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Austria suedautobahn 2005.png
Basisdaten
Gesamtlänge
(inkl. Zubringer)
377,3 km
Bundesländer: Wien
Niederösterreich
Steiermark
Burgenland
Kärnten
Anschlussstellen




AB-Kreuz-blau.svg (0) Knoten Inzersdorf (A23)
AB-AS-blau.svg (1) Wien-Triester Straße (HAS)
AB-Kreuz-blau.svg (2) Knoten Inzersdorf (A23
Altmannsdorfer Ast, Sterngasse)
AB-Kreuz-blau.svg (4) Knoten Vösendorf (A21, S1)
AB-AS-blau.svg (7) Mödling/SCS
AB-AS-blau.svg (9) Wiener Neudorf
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Guntramsdorf
AB-Kreuz-blau.svg (15) Knoten Guntramsdorf (A3)
AB-AS-blau.svg (19) Traiskirchen (HAS)
AB-AS-blau.svg (21) Baden bei Wien
AB-AS-blau.svg (26) Kottingbrunn
AB-AS-blau.svg (29) Leobersdorf
AB-AS-blau.svg (38) Wöllersdorf
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Föhrenberg / Bad Fischau
AB-AS-blau.svg (44) Wiener Neustadt West
AB-Kreuz-blau.svg (47) Knoten Wiener Neustadt (S4, B17)
AB-Kreuz-blau.svg (57) Knoten Seebenstein (S6, B54)
AB-AS-blau.svg (66) Grimmenstein
AB-AS-blau.svg (69) Edlitz (HAS)
AB-Tunnel.svg Unterflurtrasse Königsberg (187m/165m)
AB-AS-blau.svg (76) Krumbach
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Zöbern
AB-AS-blau.svg (80) Zöbern (HAS)
AB-AS-blau.svg (81) Aspang-Markt (HAS)
AB-AS-blau.svg (87) Schäffern (HAS)
AB-AS-blau.svg (95) Pinggau Friedberg
AB-AS-blau.svg (100) Pinkafeld
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Loipersdorf
AB-AS-blau.svg (111) Lafnitztal/Oberwart
AB-AS-blau.svg (115) Hartberg
AB-AS-blau.svg (126) Sebersdorf/Bad Waltersdorf
AB-Kreuz-gelb.svg (136) Knoten Riegersdorf (S7 geplant)
AB-AS-blau.svg (138) Ilz-Fürstenfeld
AB-AS-blau.svg (150) Sinabelkirchen
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Arnwiesen
AB-AS-blau.svg (157) Gleisdorf-Süd
AB-AS-blau.svg (161) Gleisdorf-West
AB-AS-blau.svg (169)  Laßnitzhöhe
AB-Kreuz-blau.svg (179) Knoten Graz-Ost (Autobahnzubringer
Graz Ost)
AB-AS-blau.svg (183) Graz Flughafen/Feldkirchen
AB-Kreuz-blau.svg (185) Knoten Graz-West (A9)
AB-AS-blau.svg (188) Unterpremstätten (HAS)
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Kaiserwald
AB-AS-blau.svg (194) Lieboch
AB-AS-blau.svg (200) Mooskirchen
AB-Tunnel.svg Assingbergtunnel (215m)
AB-Brücke.svg Hangbrücke Zachgraben (ca. 700m)
AB-AS-blau.svg (207) Steinberg
AB-Tunnel.svg Herzogbergtunnel (2093m, 2007m)
AB-AS-blau.svg (224) Modriach
AB-Tunnel.svg Mitterbergtunnel (1142m)
AB-Tunnel.svg Kalcherkogeltunnel (1993m)
AB-AS-blau.svg (231) Packsattel
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Pack
AB-Brücke.svg Schwarzbachbrücke (649m)
AB-Tunnel.svg Großliedeltunnel (427m)
AB-Tunnel.svg Übelskogeltunnel (370m)
AB-AS-blau.svg (241) Bad St. Leonhard (B78)
AB-Brücke.svg Talübergang Lavant (L=1097m, H= 165m)
AB-Tunnel.svg Gräberntunnel (2148m/2144m)
AB-Brücke.svg Talübergang Auen (680m)
AB-AS-blau.svg (252) Wolfsberg Nord
AB-AS-blau.svg (255) Wolfsberg Süd
AB-AS-blau.svg (264) St Andrä
AB-Tunnel.svg Donnersbergtunnel (876m)
AB-Tunnel.svg Kollmanntunnel (650m)
AB-AS-blau.svg (173) Griffen
AB-AS-blau.svg (278) Völkermarkt Ost
AB-AS-gelb.svg Völkermarkt Mitte B82 (geplant)
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Völkermarkt
AB-AS-blau.svg (288) Völkermarkt West
AB-Tunnel.svg Unterflurtrasse Kreuzergegend (600m)
AB-Tunnel.svg Unterflurtrasse Bettlerkreuz (350m)
AB-AS-blau.svg (298) Grafenstein
AB-Tunnel.svg Unterflurtrasse Haidach (450m)
AB-Tunnel.svg Unterflurtrasse Reigersdorf (300m)
AB-Tunnel.svg Unterflurtrasse Farchern-Ost (230m)
AB-Tunnel.svg Unterflurtrasse Farchern-West (140m)
AB-AS-blau.svg (305) Klagenfurt Ost
AB-AS-blau.svg (308) Klagenfurt Flughafen
AB-Tunnel.svg Ehrentalerbergtunnel (3345m)
AB-AS-blau.svg (312) Klagenfurt Nord (B317)
AB-Kreuz-gelb.svg (312) Knoten Klagenfurt Nord (S37 geplant)
AB-Tunnel.svg Unterflurtrasse Lendorf (800m)
AB-Tunnel.svg Unterflurtrasse Trettnig (450m)
AB-Tunnel.svg Falkenbergtunnel (1170m)
AB-AS-blau.svg (317) Krumpendorf Ost (HAS)
AB-Kreuz-blau.svg (317) Knoten Klagenfurt West (Autobahnzubringer
Klagenfurt West)
AB-AS-blau.svg (320) Krumpendorf West
AB-AS-blau.svg (323) Pörtschach Ost
AB-AS-blau.svg (328) Pörtschach West
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Wörthersee
AB-Brücke.svg Hangbrücke Saag (1611m)
AB-AS-blau.svg (332) Velden Ost (HAS)
AB-AS-blau.svg (335) Velden West
AB-AS-blau.svg (341) Wernberg
AB-Kreuz-blau.svg (345) Knoten Villach (A10, A11)
AB-AS-blau.svg (347) Villach - Faaker See
AB-AS-blau.svg (353) Villach - Warmbad
AB-Tank.svg AB-Rast.svg Raststätte Dreiländereck
AB-AS-blau.svg (364) Gailtal
AB-AS-blau.svg (366) Arnoldstein
AB-Maut-Grenze.PNG (369)   Grenzübergang Thörl-Maglern bei Arnoldstein
A 23
Italien
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Autobahnzubringer Graz Ost
AB-Kreuz-blau.svg (179)  Knoten Graz-Ost (Autobahnzubringer
Graz Ost)
AB-AS-blau.svg Puchwerk
AB-AS-blau.svg Raaba
AB-AS-blau.svg Sternäckerweg
Autobahnzubringer Klagenfurt West
AB-Kreuz-blau.svg (317)  Knoten Klagenfurt West (Autobahnzubringer
Klagenfurt West)
AB-AS-blau.svg Klagenfurt - Wörthersee
AB-AS-blau.svg St. Martin - Waidmannsdorf
AB-AS-blau.svg Klagenfurt - A.Jaksch-Str.
HAS = Halbanschlussstelle
Autobahnknoten
Suedautobahn knoten.png
 
