Der Rugby World Cup ist der wichtigste internationale Wettkampf im Rugby und wird seit 1987 alle vier Jahre mit derzeit 20 Teilnehmern ausgetragen. Zwischen den wenigen starken Nationen und dem Rest der Welt besteht allerdings ein beträchtlicher Leistungsunterschied, so dass die "Großen Fünf" England, Frankreich, Neuseeland (bekannt als die All Blacks), Australien (die Wallabies) und Südafrika (die Springboks) üblicherweise zunächst Kantersiege feiern und dann den Titel unter sich ausmachen. Der verliehene Pokal, die William-Webb-Ellis-Trophäe, ist nach dem Schüler der Rugby School benannt, der der Legende nach das Spiel erfunden hat.
Amtierender Weltmeister ist England, das Australien im Oktober 2003 in Sydney nach Verlängerung bezwang. Damit kommt zum ersten Mal überhaupt der Weltmeister aus der nördlichen Hemisphäre. Der Ausrichter 2007, Frankreich, war auch 2003 erfolgreich und wurde Vierter.
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