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Sønderjysk (südjütisch: Synnejysk, deutsch: Südjütisch) ist ein dänischer Dialekt. Innerhalb des Dänischen wird Sønderjysk der jütischen Dialektgruppe zugerechnet. Es wird in Analogie zum Niederdeutschen auch als Plattdänisch, in Angeln als Angeldänisch bezeichnet.

Aufgrund jahrhundertlanger Kontakte mit dem Niederdeutschen und dessen Einflüssen hat sich Sønderjysk für den skandinavischen Sprachbereich ungewöhnliche Eigenschaften angeeignet, wozu auch phonologische Eigenschaften gehören. Eine besonders auffallende Eigenheit (die man auch im Westjütischen findet) ist das Vorsetzen des bestimmten Artikels im Gegensatz zum für das Skandinavische typische Anhängen; z. B. æ barn ‚das Kind‘ (vergl. dänisch barnet), æ hjørn ‚die Ecke‘ (vergl. dänisch hjørnet).

Gesprochen wird Sønderjysk in Südjütland. Südlich der deutsch-dänischen Grenze ist die Sprecherzahl in den letzten 150 Jahren stark zurückgegangen. Zwar handelt es sich beim Sønderjysk um vorwiegend gesprochene Mundarten, doch werden sie gelegentlich auch in Literatur und Medien benutzt.

Im Jahr 2000 gründete sich mit Æ Synnejysk Forening ein sprachpolitisch aktiver Verein. Südlich der Grenze gibt es mit Æ Amatøer ein südjütisches Amateurtheater.

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Sønderjysk | Synnejysk

 

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