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Die SG Flensburg-Handewitt ist eine Spielgemeinschaft (GmbH & Co. KG) aus Flensburg in Schleswig-Holstein, die seit 1990 aus den Handballabteilungen der Vereine Handewitter SV und TSB Flensburg besteht.

Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG
Schiffbrücke 66
24939 Flensburg
Tel.: 0461/160 960
Fax: 0461/160 96 22
info@sg-flensburg-handewitt.de
SG Flensburg-Handewitt
Basisdaten
Trainer: Kent-Harry Andersson
Geschäftsführer: Thorsten Storm
Mitglieder: 400
Hauptsponsor: Provinzial
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Hauptspielstätte: Campushalle/Flensburg
Homepage: *
Anschrift: SG Flensburg-Handewitt

Handball hat in Flensburg eine lange Tradition. Nach Gründung der Bundesliga gelang es den Flensburger Vereinen jedoch zunächst nicht, sich längerfristig zu etablieren. Die Mannschaft des TSB Flensburg stieg 1980 nach nur einem Jahr wieder ab, die SG Weiche-Handewitt (seit 1976 Spielgemeinschaft der Handballabteilungen des Handewitter SV und des ETSV Flensburg-Weiche) war ab 1984 eine Fahrstuhlmannschaft. 1990 schlossen sich die Handballabteilungen des TSB und des Handewitter SV, nicht aber des ETSV Weiche, zur neuen SG zusammen.

Im zweiten Jahr gelang der SG mit einer Saison ohne Verlustpunkt der Aufstieg in die Erste Handball-Bundesliga. Die erste Saison endete jedoch enttäuschend mit dem sportlichen Abstieg. Durch den Konkurs des TSV Milbertshofen konnte die SG jedoch in der Liga verbleiben. Zudem kehrte durch den Zusammenbruch der Münchner Mannschaft Torwart Jan Holpert zurück nach Flensburg. Während der Saison war Aufstiegstrainer Zvonimir Serdarušić durch Anders Dahl Nielsen ersetzt worden, unter dessen Führung die SG zu einer Spitzenmannschaft aufstieg und – als Abstiegskandidat gehandelt – in der kommenden Saison Platz 5 belegte. Seither war die SG in der Bundesliga nie schlechter platziert.

Durch vier Vizemeisterschaften in fünf Jahren erarbeitete man sich in der zweiten Hälfte der Neunziger Jahre den Ruf des „Ewigen Zweiten“. Diesen konnte die SG allerdings zum Teil nach dem Gewinn des DHB-Pokals 2003 ablegen. In den Jahren danach folgten weitere Titelgewinne. Die SG hat von 2003 bis 2005 den DHB-Pokal dreimal in Folge gewonnen, wurde 2004 Deutscher Meister, spielte im Finale der Champions-League 2004 (die SG bezwang den späteren Champions-League-Sieger Celje im Finale vor eigenem Publikum, unterlag aber auswärts im Hinspiel) und bot in der Saison 2004/2005 das beste Punkteergebnis der Vereinsgeschichte – was allerdings wieder nur zum zweiten Platz hinter Meister THW Kiel reichte.

Hallen


Wikinghalle

Die Wikinghalle wurde 1975 in Handewitt (Ort vor den Toren Flensburgs) errichtet und 1985 auf das heutige Fassungsvermögen von 2000 Sitz- und Stehplätzen ausgebaut. 1995 fand zum letzten Mal eine Bundesliga-Partie in Handewitt statt. Die Wikinghalle wird vor allem noch von der Jugend der SG benutzt.

Fördehalle

Die Flensburger Fördehalle hat eine Kapazität von 3.500 Zuschauern. Sie wurde in der Zeit von 1991 bis November 2001 genutzt.

Campushalle

Seit dem 2. Dezember 2001 ist die Hauptspielstätte der SG Flensburg-Handewitt die Campushalle in Flensburg, die ein Fassungsvermögen von 6.300 Plätzen einschließlich einer Stehplatztribüne mit 1.500 Plätzen aufweist.

Größte Erfolge


Aktueller Kader


Nr. Name Position Geburtstdatum
1 Dan Beutler Tor 7. Oktober 1977
12 Jan Holpert Tor 4. Mai 1968
16 Simon Herold Tor 2. Juni 1987
--* Stephen Nielsen Tor 2. April 1985
(n. bek.) Kay Blasczyk Kreis Mitte 7. September 1984
2 Glenn Solberg Rückraum Mitte 18. Februar 1972
4 Blaženko Lacković Rückraum Links 25. Dezember 1980
5 Kasper Nielsen Rückraum Links 9. Juni 1975)
--* Simon Friis Rückraum Mitte 17. Februar 1984
9 Christian Berge Rückraum Mitte 19. Juli 1973
10 Lars Bastian Rechtsaußen 20. Juli 1986
11 Goran Šprem Linksaußen 6. Juli 1979
14 Johnny Jensen Kreis Mitte 17. Februar 1972
15 Lars Christiansen Linksaußen 18. April 1971
18 Matthias Hahn Kreis Mitte 10. Januar 1965
--* Nichlas Holm Jörgensen Rückraum Links 27. März 1985
19 Søren Stryger Rechtsaußen 7. Februar 1975
22 Marcin Lijewski Rückraum Rechts 21. September 1977
23 Joachim Boldsen Rückraum Links 30. April 1978
--* Igor Kos Rückraum Rechts 17. Februar 1978
77 Michael V. Knudsen Kreis Mitte 04. September 1978

  • * Spieler hat während der Saison den Verein verlassen

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