AB-Kreuz-blau.svg 1 Knoten Inzersdorf (A23)
AB-Kreuz-blau.svg 2 Knoten Vösendorf (A21 / S1)
AB-Kreuz-blau.svg 3 Knoten Guntramsdorf (A3)
AB-Kreuz-blau.svg 4 Knoten Wiener Neustadt (S4)
AB-Kreuz-blau.svg 5 Knoten Seebenstein (S6)
AB-Kreuz-gelb.svg 6 geplanter Knoten Riegersdorf (S7)
AB-Kreuz-blau.svg 7 Knoten Graz Ost (Zubringer)
AB-Kreuz-blau.svg 8 Knoten Graz West (A9)
AB-Kreuz-gelb.svg 9 geplanter Knoten Klagenfurt Nord (S37)
AB-Kreuz-blau.svg 10 Knoten Klagenfurt West (Zubringer)
AB-Kreuz-blau.svg 11 Knoten Villach (A10 / A11)
Die (österreichische) Süd Autobahn (A2) führt von Wien über den Wechsel, vorbei an Graz und Klagenfurt an die Staatsgrenze zu Italien bei Arnoldstein. Mit dem Bau wurde in den Sechzigern begonnen. Das letzte Teilstück wurde 1999 eröffnet. Die A2 ist mit einer Länge von 377,3 km (inkl. Zubringer) die längste Autobahn in Österreich.

