| Suedautobahn knoten.png |
| AB-Kreuz-blau.svg 1 Knoten Inzersdorf (A23) |
| AB-Kreuz-blau.svg 2 Knoten Vösendorf (A21 / S1) |
| AB-Kreuz-blau.svg 3 Knoten Guntramsdorf (A3) |
| AB-Kreuz-blau.svg 4 Knoten Wiener Neustadt (S4) |
| AB-Kreuz-blau.svg 5 Knoten Seebenstein (S6) |
| AB-Kreuz-gelb.svg 6 geplanter Knoten Riegersdorf (S7) |
| AB-Kreuz-blau.svg 7 Knoten Graz Ost (Zubringer) |
| AB-Kreuz-blau.svg 8 Knoten Graz West (A9) |
| AB-Kreuz-gelb.svg 9 geplanter Knoten Klagenfurt Nord (S37) |
| AB-Kreuz-blau.svg 10 Knoten Klagenfurt West (Zubringer) |
| AB-Kreuz-blau.svg 11 Knoten Villach (A10 / A11) |
Am 26.Mai 1962 wurde der erste Abschnitt der A2 zwischen Vösendorf und Leobersdorf eröffnet. Bis 1975 war der Abschnitt zwischen Wien und Seebenstein komplett.
Zuvor wurde aber bereits die erste Autobahn in der Steiermark eröffnet: Die A2 zwischen Gleisdorf und Raaba (jetzt Knoten Graz Ost) am 13. Dezember 1969.
Im Folgejahr wurde auch die erste Autobahn in Kärnten eröffnet. Der Abschnitt zwischen Pörtschach und Villach war der erste in Kärnten. In der Zeit, als die Autobahn ohne Anschlussstellen als Inselautobahn geführt wurde, bezeichnete man den Abschnitt zwischen Villach und Pörtschach, und später Klagenfurt, als Wörtherseeautobahn. Auch der letzte Abschnitt der A2, der eröffnet wurde, war in Kärnten: Am 25. November 1999 war mit der Eröffnung des Abschnittes Völkermarkt West - Klagenfurt Ost die A2 komplett.
Eine Besonderheit in Österreich ist die Tatsache, dass die Autobahn zwischen Wien und Knoten Seebenstein sowie zwischen Gleisdorf und Mooskirchen bereits mit drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung gebaut wurde. Außer der Wiener Südosttangente A23 und der Pyhrn Autobahn A9 im Raum Graz ist die A2 die einzige Autobahn wo dies der Fall war. Der Abschnitt Wien - Wiener Neustadt wurde sogar schon im dritten Reich dreispurig geplant. Zwischen Gleisdorf und dem Knoten Graz West wurde aufgrund der damals unüblich breiten Fahrbahn der Standstreifen sehr schmal gebaut, zwischen Gleisdorf und dem Knoten Graz Ost ist dies heute noch der Fall.
Ebenfalls als Sparautobahn ausgebaut ist der Packabschnitt zwischen Mooskirchen und Modriach sowie der Abschnitt Bad St. Leonhard und Wolfsberg Nord. Dort wird zurzeit auf Hochtouren gearbeitet. Die gefährlichen einröhrigen Tunnels Herzogbergtunnel und Gräberntunnel erhielten bereits eine zweite Röhre. Die Freilandbereiche sollen bis 2007 fertig werden.
Eine Besonderheit für Österreich stellen die ursprünglichen Planungen für den Packabschnitt dar. Als Packabschnitt wird die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Mooskirchen und Packsattel bezeichnet. Der alte Autobahnbereich, auf welchem früher vier Fahrstreifen ohne Standstreifen die komplette Autobahn darstellten, war als Richtungsfahrbahn Italien geplant. Die Richtungsfahrbahn Wien sollte nach dem Herzogbergtunnel auf die vom Fahrer aus gesehene linke Seite der Autobahn wechseln und in einem teilweise relativ weit getrennten Bereich von der anderen Richtungsfahrbahn talwärts führen. Dabei war auch eine gänzlich andere, mehr dem Gelände angepasste, Trasse geplant. Der Hintergedanke dieser Planung war, dass lediglich für den bergwärts fahrenden Verkehr, und da vor allem dem Schwerverkehr, geringe Steigungsstrecken ermöglicht werden sollen. Dem talwärts fahrenden Verkehr wurde eine kurvenreichere, steilere Strecke zugemutet. Als in den Neunzigern das Verkehrsaufkommen und somit der Ausbau immer nötiger wurde, entschied man sich dann aber doch, die zweite Fahrbahn neben der bereits gebauten zu bauen. Die Gründe dafür waren, das man entlang der bereits genutzten Trasse am wenigsten Natur zerstören würde und eine Fahrspur als Bauspur verwenden kann. Dies machte auch den aufwändigen Bau spezieller Baustraßen überflüssig. In Kauf nehmen musste man jedoch den Bau sehr vieler Brücken und Ankerwände sowie den Bau der zweiten Röhre des Kurztunnels Assingberg. Austria A2 moedling.jpg und Mödling]] Zwischen Wien und Knoten Guntramsdorf befindet sich, neben der Wiener Südosttangente A23, der einzige 8-spurige Bereich in Österreich. Der Ausbau wurde nötig als man sich endgültig gegen den Bau der Südost Autobahn A3 bis nach Wien entschied. Die Südostaubahn endet heute am Knoten Guntramsdorf. Die Asfinag plant bereits den weiteren Ausbau auf 4 Fahrstreifen je Richtung bis nach Leobersdorf.
