| Entamoeba histolytica | |||||||||||||||
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| E_histol_trophs_F.JPG | |||||||||||||||
| : | Protozoen (Protozoa) |
| : | Amoebozoa |
| : | Lobosa |
| : | Amoebida |
| : | Entamoebidae |
| : | Entamoeba |
| : | Entamoeba histolytica |
Noch weiter verbreitet jedoch ist Entamoeba dispar. Diese wurde früher als Stamm von E. histolytica betrachtet, gilt jedoch mittlerweile aufgrund von genetischen Unterschieden als eigene Art. Sie kann jedoch keine Magna-Formen ausbilden und ist von den Minuta-Formen der Histolytica optisch nicht zu unterscheiden. Sie ruft meist nur Durchfälle hervor, die von selbst abklingen.
Die Amöben gelangen als Zysten in den Dünndarm, dort schlüpft ein Vier-Kern-Stadium, diese wiederum besiedelt den Dickdarm und teilt sich dort in acht Trophozoiten. Diese bilden eine Kommensale mit dem Wirt. Die Trophozoiten scheiden Zysten ab, die den Darm mit den Faeces verlassen. Es kommt zu einer Ausscheidungsmenge von bis zu 45 Millionen Zysten pro Tag.
Die von E. hystolitica hervorgerufene Krankheit bezeichnet man als Ruhr, genauer Amöbenruhr beziehungsweise Amöbiasis. Durch Gewebe auflösende Verdauungssekrete verursachen sie dabei eitrige Darmgeschwüre, die aufbrechen können. Die Folge können Unterleibsschmerzen, geleeartiger Durchfall, Bauchfellentzündungen und Abszesse der Leber sein. Unbehandelt kann die Krankheit durch Exsikkose zum Tod führen. Oft bricht die Krankheit erst Jahre oder Jahrzehnte nach der Infektion aus.
Protozoen und Algen | Parasit | Infektionskrankheit
Dysentery | Dysenterie | דיזנטריה | Dizenterija | Dysenterie | Dysenteri | Dyzenteria | Disenteria | Dyzentéria | Griža | Dysenteri | 痢疾
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