| Wappen | Karte |
|---|---|
| WappenSuedlohn.jpg | Lage der Gemeinde Südlohn in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Münster |
| Kreis: | Borken |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 54 m ü. NN |
| Fläche: | 46 km² |
| Einwohner: | 8.936 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 194 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 46354, 46350 (Postfächer) |
| Vorwahl: | 02862 |
| Kfz-Kennzeichen: | BOR |
| Gemeindeschlüssel: | 05 5 54 060 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Winterswyker Str. 1 46354 Südlohn |
| Website: | www.suedlohn.de |
| E-Mail-Adresse: | gemeinde@suedlohn.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Georg Beckmann (CDU) |
Die Gemeinde Südlohn besteht aus den Ortsteilen Südlohn und Oeding. Zu Südlohn gehören die Bauernschaften Brink, Eschlohn, Horst, Trimbach, Tünte, Venn und Wienkamp. Zu Oeding können die Bauernschaften Ebbinghook, Feld, Fresenhorst, Hessinghook, Hinterm Busch, Look, Pingelerhook und Sickinghook gezählt werden. Im Jahre 2006 feiert Südlohn sein 775jähriges Bestehen.
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Zum 1. Juli 1969 schlossen sich die bis dahin amtsangehörigen Gemeinden Südlohn und Oeding freiwillig zu einer neuen amtsfreien „Gemeinde Südlohn" zusammen. Damit erlosch gleichzeitig das Recht, für jeden Ortsteil das bisherige Wappen weiterzuführen. Ein neues Gemeindewappen musste geschaffen werden. In Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Münster und einem Heraldiker wurden verschiedene Vorschläge erarbeitet, die allesamt das Ziel hatten, die beiden bisherigen Wappen zu einem neuen gemeinsamen Wappen zu vereinigen und damit gleichzeitig den freiwilligen Zusammenschluss beider Gemeinden zu einer neuen Gemeinde zu dokumentieren.
Mit Urkunde vom 15. Januar 1971 verlieh der Regierungspräsident Schneeberger der neuen Gemeinde Südlohn das Recht zur Führung eines Wappens, eines Dienstsiegels, eines Banners und einer Hissflagge. Die amtliche Wappenbeschreibung des heute gültigen Gemeindewappens lautet:
„Von Silber (Weiß) zu Rot schräglings geteilt. Oben ein aufrechtes dreiblättriges grünes Kleeblatt; unten ein aus dem Schildrand wachsender silberner (weißer) Turm mit Kegeldach und über einem Zinnenfries ausladenden Obergeschoss. Von den sechs schwarzen Fenstern sind vier paarweise über dem Fries, zwei pfahlweise (heraldisch) rechts darunter angeordnet.“
Bei dem Turm und dem noch erhaltenen Burggewölbe handelt es sich um den letzten Rest der ehemaligen Burg Oeding, die - wie schon beschrieben - auf das Jahr 1371 zurückgeht. Bei der aus einem Haupthof hervorgegangenen Burg Oeding wurde zu dieser Zeit ein Flecken angelegt. Es handelt sich also hier um den bedeutendsten geschichtlichen Platz des Ortsteiles Oeding. Von der ursprünglichen Wasserburg, ausgeführt als U-förmige Anlage, ist der runde Backsteinturm aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts erhalten. Über einem Spitzbogenfries zwölfeckiges Aufsatzgeschoß mit Büchsenpforten, Schießscharten und Zeltdach. Der Turm wurde mehrfach restauriert, zuletzt 1979, und heute in ein Hotelneubau integriert (seit 1979).
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