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Rudolf von Tavel (* 21. Dezember 1866; † 18. Oktober 1934 in Bern) war ein Schweizer Journalist und Schriftsteller.

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Leben


Als Sohn einer alten Berner Patrizier-Familie genoss er eine solide Ausbildung und studierte an der Universität Heidelberg Philosophie.

Seine Bücher schrieb er in berndeutscher Mundart. Sie zählen noch heute zu den meistgelesenen Mundart-Werken in der Schweiz.

Von 1903 bis 1927 war Rudolf von Tavel Mitglied des Erweiterten Komitees der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Bern. Er liegt begraben auf dem Berner Schosshaldenfriedhof.

Rudolf von Tavels Nachlass wird in der Burgerbibliothek Bern aufbewahrt.

Werke (in Auswahl)


  • Jä gäll, so geit's. E luschtigi Gschicht uus truuriger Zyt, 1901
  • Der Houpme Lombach. Berndeutsche Novelle, 1903
  • Götti und Gotteli. Berndeutsche Novelle, 1906
  • E Gschicht us de trübste Tage vom alte Bärn, 1907
  • D'Frau Kätheli und ihri Buebe. Berndeutsche Erzählung, 1910
  • Gueti Gschpane. Berndeutsche Erzählung, 1913
  • Heinz Tillmann. Roman, 1920
  • D' Haselmuus. E Gschicht us em Undergang vom alte Bärn, 1922
  • Ds verlorne Lied. Berndeutscher Roman, 1926
  • Veterane-Zyt. Roman, 1927
  • Der Frondeur. Berndeutscher Roman aus dem 17. Jahrhundert, 1929
  • Ring i der Chetti. Ä Läbesgeschicht, 1931
  • Meischter und Ritter. Roman, 1933

Literatur


  • Hugo Marti: Rudolf von Tavel. Leben und Werk. 4. Aufl. Bern: Francke. 1984.

Weblinks


Mann | Schweizer | Geboren 1866 | Gestorben 1934 | Journalist | Autor | Literatur (20. Jh.) | Literatur (Deutsch) | Erzählung | Roman, Epik

 

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