| S-Bahn Hannover | |
|---|---|
| S-Bahn Hannover Map 2006.png | |
| Verkehrsverbund | Großraum-Verkehr Hannover (GVH) |
| Linien | S1 – S6 |
| Haltepunkte | 61 |
| Fahrzeuge | Triebwagen ET424 |
| Stromsystem | 15 kV 16,7 Hz AC, Oberleitung |
S-Bahn-Logo.svg Die S-Bahn Hannover ist ein Verkehrsträger des öffentlichen Personenverkehrs. Schwerpunkt des Verkehrsnetzes ist die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover, die Linien reichen jedoch größtenteils weit ins Umland. Die S-Bahn ist die moderne Weiterentwicklung des klassischen Eisenbahnnah- und -vorortverkehrs. Die Installation eines S-Bahn-Netzes in Hannover wurde 1990 beschlossen. Nachdem Hannover den Zuschlag zur Expo 2000 bekommen hatte, sind die Planungen zeitlich gestrafft worden, sodass seit dem Jahr 2000 ein umfangreiches Netz zur Verfügung steht.
Die S-Bahn Hannover darf nicht mit der Stadtbahn Hannover verwechselt werden. Beides sind unabhängig voneinander betriebene Verkehrsträger mit vollkommen unterschiedlicher Entwicklungsgeschichte.
Stand 11. Dezember 2005.
| Linie | Strecke |
|---|---|
| Minden – Bückeburg – Stadthagen – Haste – Wunstorf – Seelze - Hannover - Weetzen - Barsinghausen – Bad Nenndorf – Haste | |
| Nienburg/Weser – Neustadt am Rübenberge – Wunstorf – Seelze – Hannover – Weetzen – Barsinghausen – Bad Nenndorf – Haste | |
| Celle – Burgdorf – Lehrte – Hannover | |
| Bennemühlen – Langenhagen Mitte – Hannover | |
| Flughafen Hannover – Langenhagen Mitte – Hannover – Weetzen – Hameln – Bad Pyrmont – Paderborn |
Anmerkungen: Weil die den Bahnhof Haste zweimal berührt, wechseln die Züge in Hannover Hbf die Zugnummer.
Der Streckenabschnitt Hameln – Bad-Pyrmont – Paderborn der wird generell im Stundentakt bedient, sonntags wird der Abschnitt Bad-Pyrmont – Paderborn allerdings nur im 2-Stunden-Rhythmus bedient. Aufgrund der Bahnsteighöhe auf diesem Abschnitt erfolgt die Bedienung mit Triebzügen der Baureihe 425, welche inzwischen mit Klapptrittstufen nachgerüstet wurden, und somit ebenerdigen Einstieg an Hochbahnsteigen sowie auch bequemen Einstieg an niedrigeren Bahnsteigen bieten.
Bei Bedarf:
Weiterhin soll auch das Netz selbst noch ausgebaut werden. Im Nahverkehrsplan 2003 der Region Hannover wurden geplante Erweiterungen im Süden des S-Bahn-Netzes nach Hildesheim und Elze festgehalten. 2005 wurde die Anbindung Hildesheims an das S-Bahn-Netz beschlossen; zum Winterfahrplan 2006 begann ein S-Bahn-Vorlaufbetrieb.
Das Liniennetz wird zum Fahrplanwechsel 2008/2009 nach jetzigem Stand wie folgt aussehen:
| Linie | Strecke | Bemerkung |
|---|---|---|
| Minden – Bückeburg – Stadthagen – Haste – Wunstorf – Seelze - Hannover - Weetzen - Barsinghausen – Bad Nenndorf – Haste | wie bisher | |
| Nienburg/Weser – Neustadt am Rübenberge – Wunstorf – Seelze – Hannover – Weetzen – Barsinghausen – Bad Nenndorf – Haste | wie bisher | |
| Celle – Burgdorf – Lehrte – Hannover | wie bisher | |
| Celle – Burgdorf – Hannover | Gl. 13/14, ersetzt RE, ohne Halt in Lehrte | |
| Bennemühlen – Langenhagen Mitte – Hannover - Hannover-Messe/Laatzen - Sarstedt - Hildesheim | Gl. 1/2, Liniennummer offen, ersetzt RB nach HI | |
| Flughafen Hannover – Langenhagen Mitte – Hannover – Weetzen – Hameln – Bad Pyrmont – Paderborn | wie bisher | |
| Flughafen Hannover – Langenhagen Mitte – Hannover – Hannover-Messe/Laatzen | wie bisher als Bedarfslinie für Großveranstaltungen | |
| Hannover - Lehrte - Algermissen - Hildesheim | ersetzt RB | |
Für die neuen bzw. erweiterten Linien sollen 13 Fahrzeuge der BR 425.2 angeschafft werden, da keine neue Bauserie der bisherigen BR 424 aufgelegt werden soll.
Eine Anbindung der Orte Elze und Nordstemmen ist in dieser Planung nicht mehr vorgesehen. Die bestehende stündliche Verbindung durch die Regionalexpresszüge der metronom Eisenbahngesellschaft erscheint ausreichend. Durch den DB-Kooperationstarif existieren zudem keine Fahrpreisunterschiede zur S-Bahn. Die Möglichkeit einer Y-Lösung, bei der die Mehrzahl der Züge ab Barnten zum Endpunkt Hildesheim verkehren, während einzelne Züge ab Barnten den Endpunkt Elze anfahren, ist daher weder erforderlich noch sinnvoll. Der bereits hohe Takt auf dem nördlichen Abschnitt der Nord-Süd-Strecke, auf dem neben den Regionalzügen zusätzliche ICs und Güterzüge verkehren, müsste noch stärker verdichtet werden, was insbesondere auf dem bestehenden Engpass zwischen Nordstemmen und Elze ein erhebliches Problem darstellt.
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