programmlichen Änderungen führten nach einem Quotentief nach der Fusion seit ca. 2002 wieder zu hohen Einschaltzahlen.

Das Maskottchen von SWR3 ist der Elch (früher auch Schwarzwaldelch). Als Erfinder des Elches gilt der SWF3-Moderator Gerd Leienbach, der eine Dose, die ein Mööh-Geräusch macht, wenn man sie umdreht, in seiner Sendung einsetzte.

Um SWR3 auch per Internet genießen zu können kann man entweder direkt per Browser und Plugin auf der SWR3 Webseite das WebRadio nutzen, oder den offiziellen Live Stream in eine Anwendung einbinden. (mms://213.254.239.66/swr3$livestream.wma)

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