Geschichte


A2 Grafenstein Völkermarkt Ost Sommer 2004.jpg und Völkermarkt Ost]] Der prinzipielle Verlauf der A2 wurde bereits während der Zeit des Nationalsozialismus teilweise als Strecke 88 und 83 der Reichsautobahn geplant. Diese Strecke sollte von Wien bis nach Villach führen. Der Verlauf dieser Planungstrecke entspricht schon sehr dem jetzigen Verlauf der Autobahn. Mit dem Bau wurde im dritten Reich jedoch nie begonnen.

Am 26.Mai 1962 wurde der erste Abschnitt der A2 zwischen Vösendorf und Leobersdorf eröffnet. Bis 1975 war der Abschnitt zwischen Wien und Seebenstein komplett.

Zuvor wurde aber bereits die erste Autobahn in der Steiermark eröffnet: Die A2 zwischen Gleisdorf und Raaba (jetzt Knoten Graz Ost) am 13. Dezember 1969.

Im Folgejahr wurde auch die erste Autobahn in Kärnten eröffnet. Der Abschnitt zwischen Pörtschach und Villach war der erste in Kärnten. In der Zeit, als die Autobahn ohne Anschlussstellen als Inselautobahn geführt wurde, bezeichnete man den Abschnitt zwischen Villach und Pörtschach, und später Klagenfurt, als Wörtherseeautobahn. Auch der letzte Abschnitt der A2, der eröffnet wurde, war in Kärnten: Am 25. November 1999 war mit der Eröffnung des Abschnittes Völkermarkt West - Klagenfurt Ost die A2 komplett.

Eine Besonderheit in Österreich ist die Tatsache, dass die Autobahn zwischen Wien und Knoten Seebenstein sowie zwischen Gleisdorf und Mooskirchen bereits mit drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung gebaut wurde. Außer der Wiener Südosttangente A23 und der Pyhrn Autobahn A9 im Raum Graz ist die A2 die einzige Autobahn wo dies der Fall war. Der Abschnitt Wien - Wiener Neustadt wurde sogar schon im dritten Reich dreispurig geplant. Zwischen Gleisdorf und dem Knoten Graz West wurde aufgrund der damals unüblich breiten Fahrbahn der Standstreifen sehr schmal gebaut, zwischen Gleisdorf und dem Knoten Graz Ost ist dies heute noch der Fall.

Ausbau


Talübergang Lavant August 2005.jpg in Bau im August 2005]] Die Strecke zwischen Wechsel und Gleisdorf wurde zuerst nur als Schnellstraße ohne Mitteltrennung unter dem Bautenminister Karl Sekanina ausgebaut. Sie wurde spöttisch immer als Sparautobahn bezeichnet. Mittlerweile ist dieser Abschnitt aber auf hohem Niveau ausgebaut.

Ebenfalls als Sparautobahn ausgebaut ist der Packabschnitt zwischen Mooskirchen und Modriach sowie der Abschnitt Bad St. Leonhard und Wolfsberg Nord. Dort wird zurzeit auf Hochtouren gearbeitet. Die gefährlichen einröhrigen Tunnels Herzogbergtunnel und Gräberntunnel erhielten bereits eine zweite Röhre. Die Freilandbereiche sollen bis 2007 fertig werden.

