- | SBB RABDe 8/16 | - | Betrieb | - | Baujahr | 1976 | - | Betriebsnummern | 2001 – 2004 | - | Betriebsnummern (UIC) | RABDe 511 000 – RABDe 511 003 | - | Stückzahl | 4 | - | Stückzahl heute | 0 | - | Einsatzgebiet | Regionalverkehr | - | Ausrangierung | 30. September 1997 | - | Technische Daten | - | Fahrzeugtyp | elektrischer Triebzug (Thyristortechnik) | - | Hersteller | SWS Schlieren SIG Neuhausen SAAS Genève Schindler Waggon Pratteln | - | Achsfolge | Bo'Bo'+2'2'+2'2'+Bo'Bo' | - | Höchstgeschwindigkeit | 125 km/h | - | Leistung | 2250 kW bei 81 km/h | - | Stundenzugkraft | 100 kN | - | Anfahrzugkraft | 187 kN | - | Masse und Gewicht | - | Länge über Puffer | 100'000 mm | - | Breite | ? mm | - | Höhe | ? mm | - | Gewicht | 149 t | - | Ausstattung | - | Zugformation | RBe-B-AD-RBe | - | Sitzplätze | 278 | - | in erster Klasse | 54 | - | in zweiter Klasse | 224 | - | Sonstiges | - | Besondere Merkmale | Erste Fahrzeuge in Leichtmetallbauweise | - | Vorgänger | RABDe 12/12 | - | Nachfolger | RBDe 560, Re 450 | - |
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Die RABDe 8/16 stellten eine konsequente Weiterentwicklung der RABDe 12/12-Triebzüge dar. Sie waren wie die RABDe 12/12-Triebzüge auf hohe Beschleunigung für Regionalverkehr ausgelegt, erreichten dieses Ziel aber weniger über hohe Antriebsleistung, sondern über niedriges Gewicht. Es wurden vier 1970 bestellte Prototypen gebaut, diese wurden aber bereits 1997 ausgemustert und inzwischen abgebrochen - die "Chiquita" gehören damit zu denjenigen SBB-Fahrzeugen mit der kürzesten Betriebsdauer.
Die Triebzüge hatten die ursprünglichen Nummern 1121–1124. Schon beim Bau der Zugseinheiten durchbog sich der Wagenboden "wie eine Banane". Deshalb erhielte die Züge den Beinamen "Chiquita". Mit ihrem einzigartigen violett-gelben Farbanstrich zogen sie viele Eisenbahnfans in ihren Bann. Die Chiquitas wurden ab 1976 auf dem rechten Seeufer des Zürichsees eingesetzt. Auf Grund massiver Probleme vor allem mit der Türsteuerung, die auf Grund des Durchhängen der Wagen nicht korrekt funktionierten, waren sie später vorwiegend auf Nebenlinien im Kreis III (Nordostschweiz) tätig. Auf Grund der vielen Problemen mit diesen Triebzügen wurden sie aber nur selten eingesetzt. Nichtsdestotrotz bekamen im Jahre 1990 bzw. 1991 noch zwei Triebzüge (2001 sowie 2003) die NPZ-Farbgebung und wurden revidiert. 1992 waren alle vier Triebzüge funktionsunfähig. Statt einer erneuten Revision zu unterziehen, wurden alle vier Züge in den Jahren 1992 und 1993 auf Abstellgleise in Glarus gebracht. Einzig eine Komposition wurde 1993 nur mehr dreiteilig noch an die Mittelthurgaubahn vermietet. Dabei konnte der B ausgereiht werden. Der AB-Zwischenwagen dagegen muss bleiben, da er einen Teil der Zugssteuerung beherbergte. Im Jahre 1997 wurden alle ausrangiert und 1998 abgebrochen.
Bezüglich Komfort für die Fahrgäste setzten diese Fahrzeuge neue Standards, hauptsächlich dank dem tiefen Boden und den grosszügigen, von Anfang an automatischen Türen. Neu war auch die Antriebstechnik, so wurden leichte und kleine Gleichstrommotoren eingesetzt, die mit einer Thyristorsteuerung stufenlos betrieben werden konnten, im Gegensatz zu den groben Stufenschaltern der RABDe 12/12. Die Laufdrehgestelle entsprachen jenen der Einheitswagen III.
Eine Komposition verfügte über 54 Sitzplätze erster und 224 Sitzplätze zweiter Klasse, der Zwischenwagen erster Klasse verfügte zudem über ein Gepäckabteil.
Marketingfachleute der SBB hatten die Idee, alle Regionalverkehrsmittel wie die NPZ-Kompositionen und die Doppelstockzüge der Zürcher S-Bahn einheitlich zu designieren. Die Trieb- und Steuerwagen des Neuen Pendelzüge (NPZ) sind äusserlich eine Weiterentwicklung der Chiquitas. Auch die Schwenktüren wurden nach dem Vorbild des RABDe 8/16 installiert.
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