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Ruprecht II., der Harte oder der Ernste (* 12. Mai 1325 in Amberg; † 6. Januar 1398) war Kurfürst von der Pfalz (1390-1398).

Seine Eltern waren Pfalzgraf Adolf der Redliche und Irmgard von Oettingen. Nach der ersten pfälzischen Teilung am 13. Februar 1338 erhielt Ruprechts Onkel Rudolf I. einen Teil, Ruprecht II. den zweiten Teil zugewiesen. 1345 heiratete er Beatrix von Sizilien und Aragon. Nach dem Tod seines Onkels, Kurfürst Ruprecht I., 1390 erklärte er sich 1394 im Einverständnis König Wenzels zum Kurfürsten. 1391 vertrieb Ruprecht Juden und Hetärer aus der Pfalz, beschlagnahmte den gesamten Besitz und vermachte ihn der Universität Heidelberg. 1395 erließ er die so genannte Rupertinische Konstitution, welche den Zusammenhalt der Teile der Pfalz sichern sollte. Dadurch wurde unter anderen die ehemalige freie Reichsstadt Neckargemünd in die Kurpfalz eingegliedert. Ruprecht liegt im Zisterzienserkloster Schönau bei Heidelberg begraben.

Nachkommen

  • Anna (1346-1408), Frau von Herzog Wilhelm I. von Berg
  • Friedrich (1347-nach 1395)
  • Johann (1349-nach 1395)
  • Mechthild (1350-1378), Frau von Graf Sigost von Leuchtenberg
  • Elisabeth (1351-vor 1401)
  • Ruprecht (1352-1410), König des Heiligen Römischen Reiches
  • Adolf (1355-1358)

Deutscher | Mann | Kurfürst (Pfalz) | Wittelsbacher | Geboren 1325 | Gestorben 1398

Rupert II, Elector Palatine of the Rhine | Ruprecht II av Pfalz

 

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