Eine Besonderheit für Österreich stellen die ursprünglichen Planungen für den Packabschnitt dar. Als Packabschnitt wird die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Mooskirchen und Packsattel bezeichnet. Der alte Autobahnbereich, auf welchem früher vier Fahrstreifen ohne Standstreifen die komplette Autobahn darstellten, war als Richtungsfahrbahn Italien geplant. Die Richtungsfahrbahn Wien sollte nach dem Herzogbergtunnel auf die vom Fahrer aus gesehene linke Seite der Autobahn wechseln und in einem teilweise relativ weit getrennten Bereich von der anderen Richtungsfahrbahn talwärts führen. Dabei war auch eine gänzlich andere, mehr dem Gelände angepasste, Trasse geplant. Der Hintergedanke dieser Planung war, dass lediglich für den bergwärts fahrenden Verkehr, und da vor allem dem Schwerverkehr, geringe Steigungsstrecken ermöglicht werden sollen. Dem talwärts fahrenden Verkehr wurde eine kurvenreichere, steilere Strecke zugemutet. Als in den Neunzigern das Verkehrsaufkommen und somit der Ausbau immer nötiger wurde, entschied man sich dann aber doch, die zweite Fahrbahn neben der bereits gebauten zu bauen. Die Gründe dafür waren, das man entlang der bereits genutzten Trasse am wenigsten Natur zerstören würde und eine Fahrspur als Bauspur verwenden kann. Dies machte auch den aufwändigen Bau spezieller Baustraßen überflüssig. In Kauf nehmen musste man jedoch den Bau sehr vieler Brücken und Ankerwände sowie den Bau der zweiten Röhre des Kurztunnels Assingberg. Austria A2 moedling.jpg und Mödling]] Zwischen Wien und Knoten Guntramsdorf befindet sich, neben der Wiener Südosttangente A23, der einzige 8-spurige Bereich in Österreich. Der Ausbau wurde nötig als man sich endgültig gegen den Bau der Südost Autobahn A3 bis nach Wien entschied. Die Südostaubahn endet heute am Knoten Guntramsdorf. Die Asfinag plant bereits den weiteren Ausbau auf 4 Fahrstreifen je Richtung bis nach Leobersdorf.

In Kärnten ist zwischen der Anschlussstelle Völkermarkt Ost und Völkermarkt West eine weitere Anschlussstelle Völkermarkt Mitte geplant, welche die B82 Seeberg Straße direkt an die Autobahn anbinden soll.

Autobahnzubringer


Die Süd Autobahn hat zwei Autobahnzubringer: Graz Ost und Klagenfurt West. Diese Strassen haben jeweils mehrere eigene Anschlussstellen und sind somit eigene Autobahnen. Trotzdem gelten diese Zubringer als Teil der A2. Obwohl beide ziemlich gleich gebaut sind, ist die Geschichte der beiden eine völlig verschiedene.

Graz Ost

Der Autobahnzubringer Graz Ost wurde ursprünglich als S39 geplant. Jedoch wurde der Zubringer nie in S39 umbenannt. Also behielt man den Namen. In Graz und Umgebung wird dieser Abschnitt umgangssprachlich Zubringer genannt. Offizieller Name ist A2Z.

Bis 2005 ging der Zubringer bis nach Graz Liebenau. Mit Errichtung des Einkaufszentrum Murpark und einer P+R Anlage direkt am Zubringer wurde der Wunsch nach einer eigenen Anschlussstelle und nach einer Straßenbahnverbindung laut. Deshalb entschied man sich das Ende des Autobahnzubringers Graz Ost vorzuverlegen und am vorgezogenen Ende "Sternäckerweg" eine ampelgeregelte Kreuzung zu errichten.

Klagenfurt West

Der Zubringer Klagenfurt West ist die ursprünglich geplante A2 im Raum Klagenfurt. Man wollte die A2 durch das Stadtgebiet von Klagenfurt bauen. Die A2 wäre dann eine sogenannte Stadtautobahn geworden. 1972 wurde dann auch der Abschnitt zwischen dem Autobahnende August Jaksch Straße und Krumpendorf eröffnet. Mit den Plänen zum Weiterbau stieß man auf erbitterten Widerstand der Klagenfurter Bevölkerung. Also wurde eine andere Lösung gesucht und dann auch gefunden: Die Klagenfurter Nordumfahrung, welche 1995 bzw. 1996 eröffnet wurde. Fast die Hälfte der 12 km langen Strecke (5,73 km) ist als Tunnel bzw. Unterflurtrassen ausgeführt. Es war eines der ersten Autobahnprojekte in Österreich, wo Tunnels gezielt zum Lärmschutz der Anrainer gebaut wurden.