In Kärnten ist zwischen der Anschlussstelle Völkermarkt Ost und Völkermarkt West eine weitere Anschlussstelle Völkermarkt Mitte geplant, welche die B82 Seeberg Straße direkt an die Autobahn anbinden soll.
Bis 2005 ging der Zubringer bis nach Graz Liebenau. Mit Errichtung des Einkaufszentrum Murpark und einer P+R Anlage direkt am Zubringer wurde der Wunsch nach einer eigenen Anschlussstelle und nach einer Straßenbahnverbindung laut. Deshalb entschied man sich das Ende des Autobahnzubringers Graz Ost vorzuverlegen und am vorgezogenen Ende "Sternäckerweg" eine ampelgeregelte Kreuzung zu errichten.
Die Klagenfurter Nordumfahrung mündet jedoch erst am Knoten Klagenfurt West in die bestehende A2. Deshalb wurde aus der alten Strecke der Zubringer Klagenfurt West.
Im Zuge des vierspurigen Ausbaus der A2 wurde auch der Knoten Vösendorf und der Bereich zwischen Knoten Inzersdorf ausgebaut. Die beiden Knoten wurden durch gezielte Entflechtung der Verkehrsströme prinzipiell zu einem einzigen Knoten. In Fahrtrichtung Wien muss man sich schon vor dem Knoten Vösendorf entscheiden, ob man beim Knoten Inzersdorf auf der Wiener Südosttangente in Richtung Wiental / Altmannsdorf fahren wird oder in Richtung Kagran. Hier erfolgt die Aufteilung des Verkehrs für den Knoten Inzersdorf schon vor dem Knoten Vösendorf, denn beide Relationen werden ab dem Knoten Vösendorf als zwei zweispurige und baulich getrennte Fahrbahnen bis zur A23 geführt. Die Ableitung auf die Wiener Außenring Autobahn und die Wiener Außenring Schnellstraße S1 erfolgt auch im Zuge dieser Verkehrsaufteilung. Dies soll im Bereich zwischen der beiden Autobahnknoten unnötige und bei hohem Verkehrsaufkommen gefährliche Spurwechsel verhindern und somit zu flüssigeren Vorankommen führen. Zum Erreichen des gleichen Ziels dient ein Tempolimit von 80 km/h in diesem Bereich. In Fahrtrichtung Graz sind beide Knoten verkehrstechnisch nicht miteinander verknüpft. Von der Wiener Südosttangente kommend, nehmen vier Fahrstreifen den Verkehr auf und passieren den Knoten Vösendorf mit allen vier Fahrstreifen.
Die Süd Autobahn weist beim Knoten Wiener Neustadt einen für Österreich untypisch weiten Abstand der beiden Richtungsfahrbahnen auf.
Seitens der steirischen Landesregierung wird eine Verbindung des Knotens Graz Ost mit der Kirchbacher Straße B 73 gefordert. Die B73 verläuft im Bereich des Knotens unter der A2 hindurch, hat jedoch keine direkte Verbindung mit der Autobahn. Diese Verbindung soll durch einen Umbau des Knotens und der Umlegung der Kirchbacher Straße inklusive Bau eines 800 m langen Tunnels erfolgen. Das Projekt befindet sich aber noch in der frühen Planungsphase (Stand März 2006).
