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Rudolf Stichweh (* 1951 in Lemgo, Lippe) ist ein deutscher Soziologe. Er ist als Schüler von Niklas Luhmann einer der renommiertesten Vertreter der soziologischen Systemtheorie.

Forschung


Er studierte Soziologie und Philosophie an der Freien Universität Berlin und der Universität Bielefeld, wo er mit einer Arbeit zur Entstehung der Physik als wissenschaftlicher Disziplin zum Dr. rer. soc. promovierte. Seine Habilitation an der Fakultät für Soziologie der Universität der Universität Bielefeld erlangte er 1990 mit Forschungsarbeiten zum Zusammenhang von Staatsbildung und Universitätsentwicklung im Frühe frühneuzeitlichen Europa.

Er war von 1985-89 Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln; 1987 an der Maison des Sciences de l’Homme in Paris; von 1989-94 am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt/M. Von 1994-2003 war er Professor für Soziologische Theorie und Allgemeine Soziologie an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld; 1999-2001 war er Dekan dieser Fakultät; im Frühjahr 2000 Gastprofessor an der École des hautes études en sciences sociales, Paris; im Winter 2001/2 an der Universität Wien; seit Winter 2003 ist er Professor für Soziologische Theorie und Allgemeine Soziologie an der Universität Luzern; vom Oktober 2005 bis Juli 2006 Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin.

Forschungsschwerpunkte von Rudolf Stichweh sind:

Werke


  • Zur Entstehung des modernen Systems wissenschaftlicher Disziplinen. Frankfurt a.M. 1984.
  • Der frühmoderne Staat und die europäische Universität. Frankfurt a.M. 1991.
  • Wissenschaft, Universität, Professionen. Frankfurt a.M. 1994.
  • Die Weltgesellschaft. Frankfurt a.M. 2000.
  • Inklusion und Exklusion. Bielefeld 2005.

Siehe auch


Weblinks


Mann Deutscher | Soziologe (20. Jh.) | Autor | Sachliteratur | Geboren 1951

 

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