Die Klagenfurter Nordumfahrung mündet jedoch erst am Knoten Klagenfurt West in die bestehende A2. Deshalb wurde aus der alten Strecke der Zubringer Klagenfurt West.

Autobahnknoten


Die Süd Autobahn hat Verbindung zu insgesamt 8 weiteren Autobahnen bzw. Schnellstrassen. Eine weitere Verbindung ist gerade in Bau, zwei weitere sind geplant. (Stand Februar 2006) Rechnet man die Autobahnzubringer mit gibt es entlang der Autobahn aktuell 9 Knoten.

Knoten Inzersdorf und Vösendorf

A2 Knoten Voesendorf Bauarbeiten.jpg Der Knoten Inzersdorf verbindet die Süd Autobahn mit der Autobahn Südosttangente Wien A23. Der Knoten Vösendorf verbindet die A2 mit der Wiener Außenring Autobahn A21. Die Anbindung der Wiener Außenring Schnellstraße S1 an den Knoten Vösendorf erfolgte Ende April 2006.

Im Zuge des vierspurigen Ausbaus der A2 wurde auch der Knoten Vösendorf und der Bereich zwischen Knoten Inzersdorf ausgebaut. Die beiden Knoten wurden durch gezielte Entflechtung der Verkehrsströme prinzipiell zu einem einzigen Knoten. In Fahrtrichtung Wien muss man sich schon vor dem Knoten Vösendorf entscheiden, ob man beim Knoten Inzersdorf auf der Wiener Südosttangente in Richtung Wiental / Altmannsdorf fahren wird oder in Richtung Kagran. Hier erfolgt die Aufteilung des Verkehrs für den Knoten Inzersdorf schon vor dem Knoten Vösendorf, denn beide Relationen werden ab dem Knoten Vösendorf als zwei zweispurige und baulich getrennte Fahrbahnen bis zur A23 geführt. Die Ableitung auf die Wiener Außenring Autobahn und die Wiener Außenring Schnellstraße S1 erfolgt auch im Zuge dieser Verkehrsaufteilung. Dies soll im Bereich zwischen der beiden Autobahnknoten unnötige und bei hohem Verkehrsaufkommen gefährliche Spurwechsel verhindern und somit zu flüssigeren Vorankommen führen. Zum Erreichen des gleichen Ziels dient ein Tempolimit von 80 km/h in diesem Bereich. In Fahrtrichtung Graz sind beide Knoten verkehrstechnisch nicht miteinander verknüpft. Von der Wiener Südosttangente kommend, nehmen vier Fahrstreifen den Verkehr auf und passieren den Knoten Vösendorf mit allen vier Fahrstreifen.

Knoten Guntramsdorf

Ursprünglich war die Südost Autobahn A3 bis nach Wien zur Wiener Südosttangte geplant, wurde jedoch nur bis zur Südautobahn beim Knoten Guntramsdorf gebaut. Die Hauptverkehrsrichtung dieses Knotens ist A3 - A2 Richtung Wien und umgekehrt, weshalb es auch keine Verbindung A3 - A2 Fahrtrichtung Graz und umgekehrt gibt. Eine Möglichkeit diese Fahrbeziehung zu nutzen, besteht indem man am Knoten Guntramsdorf über die gleichnamige Raststation fährt. Jedoch ist der Bedarf nach dieser Verbindung minimal.

Knoten Wiener Neustadt

Der Knoten Wiener Neustadt verbindet die A2 mit der Mattersburger Schnellstraße S4. Eröffnet wurde der Autobahnknoten am 19. Dezember 1964. Damals war die Südautobahn Richtung Graz, wie auch die S4 nur im Halbausbau befahrbar. Die S4 ging nur bis zur Anschlussstelle Wiener Neustadt Süd und war somit lediglich eine verlängerte Ausfahrt. Am 25. Juli 1975 wurde der Vollausbau der A2 und der S4 in diesem Bereich sowie der des Knotens eröffnet.

Die Süd Autobahn weist beim Knoten Wiener Neustadt einen für Österreich untypisch weiten Abstand der beiden Richtungsfahrbahnen auf.

