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Sébastien Bourdais (* 28. Februar 1979 in Le Mans) ist ein französischer Motorsportler. Er war Formel 3000-Meister und mehrmaliger Champ Car-Gesamtsieger. Bourdais ist verheiratet und wohnt in St. Petersburg (Florida).

Karriere


Sébastien Bourdais begann 1991 mit dem Motorsport und gewann gleich im ersten Jahr die Maine-Bretagne Kartmeisterschaft. Später nahm er dann an der französischen Formula Campus-Meisterschaft teil.

1996 gewann er einen Lauf der französischen Formel Renault-Meisterschaft und wurde Gesamt-Siebenter. Außerdem gewann er das 24-Stunden-Kart-Rennen in Le Mans. Im darauffolgenden Jahr stand er in der Formel Renault fünf Läufe und stand in 16 Rennen elfmal auf dem Podium. 1998 stieg er in die französische Formel 3-Meisterschaft, stand viermal auf der Poleposition, gewann fünf Rennen und wurde am Ende Gesamt-Sechster sowie Rookie des Jahres. Ein Jahr später gewann er mit drei Polepositionen, vier schnellsten Runden und acht Laufsiegen die Formel 3-Meisterschaft. In diesem Jahr nahm er erstmals am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil.

Ab dem Jahr 2000 fuhr er in der Internationalen Formel 3000-Meisterschaft für das Prost Junior Team. Dabei führ er auf Pole in Magny-Cours und wurde Zweiter in diesem Rennen. Auch am 24-Stunden-Rennen von Le Mans nahm er erneut teil. In seinem zweiten Jahr in der Formel 3000 fuhr er für das DAMS-Team. Er gewann das Rennen in Silverstone, kam in Budapest und Hockenheim auf das Podest und stand auf dem A1-Ring auf der Poleposition. In der Endabrechnung wurde er Vierter. Beim 24-Stunden-Rennen im Le Mans und bei den 12 Stunden von Sebring kam er unter den besten 15 ins Ziel. Im Jahr 2002 gewann er mit Siegen in Imola, Monaco und auf dem Nürburgring sowie sieben Poleposition die Formel 3000-Meisterschaft in einem Auto von Super Nova Racing. Dabei stand er siebenmal auf dem Podium und fuhr dreimal die schnellste Rennrunde. Beim 24-Stunden-Rennen in Spa war am Sieg des Team Labre beteiligt.

Da er in der Formel 1 kein Cockpit erhielt ging er 2003 in die Champ Car-Serie nach Amerika zu Newman/Haas Racing. Gleich beim ersten Rennen in St. Petersburg stand er auf der poleposition. Auch beim zweiten Rennen in Monterrey stand er auf Pole. Dies war seit Nigel Mansells Einstieg bei den Champ cars 1993 das erste mal, dass ein Neuling bei den ersten beiden Rennen auf Pole stand. Im Laufe der Saison siegte er in Brands Hatch, auf dem Eurospeedway sowie beim Flutlichtrennen in Cleveland. Am Ende der Saison wurde er „Rookie of the Year“ und hatte das beste Qualifying-Ergebnis aller Teilnehmer. 2004 gewann er mit 7 Siegen, 8 Poles und insgesamt 369 Punkten die Champ Car-Meisterschaft. Mit drei Siegen verteidigte er 2005 seinen Titel. Im selben Jahr nahm er auch das erste Mal am Indianapolis 500 teil und gewann einen Lauf des Internationalen Race of Champions auf dem Texas Motor Speedway.

Im Jahr 2006 startete er in die Saison mit zwei Siegen und ist auf dem besten Wege seinen dritten Titel zu erringen.

Weblinks


Geboren 1979 | Mann | ChampCar-Rennfahrer | Sportler (Frankreich)

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