| Gesamtlänge | 94 km | |
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen | |
| Niederlande | ||
Bundesautobahn 40 map.png Die Bundesautobahn 40 (Abkürzung: BAB 40) – Kurzform: Autobahn 40 (Abkürzung: A 40) – (früher A 2 bzw. A 430 (westlich/östlich vom Kreuz Kaiserberg)) – verläuft von der niederländischen Grenze bei Straelen in Weiterführung der A 67 (NL) von West nach Ost über den linken Niederrhein quer durch das Ruhrgebiet nach Dortmund, wo sie am Autobahnkreuz Dortmund-West in der Nähe der Stadtgrenze zu Bochum in die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße 1 und im weiteren Verlauf ab Holzwickede in die A 44 übergeht.
Der bisher nicht zu einer Autobahn erfolgte Ausbau der B 1 im Dortmunder Stadtgebiet hat planungsrechtliche und städtebauliche Gründe. Der Straßenbenutzer registriert den Umstand in erster Linie durch die unterschiedliche Beschilderung mit den gelben Zeichen für Bundesstraßen an Stelle der blauen für Autobahnen. Zudem gibt es im Dortmunder Stadtgebiet zwei Kreuzungen mit Ampeln.
Die A 40 von Duisburg bis Dortmund-West und die B 1 im Stadtgebiet Dortmund bilden im Zusammenhang den Ruhrschnellweg, eine Schnellstraße mit einem der höchsten Verkehrsaufkommen (>140.000 KFZ/Tag) in Deutschland. Aufgrund dieser extrem hohen Verkehrsbelastung und wegen der Dichte der Anschlussstellen kommt es regelmäßig in den Stoßzeiten zu Verkehrsstaus. Deshalb wird sie von einigen Bewohnern der Region auch als "Ruhrschleichweg" oder der "längste Parkplatz des Ruhrgebiets" bezeichnet.
1967 werden die Radwege entlang des Schnellweges zugunsten des Automobilverkehrs zurückgebaut und die Straße verbreitert. Im September 1970 ist auch der Tunnel in Essen fertig und wird am 25. September durch Gustav Heinemann eingeweiht. Am 1. Januar 1977 ist es soweit, die Bundesstraße 1 wird zur Autobahn A 430.
Durch den Fall des Eisernen Vorhangs 1989 und der darauf folgenden EU-Osterweiterung erhält der Ruhrschnellweg neben seiner historischen Funktion als Ruhr-Magistrale zusätzlich die Aufgabe der Verbindung des niederländischen Wirtschaftsraumes mit den ostdeutschen, polnischen und ukrainischen Wirtschaftszentren. Wie die Perlen einer Kette reihen sich die Agglomeration Rotterdam, das Ruhrgebiet, das Mitteldeutsche- und das Oberschlesische Revier der Ballungsraum Kiew und die Industrieregion Donezbecken aneinander; die A 430 wird Teil einer bedeutenden Europäischen Verkehrsachse. In Teilen der Politik und in Kreisen der Rhein-Ruhr-Wirtschaft wird in den 1990er Jahren frühzeitig auf die zu erwartenden, weiter steigenden Verkehre in Ost-West-Richtung und den im Ruhrgebiet drohenden Verkehrskollaps hingewiesen. Als Lösungsansatz wird neben der Vollendung der A 44 unter anderem auch eine zum Ruhrschnellweg parallel verlaufende, privat zu erstellende und zu bewirtschaftende Tunnellösung zwischen Dortmund und Duisburg diskutiert, die wegen der zu erwartenden Kosten jedoch nicht weiter verfolgt wird.
Bei der Neuordnung des Autobahnnetzes in Deutschland wird im April 1992 die A 430 mit Teilen der bisherigen A 2 (Straelen-Duisburg/Kaiserberg) zur A 40 zusammengefasst.
Nach 2004 wird auch 2005 der auf Essener Stadtgebiet befindliche Tunnel unter der Innenstadt hindurch vom ADAC bei einem Sicherheitscheck erneut als "mangelhaft" eingestuft.
Zwischen März und August 2005 wurden auf der Strecke zwischen Bochum-Werne und Dortmund-West die für eine Bundesautobahn vorgeschriebenen blauen Hinweisschilder aufgestellt. Aus Kostengründen war dieser Teilabschnitt - obwohl als Autobahn geführt - noch mit den alten Hinweisschildern der B 1 ausgestattet und als Kraftfahrstraße beschildert.
Zwischen den Anschlusstellen E-Zentrum (Ost) und E-Kray befindet sich einzige Spurbusstrecke zwischen zwei Autobahnspuren. Diese Spur beinhaltet die Haltestellen Oberschlesienstr., Feldhaushof, Frillendorfer Platz und Schönscheidtstraße, und wird von den Buslinien 146 und 147 der EVAG bedient.
Im Rahmen der drohenden Schließung des Opel-Standortes Bochum im Herbst 2004 erinnerte sich die Politik daran, dass der Bau der sog. Opel-Spange bereits seit langem beschlossen ist. Neben dem Ausbau der A44 bis zur ehemaligen NS 7 in Bochum bei Opel ist es geplant, die A 40 von Bochum-Stahlhausen bis zur Anschlussstelle Gelsenkirchen sechsspurig auszubauen, um den Verkehr zu entlasten. Wann mit diesem Ausbau begonnen wird, ist derzeit noch sehr unklar.
Im Anschluss daran wird die Anschlussstelle Bochum-Stahlhausen und das Ende der heutigen Straße Donezk-Ring zu einem Autobahnkreuz umgebaut. Der Donezk-Ring sowie der Oviedo-Ring und der Nordhausen-Ring sollen dann zur Autobahn aufgestuft werden. Der erste Abschnitt wird dann zur A 441 und der weitere Verlauf der Strecke ab Bochum-Weitmar Bestandteil der A44. Die exakte Stelle, wo die Autobahnen wechseln, ist noch nicht festgelegt.
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