Die Strecke der SBB über den Gotthard stellt, mit ihren Rampen von 27 Promille Steigung, insbesondere an den Güter- und schweren Reisezugbetrieb hohe Ansprüche. Die SBB waren in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts dabei mit dem Problem konfrontiert, dass die Leistung und das Reibungsgewicht der anfahrenden Lokomotiven auf den Rampen nicht mehr genügte und so aufwändige Doppeltraktionen oder Zugteilungen durchgeführt werden mussten. Die sogenannte Vielfachsteuerung, also mehrere Lokomotiven duch einen Lokomotivführer steuern zu lassen, war damals noch nicht ausgereift. Man glaubte deshalb, mit sogenannten Doppellokomotiven von rund 250 Tonnen Gewicht und 8 Triebachsen das Problem lösen zu können.
Die Ae 8/14 gab es in drei Ausführungen, nämlich mit den Betriebsnummern 11801, 11851 und 11852. Allen gemeinsam war, dass sie zwei Kasten, jeweils acht Trieb- und sechs Laufachsen hatten. Die Loks 11851 und 11852 waren zu Beginn mit einem sogenannten "Adhäsionsvermehrer" ausgestattet, welcher es erlaubte, die Laufachsen zu entlasten und so das Reibungsgewicht der Triebachsen zu erhöhen. Diese Adhäsionsvermehrer wurden in den 50er Jahren ausgebaut repsektive stillgelegt.
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"SBB Ae 8/14".
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