Der Ruhrschifffahrtskanal verbindet die Duisburg-Ruhrorter Häfen mit dem Hafen von Mülheim an der Ruhr.
Der Kanal wurde 1927 erbaut und sichert im Unterlauf der Ruhr die Schiffbarkeit des Flusses. Das Gefälle der Staustufe ist so groß, dass es zur Energiegewinnung genutzt wird.
Ab 1847 übernahm die Eisenbahn immer mehr Transporte, so dass die Ruhrschifffahrt an Bedeutung verlor und 1889 eingestellt wurde.
Zur Steigerung ihrer Wirtschaftskraft beschloss die Stadt Mülheim einen Hafen anzulegen und eine direkte Verbindung zum Duisburger Hafen zu schaffen. Dazu erhielt die Ruhr zwischen den Häfen ein neues Bett, da die ursprüngliche Ruhrführung für die großen Rheinschiffe ungeeignet war.
Die Bauzeit betrug zwölf Jahre. Das Gefälle von rund zehn Metern zwischen den Städten wurde durch zwei neue Schleusen ausgeglichen.
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"Ruhrschifffahrtskanal".
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