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Rudolph Hering (* 3. Januar 1803 in Schandau; † 12. Mai 1888 in Freibergsdorf) war ein deutscher Bergbeamter, nach ihm wurde u.a. der Rudolphschacht im Marienberger Revier benannt.

Der Sohn des Floßmeisters und Leutnants Carl Adoplh Hering besuchte die Bergakademie Freiberg und die Universität Leipzig. Nach dem Ende des Studiums war er von 1828 bis 1834 als Protokollist und später als Assessor im Bergamt Freiberg tätig. Als Bergmeister leitete er anschließend in Nachfolge Wilhelm Fischers vier Jahre das Bergamt Johanngeorgenstadt. 1838 wurde er zum Bergmeister in Marienberg ernannt. Als er am 23. Januar 1839 in sein neues Amt eingewiesen wurde, ist der dortige Wasserlochschacht in Rudolphschacht umbenannt wurden. Auf diesem heute noch im Marienberger Ortsteil Lauta vorhandenen Schacht wurde 2005/2006 ein Pferdegöpel wiedererrichtet.

1858 erhielt Hering vom sächsischen König den Titel Bergrat verliehen. 1873 schied er aus dem aktiven Dienst auf und zog nach Freibergsdorf bei Freiberg, wo er 15 Jahre später starb.

Literatur


Mann | Deutscher

 

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