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Der SSV Ulm 1846 ist ein Sportverein mit rund 12.000 Mitglieder aus Ulm.

Werdegang


Der SSV Ulm 1846 resultiert aus der Fusion der beiden größten Sportvereine Ulms am 5. Mai 1970, der Turn- und Sportgemeinde Ulm 1846 und dem 1. Schwimm- und Sportverein Ulm (der, vor Gründung der Bundesliga, mehrfach Mannschaften in der höchsten deutschen Fußballklasse stellte). Mit über 8300 Mitgliedern repräsentierte der neue Verein damals den größten Sportverein Deutschlands. Die Vereinsfarben des SSV 1846, dessen Fußballer liebevoll im Volksmund die "Spatzen" genannt werden, sind schwarz-weiß. Dies entspricht auch den Ulmer Stadtfarben.

Der SSV Ulm 1846 besitzt ein eigenes Hallen- und Freibad sowie Tennisplätze und ein Fitnesszentrum. Die Benutzung der Anlagen ist für die Mitglieder in der Regel kostenlos. Fußball wird im Donaustadion gespielt, das ein Fassungsvermögen von über 20.000 Zuschauer hat. In den Sommermonaten wird das Freibadgelände im Rahmen des Donauflimmern zusätzlich als Open-Air Kino genutzt.

Amateurbereich


Mit seinen heute 11338 Mitgliedern ist er der zweitgrößte Sportverein Baden-Württembergs und der achtgrößte bundesweit. In 27 Abteilungen deckt der Verein alle gängigen Sportarten im Breitensport ab.

Die Fußballmannschaft des SSV Ulm schaffte Ende der 90er Jahre den direkten Durchmarsch aus der Regionalliga in die 1. Bundesliga, aus der sie dann nach einjähriger Zugehörigkeit im Jahr 2000 aber wieder absteigen mussten. Da die Mannschaft den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga auch verpasste und die Lizenz für die Regionalliga verweigert wurde rutschte man in die Viertklassigkeit ab. Da aber wegen der Insolvenz des Vereins die erste Mannschaft gemäß den Statuten des Verbandes als automatischer Absteiger feststand, trat nur die zweite Mannschaft in der Verbandsliga an. Nach dem Aufstieg aus der Verbandsliga spielt sie nun - als offizielle erste Mannschaft - seit vier Jahren in der Oberliga um den Aufstieg in die Regionalliga. Wie in den letzten Jahren wurde auch in der aktuellen Spielzeit der Aufstieg knapp verpasst.

Auch im Frauen-Volleyball war der SSV Ulm 1846 sehr erfolgreich. Vor drei Jahren spielte die 1. Damenmannschaft noch in der 1. Bundesliga. Im Mai 2003 wurden sie Deutscher Meister und holte damit das Double, nachdem sie zuvor auch Pokalsieger geworden war. Derzeit spielt das Team wieder im Amateurbereich.

Die Herrenmannschaft im Hockey spielt in der 2. Regionalliga Süd und kämpft gegen den Abstieg. Die Damenmannschaft ist in der Hallensaison 2005/2006 in die zweithöchste Spielklasse, die Regionalliga aufgestiegen und schickt sich an, diese Hürde auch in der laufenden Feldsaison zu meistern. Die Leichtathletik-Abteilung bringt konstant Talente hervor, die bei Landes- und Bundeswettbewerben erfolgreich sind (Stabhochsprung, Hürdensprint, Staffeln).

Die erfolgreiche 1. Mannschaft im Basketball (Pokalsieger 1996) spielte bis zum Abstieg aus der ersten Bundesliga in der Saison 2000/2001 unter dem Namen SSV ratiopharm Ulm 1846. Nachdem 2001 Insolvenz angemeldet wurde und nur knapp der Absturz in die Viertklassigkeit vermieden wurde, firmiert die Mannschaft seither unter dem neuen Namen "ratiopharm Ulm" in einer eigenen GmbH. Ab 2006/2007 spielt die Mannschaft wieder in der Basketball-Bundesliga (BBL), dafür muss allerdings die Ulmer Kuhberghalle, Spielort des Teams, gemäß den Statuten der BBL ausgebaut werden.

Präsidentin des Vereins ist Katja Adler. Die Vizepräsidenten sind Heinrich-Roger Staack und Joachim Maus. Der Geschäftsführer des Vereins ist Reinhold Eberhardt.

Erfolge


Der bisherige Höhepunkt des Vereins dürfte die Saison 1999/2000 sein, als gleich drei Mannschaften in den jeweiligen ersten Ligen spielten:

Die 1. Fußballmannschaft der Herren, die 1. Basketballmannschaft der Herren und die 1. Volleyballmannschaft der Damen.

Sportliche Erfolge waren:

  • 2003: Deutscher Meister und Pokalsieger im Volleyball der Damen
  • 1998: Deutscher Vizemeister im Basketball der Herren
  • 1996: Deutscher Pokalsieger im Basketball der Herren

Fußball:

  • 1999 Aufstieg in die Fußball-Bundesliga
  • Fußball-Bundesligist 1999/2000
  • Rekordsieger WFV-Pokal (7-mal)
  • Deutscher Amateurmeister 1996

Bekannte Vereinsmitglieder


Weblinks


Ulm | Sport (Baden-Württemberg) | Sportverein | Deutscher Fußballverein

SSV Ulm 1846

 

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