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Name Signal Iduna-Gruppe
Sitz Dortmund, Hamburg
Gründungsjahr 1907
Unternehmensform Gleichordnungskonzern
Mitarbeiter 13.120
Beitragseinnahmen 4,6 Mrd. Euro (2005)
Die Signal Iduna-Gruppe ist ein Gleichordnungskonzern, der Versicherungen und Finanzdienstleistungen anbietet. Entstanden ist die Gruppe durch den Zusammenschluss der Dortmunder Signal-Versicherungen und der Hamburger Iduna Nova-Gruppe am 1. Juli 1999. Die Unternehmen dieser beiden Gruppen stehen seither unter einer Leitung. Vorstandsvorsitzender der Signal-Iduna-Gruppe ist Reinhold Schulte. Hh-citynord-iduna.jpg, Hamburg]]

Geschäftsfeld


Signal Iduna erzielte 2005 Beitragseinnahmen von rund 4,6 Milliarden Euro. Sie rangiert auf Platz Neun der deutschen Erstversicherer. Die Vermögensanlagen beliefen sich 2005 auf 36,3 Milliarden Euro. Für die Gruppe arbeiten rund 13.000 Menschen. Der Vertrieb erfolgt vorrangig über etwa 5.000 selbstständige Außendienstpartner.

Konzernstruktur


Die rechtlich selbstständigen Obergesellschaften des Konzerns, die Signal Krankenversicherung a. G., Dortmund, die Iduna Vereinigte Lebensversicherung aG für Handwerk, Handel und Gewerbe, Hamburg, und die Signal Unfallversicherung a. G., Dortmund, sind Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. Die Mitglieder, also die Versicherten, sind damit zugleich Träger der jeweiligen Unternehmen.

Zur Signal Iduna-Gruppe gehören neben den Versicherungsunternehmen

  • Signal Krankenversicherung a. G., Dortmund
  • Iduna Vereinigte Lebensversicherung a. G. für Handwerk, Handel und Gewerbe, Hamburg
  • Signal Unfallversicherung a. G., Dortmund
  • Nova Allgemeine Versicherung AG, Hamburg
  • PVAG Polizeiversicherungs-AG, Dortmund
  • Versicherer für den Öffentlichen Dienst (VÖDAG), Hamburg
  • Signal Iduna Pensionskasse AG, Berlin
  • Adler Versicherung AG, Berlin
  • Allrecht Rechtsschutzversicherung AG, Düsseldorf
  • vier Finanzdienstleister, alle mit Sitz in Hamburg:
  • die Conrad-Hinrich-Donner-Bank AG,
  • die Hansainvest Hanseatische Investment-GmbH,
  • die Signal Iduna Bauspar AG sowie
  • die Signal Iduna Asset Management GmbH.

Ausländische Tochterunternehmen sind die Signal Biztosító Rt. (Signal Versicherung AG), Budapest, sowie die in Warschau beheimatete Signal Iduna Polska mit der Signal Iduna Polen Versicherung AG und der Signal Iduna Polen Lebensversicherung AG. Zur Gruppe gehört auch die Signal Iduna Rückversicherungs AG mit Sitz in Zug in der Schweiz.

Geschichte


Die beiden Ursprungsgruppen des Konzerns sind seit ihrer Entstehung zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem wirtschaftlichen Mittelstand aus Handwerk, Handel und Gewerbe eng verbunden. Die Iduna Nova ging auf eine Initiative selbstständiger Handwerker und Gewerbetreibender zurück, die in Hamburg eine Kranken- und Sterbekasse gründeten. Dortmunder Handwerksmeister folgten diesem Beispiel und riefen ebenfalls eine Krankenunterstützungskasse ins Leben.

Die Signal Iduna-Gruppe steht inzwischen allen Bevölkerungskreisen offen. Die traditionell engen Verbindungen zu den Organisationen aus Handwerk, Handel und Gewerbe bestehen jedoch fort.

Durch einen Sponsoringvertrag mit Borussia Dortmund hat Signal Iduna die Namensrechte am Dortmunder Westfalenstadion erworben: Seit dem 1. Dezember 2005 heißt das Stadion Signal Iduna Park. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2011.

Weblinks


  • http://www.signal-iduna.de (Website)
  • http://www.signal-iduna.com (Kurzvorstellung des Konzerns in deutsch, englisch, französisch, polnisch, ungarisch)

Versicherungsunternehmen | Unternehmen (Dortmund)

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Signal Iduna".

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