Der Knoten Graz West ist mit über 100.000 Fahrzeugen durchschnittlichem täglichem Verkehr der am meisten befahrene Autobahnknoten in der Steiermark. Der Knoten verbindet die Pyhrn Autobahn A9 mit der Südautobahn A2. Die Verbindungen A2 aus Richtung Klagenfurt - A9 Richtung Linz und A2 aus Richtung Wien - A9 Richtung Slowenien sind als Malteserkreuz ausgeführt, die anderen Verbindungen als Kleeblatt. Ebenso wie am Knoten Graz Ost ist jeweils der linke Fahrstreifen aus jeder Richtung auch der Abbiegestreifen bzw. der hinzukommende Fahrstreifen, ausgenommen die A9 Richtung Slowenien, die die Autobahn in diese Richtung nur 2 Fahrstreifen besitzt.
Eine Besonderheit am Knoten Graz West ist, dass trotz der Bauausführung als halbes Malteserkreuz das Autobahnkreuz auf 2 Ebenen gebaut werden konnte. Möglich wurde dies dadurch, dass die Rampen des Malteserkreuzes den Knoten nicht im Zentrum schneiden, sondern etwas aus der Mitte versetzt. Dadurch kann die Süd Autobahn auf einer Brücke gequert werden, die Pyhrn Autobahn als Unterführung.
Der geplante Knoten Klagenfurt Nord soll die A2 mit der geplanten Klagenfurter Schnellstraße S37 verbinden. Derzeit (Stand 2006) ist der Knoten noch die Anschlussstelle Klagenfurt Nord, welche die Südautobahn mit der Friesacher Straße B317 verbindet. Laut Planungen der ASFINAG wird die Verlängerung der Murtal Schnellstraße S36, die Klagenfurter Schnellstraße S37, bis nach Klagenfurt gebaut. Damit verbunden ist auch der Umbau der Anschlussstelle zum Autobahnknoten.
Der Knoten Klagenfurt West verbindet die Südautobahn mit dem Autobahnzubringer Klagenfurt West. Die A2 Richtung Villach und Autobahnzubringer Klagenfurt West ist am Knoten die durchgehende Verbindung, da die Nordumfahrung Klagenfurt erst später gebaut wurde. Bei der Generalsanierung der Autobahn in diesem Bereich im Jahr 2004 wurde auch die Beschilderung und die Bodenmarkierungen geändert, weil es immer wieder vorgekommen ist, das Autofahrer am Knoten stehen geblieben sind oder sich Verfahren haben. In Richtung Wien wurden schon 2 km vor dem Knoten Schilder aufgestellt, die darauf hinweisen das man in Richtung Wien abbiegen muss.
Der Knoten Villach stellt die Verbindung zwischen der Tauern Autobahn, der Karawanken Autobahn und der Südautobahn her. Der flächenmäßig größte Knoten in Österreich ist auch einer der am besten ausgebaute. Auch an den extrem verkehrsstarken Ferienreisewochenenden kommt es am Knoten nie zu Staus. Ursprünglich war der Knoten ein Autobahndreieck. Erst mit der Eröffnung der Karawankenautobahn 1991 wurde der Knoten zum Autobahnkreuz.
Auf der A2 im Raum Graz, zwischen dem Knoten Graz West und 2 km vor der Anschlussstelle Laßnitzhöhe, gibt es deshalb seit dem Jahr 2003 ein Tempolimit in den stark belasteten Wintermonaten, vom 1. November bis 31. März. Die geringere Geschwindigkeit soll den Ausstoß und die Aufwirbelung von Feinstaub verringern. Im ersten Jahr dieser Verordnung wurde das Tempolimit auf 80 km/h festgelegt. Dies wurde aber nur von wenigen Verkehrsteilnehmern eingehalten. Es kam oft zu gefährlichen Situationen, wenn LKWs auf der dritten Spur Fahrzeuge überholten, die die Geschwindigkeitsbeschränkungen einhielten. In den folgenden Jahren wurde dann Tempo 100 verordnet. Trotz der Tempolimits erreichte die Belastung mit Feinstaub in den ersten beiden Monaten des Jahres 2006 einen neuen Rekordwert.
Im Raum Klagenfurt gibt es kein Tempolimit, weil dort der Großteil der Autobahn im Tunnel verläuft, wo es das ganze Jahr eine Beschränkung auf 100 km/h gibt. Im Bezirk Wolfsberg wird seit dem Jahr 2004 diskutiert, ob eine Reduktion der Geschwindigkeit auf 100 km/h aufgrund der Feinstaubproblematik sinnvoll ist. Aktuell (Anfang 2006) ist noch keine Entscheidung gefallen.
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