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Südende (Suedende) bezeichnet eine Villenkolonie im Ortsteil Steglitz des Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin.

Südende ist keine mittelalterliche Gründung - die Villen- und Landhauskolonie Südende wurde 1872 gegründet und ab 1873 schrittweise errichtet, damals als Teil der Gemarkung Mariendorf, Kreis Teltow, an der Stadtgrenze Berlins. Bei der Bildung von Groß-Berlin im Jahre 1920 wurde es jedoch Teil des 12. Berliner Stadtbezirks Steglitz, dem es letztlich näher stand.

Hier lebten u.a. Günther Freiherr von Hünefeld, Rosa Luxemburg, Arnold Schönberg, George Grosz, Jochen Klepper, Adolf Reichwein oder der Schauspieler Rolf Zacher. 1892 unternahm Otto Lilienthal Flugversuche in Südende.

In Südende liegt die gleichnamige S-Bahnstation an der Anhalter Bahn sowie die Station Attilastraße an der Dresdener Bahn. Südende wird vom Steglitzer Damm durchzogen. Der Name Südende ist keine Besonderheit in Berlin, es gibt aus der gleichen Gründungszeit auch die Bezeichnungen Ostend (Köpenick), Nordend (Pankow) und Westend (Charlottenburg), wobei letzterer heute sogar ein eigenständiger Ortsteil von Berlin ist.

Der Hertha-Fanclub E.B.B.S. 1984, der Union-Fanclub SF Südende, der Carina-Club 41 und der Michelle-Fanclub Südende hatten oder haben hier ihren Sitz.

Weblinks


Ausführliche Seite über die Geschichte Südendes

Ort in Berlin

 

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