Knoten Seebenstein

Der Knoten Seebenstein stellt die Verbindung der Süd Autobahn mit der Semmering Schnellstraße S6 her. Die A2 Richtung Graz ist ab diesem Knoten bis Gleisdorf West nur mehr zweispurig, mit Ausnahme von Steigungstrecken. Die Hauptverkehrsrichtung ist die A2 von Wien kommend zur S6 und umgekehrt. Diese Verbindung ist jeweils zweispurig mit großangelegtem Verflechtungsbereich gebaut, während die Verbindung S6 - A2 Richtung Graz einer normalen Anschlussstelle gleicht.

Knoten Riegersdorf

Der geplante Knoten Riegersdorf soll die A2 mit der Fürstenfelder Schnellstraße S7 verbinden. Die S7 ist in der Region sehr umstritten. Im Burgenland lehnt man die geplante Schnellstraße eher ab. Eine im Dezember 2005 durchgeführte Volksbefragung in Hainersdorf, auf dessen Gemeindegebiet der geplante Knoten Riegersdorf gebaut werden soll, ging mit einem Ergebnis für die Fürstenfelder Schnellstraße und somit für den Bau des Knoten Riegersdorf aus. Der unmittelbar an den Knoten angrenzende Ortsteil Riegersdorf stimmte jedoch gegen den Bau. Es ist somit zur Zeit (Februar 2006) noch völlig offen, ob die A2 einen Knoten Riegersdorf bekommen wird.

Knoten Graz Ost

Der Knoten Graz Ost verbindet die A2 mit dem Autobahnzubringer Graz Ost. Der Knoten ist von der Bauform als Trompete ausgeführt (siehe Artikel Autobahndreieck). Die Südautobahn hat im Bereich Graz Ost 3 Fahrspuren. Jeweils die linke Fahrspur aus jeder Richtung zweigt beim Knoten Graz Ost zum Zubringer ab und kommt nach dem Knoten wieder zur Hauptfahrbahn der Südautobahn hinzu. Vor allem im Berufsverkehr am Morgen und am Nachmittag fließt ca. die Hälfte des Verkehrs von der A2 auf den Zubringer Graz Ost bzw. vom Zubringer auf die Südautobahn.

Seitens der steirischen Landesregierung wird eine Verbindung des Knotens Graz Ost mit der Kirchbacher Straße B 73 gefordert. Die B73 verläuft im Bereich des Knotens unter der A2 hindurch, hat jedoch keine direkte Verbindung mit der Autobahn. Diese Verbindung soll durch einen Umbau des Knotens und der Umlegung der Kirchbacher Straße inklusive Bau eines 800 m langen Tunnels erfolgen. Das Projekt befindet sich aber noch in der frühen Planungsphase (Stand März 2006).

Knoten Graz West

Der Knoten Graz West ist mit über 100.000 Fahrzeugen durchschnittlichem täglichem Verkehr der am meisten befahrene Autobahnknoten in der Steiermark. Der Knoten verbindet die Pyhrn Autobahn A9 mit der Südautobahn A2. Die Verbindungen A2 aus Richtung Klagenfurt - A9 Richtung Linz und A2 aus Richtung Wien - A9 Richtung Slowenien sind als Malteserkreuz ausgeführt, die anderen Verbindungen als Kleeblatt. Ebenso wie am Knoten Graz Ost ist jeweils der linke Fahrstreifen aus jeder Richtung auch der Abbiegestreifen bzw. der hinzukommende Fahrstreifen, ausgenommen die A9 Richtung Slowenien, die die Autobahn in diese Richtung nur 2 Fahrstreifen besitzt.

Eine Besonderheit am Knoten Graz West ist, dass trotz der Bauausführung als halbes Malteserkreuz das Autobahnkreuz auf 2 Ebenen gebaut werden konnte. Möglich wurde dies dadurch, dass die Rampen des Malteserkreuzes den Knoten nicht im Zentrum schneiden, sondern etwas aus der Mitte versetzt. Dadurch kann die Süd Autobahn auf einer Brücke gequert werden, die Pyhrn Autobahn als Unterführung.

