| Speichermedium | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Name | SecureDigital Memory Card |
| Abkürzung | SD Card |
| Ursprung | |
| Erfindungsjahr | 2001 |
| Erfinder | SanDisk |
| Lesegeschwindigkeit | 3,6 MiB/s |
| Schreibgeschwindigkeit | 0,8 MiB/s |
| Daten | |
| Größe | 32 mm × 24 mm × 2,1 mm |
| Speicherkapazität | 8 MiB bis 4 GiB |
| Schnellste Schreibgeschwindigkeit | 20 MiB/s |
Die SecureDigital-Karte wurde im Jahr 2001 von SanDisk auf Basis des älteren MMC-Standards entwickelt. Der Name SecureDigital leitet sich von zusätzlichen Hardware-Funktionen für das Digital Rights Management (DRM) ab. Mittels eines vom Nutzer nicht einsehbaren Speicherbereichs soll die Karte das unrechtmäßige Abspielen geschützter Medien-Dateien verhindern. Die genaue Spezifikation steht unter Verschluss und kann nur von den zahlenden Lizenznehmern der SDCard Association eingesehen werden.
Seit Januar 2005 gibt es SD-Karten, die über einen speziellen USB-Stecker verfügen, und somit ohne Adapter oder Lesegerät an eine USB-Buchse des Typs A angeschlossen werden können. Der USB-Stecker ist durch eine Abdeckung verdeckt, die entweder weggeklappt oder abgezogen werden kann.
Für kleine Geräte wurde die miniSD entwickelt. Sie ist mit 20 mm × 21,5 mm × 1,4 mm etwa halb so groß wie die SD-Card. Mit Hilfe eines Adapters passt sie aber auch in jeden normalen SD-Slot. Diese kleinen Karten werden mit einer Speicherkapazität von 32 MiB bis 2 GiB angeboten.
Die MicroSD-Karte ist nochmals kleiner als SD Card und miniSD. Sie hat mit 11 mm × 15 mm × 1 mm gerade die Größe eines Fingernagels und ist 2005 die kleinste Flash-RAM-Speicherkarte der Welt.
Zu beachten ist auch, dass SD-Karten ab 2 GiB nur mit Kartenlesern funktionieren, die den SD 1.1 Standard unterstützen. Da dies selten auf den Geräten vermerkt ist, sollte man das Zusammenspiel von Karte und Kartenleser vor dem Kauf testen.
Die maximalen Werte schwanken jedoch stark und sind vom Hersteller und den zur Nutzung verwendeten Geräten abhängig. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird meist nicht direkt angegeben, sondern als Faktor auf Basis der Lesegeschwindigkeit von CDs (= ca. 150 kB/s für die ursprünglichen single speed oder 1x Laufwerke). Diese Schreibweise hat sich ausgehend von CD-Brennern auch für andere beschreibbare Speichermedien verbreitet. Beispiel: High Speed SD card 50x = ca. 7,5 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Es gibt auch schon schnellere SD Cards mit bis zu 150facher Lese- und Schreibgeschwindigkeit.
Geräte mit SD-Steckplatz sind generell abwärtskompatibel zu MMC-Karten. So lassen sich MMCs immer auch in Geräten betreiben, die für die SD Memory Card ausgelegt sind. Das Betreiben von SD-Karten in Geräten die nur für MMC ausgelegt sind, ist hingegen nicht möglich. Um Fehlbenutzungen zu vermeiden, haben SD-Karten ein etwas dickeres Gehäuse als MMC-Karten. Daher passen SD-Karten aufgrund ihrer Dicke normalerweise nicht in MMC-Steckplätze.
Abgesehen von der Digitalfotografie mit hohen Auflösungen und schneller Bildfolge ist für die meisten Geräte und Anwendungszwecke die Verwendung von High-Speed-SD-Karten nicht erforderlich. Um z. B. MP3-Dateien zu lesen, reicht die niedrigste Lesegeschwindigkeit einer SD-Karte völlig aus. Beim Übertragen von Daten ist meist das verwendete Kommunikationsprotokoll der Flaschenhals:
"SDIO-Now!"-fähige Slots (SD Input/Output) ermöglichen es auch, über diesen Slot andere Geräte anzuschließen (z. B. Radio, Kamera, W-LAN, etc.).
Garantiert sind 10.000 Schreibzyklen.
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