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Das sächsische Landesgymnasium zu Meißen bei Dresden im Freistaat Sachsen trägt den Namen der heiligen Afra. Ziel der Schule ist es, Schüler mit Mehrfachbegabung zu fördern.

Die Geschichte des Gymnasiums reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Im Zuge der Reformation wurde der Augustiner Chorherrenstift SANKT AFRA aufgelöst. Das ehemalige Klostergebäude wurde umgebaut und 1543 durch Herzog Moritz von Sachsen als Internatsschule wieder eröffnet. Der berühmteste Rektor der Schule war Georg Fabricius (1546 - 1571). Zu den berühmtesten Absolventen der Einrichtung zählen Christian Fürchtegott Gellert, Gotthold Ephraim Lessing, Samuel Hahnemann, Friedrich Naumann und Ernst Schnabel.

Im Mai 1945 wurde die Einrichtung von der Roten Armee besetzt und verwüstet. Danach wurden die Räumlichkeiten anderweitig genutzt: Ab 1946 als Lehrerbildungsinstitut, ab 1947 zur Ausbildung von Russischlehrern, ab 1950 als Landesparteischule der SED und von 1953 bis 1991 als LPG-Hochschule.

Nach der Wende 1989 wurde diese Einrichtung geschlossen und im Sommer 1991 bekam die Evangelische Akademie die Gebäude des ehemaligen Klosters zugesprochen. Das 1877 neu gebaute neoklassizistische Schulgebäude wurde vom Freistaat Sachsen zunächst als Zwischenquartier für die Fachhochschule der sächsischen Verwaltung Meißen genutzt, bevor dort 1992 das St.-Afra-Gymnasium eröffnet wurde.

Im Jahre 2001 wurde die Schule durch den jetzigen Rektor, Herrn Dr. Werner Maria Esser, im Sinne des Humanismus, einer besonderen Lernmotivation und Leistungsbereitschaft bei Schülern, wiederbelebt.

Schüler und Pädagogen durchlaufen vorher anspruchsvolle Aufnahmetests.

Mehrere Schüler konnten bereits erste Preise bei internationalen Wettbewerben erreichen, wie Reinhard Zschoche die Goldmedallie bei der EUSO - European Science Olympiad - und Silvana Konermann den ersten Preis beim European Union Contest for Young Scientists in Moskau 2005.

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Gymnasium | Internat

 

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