Knoten Klagenfurt Nord

Der geplante Knoten Klagenfurt Nord soll die A2 mit der geplanten Klagenfurter Schnellstraße S37 verbinden. Derzeit (Stand 2006) ist der Knoten noch die Anschlussstelle Klagenfurt Nord, welche die Südautobahn mit der Friesacher Straße B317 verbindet. Laut Planungen der ASFINAG wird die Verlängerung der Murtal Schnellstraße S36, die Klagenfurter Schnellstraße S37, bis nach Klagenfurt gebaut. Damit verbunden ist auch der Umbau der Anschlussstelle zum Autobahnknoten.

Knoten Klagenfurt West

Der Knoten Klagenfurt West verbindet die Südautobahn mit dem Autobahnzubringer Klagenfurt West. Die A2 Richtung Villach und Autobahnzubringer Klagenfurt West ist am Knoten die durchgehende Verbindung, da die Nordumfahrung Klagenfurt erst später gebaut wurde. Bei der Generalsanierung der Autobahn in diesem Bereich im Jahr 2004 wurde auch die Beschilderung und die Bodenmarkierungen geändert, weil es immer wieder vorgekommen ist, das Autofahrer am Knoten stehen geblieben sind oder sich Verfahren haben. In Richtung Wien wurden schon 2 km vor dem Knoten Schilder aufgestellt, die darauf hinweisen das man in Richtung Wien abbiegen muss.

Knoten Villach

Der Knoten Villach stellt die Verbindung zwischen der Tauern Autobahn, der Karawanken Autobahn und der Südautobahn her. Der flächenmäßig größte Knoten in Österreich ist auch einer der am besten ausgebaute. Auch an den extrem verkehrsstarken Ferienreisewochenenden kommt es am Knoten nie zu Staus. Ursprünglich war der Knoten ein Autobahndreieck. Erst mit der Eröffnung der Karawankenautobahn 1991 wurde der Knoten zum Autobahnkreuz.

Section Control


Da der Wechsel durch Wettereinflüsse sehr unfallträchtig ist, wurde ab Herbst 2004 eine durch Section Control überwachte Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt, wobei sich das Tempolimit nach den Wetterverhältnissen richtet und die Geschwindigkeitsmessungen jeweils angepasst werden.

Feinstaub


A2 Lassnitzhöhe Graz Ost Sommer 2005.jpg Die Südautobahn führt durch die am stärksten mit Feinstaub belasteten Gebiete in Österreich. Klagenfurt und Graz überschreiten die jährliche zulässige Anzahl an Grenzwertüberschreitungen bei weitem. Auch der Bezirk Wolfsberg in Kärnten zählt zu den stark belasteten Gebieten. Von vielen Politikern und Personen wird dem Straßenverkehr ein großer Teil der Schuld an der Problematik gegeben. Insbesondere Fahrzeuge mit Dieselmotor sollen bei der Verbrennung Feinstaub emittieren.

Auf der A2 im Raum Graz, zwischen dem Knoten Graz West und 2 km vor der Anschlussstelle Laßnitzhöhe, gibt es deshalb seit dem Jahr 2003 ein Tempolimit in den stark belasteten Wintermonaten, vom 1. November bis 31. März. Die geringere Geschwindigkeit soll den Ausstoß und die Aufwirbelung von Feinstaub verringern. Im ersten Jahr dieser Verordnung wurde das Tempolimit auf 80 km/h festgelegt. Dies wurde aber nur von wenigen Verkehrsteilnehmern eingehalten. Es kam oft zu gefährlichen Situationen, wenn LKWs auf der dritten Spur Fahrzeuge überholten, die die Geschwindigkeitsbeschränkungen einhielten. In den folgenden Jahren wurde dann Tempo 100 verordnet. Trotz der Tempolimits erreichte die Belastung mit Feinstaub in den ersten beiden Monaten des Jahres 2006 einen neuen Rekordwert.

Im Raum Klagenfurt gibt es kein Tempolimit, weil dort der Großteil der Autobahn im Tunnel verläuft, wo es das ganze Jahr eine Beschränkung auf 100 km/h gibt. Im Bezirk Wolfsberg wird seit dem Jahr 2004 diskutiert, ob eine Reduktion der Geschwindigkeit auf 100 km/h aufgrund der Feinstaubproblematik sinnvoll ist. Aktuell (Anfang 2006) ist noch keine Entscheidung gefallen.

Sonstiges


Das Stück entlang des Wörthersees ist jener Autobahnabschnitt in Österreich, auf dem die meisten Falschfahrer unterwegs sind.

 

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