Rudolf Schwarz (* 15. Mai 1897 in Straßburg; † 3. April 1961 in Köln) war ein deutscher Architekt, der vor allem durch seine katholischen Kirchenbauten bekannt wurde. Er wurde der rheinische Mystiker genannt. Er war zudem als Autor bekannt.
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Düren_Annakirche_3.jpg Schwarz studierte von 1914 bis 1918 Architektur an der Technischen Hochschule in Berlin und ein Jahr katholische Theologie an der Hochschule der bildenden Künste Bonn. In seiner Dissertation widmete er sich den Frühtypen der rheinischen Landkirchen.
Düren_Annakirche_Hauptraum.jpg | 1925 bis 1927 war Schwarz Lehrer der Architektur an den Technischen Lehranstalten Offenbach (heute HfG Offenbach); zu dieser Zeit hatte er eine Ateliergemeinschaft mit Dominikus Böhm, die Rudolf Schwarz nachhaltig beeinflusste. 1927 bis 1934 war er Direktor an der Kunstgewerbeschule Aachen und 1953 bis 1961 an der Düsseldorfer Kunstakademie. Von 1946 bis 1952 leitete er das Amt für Stadtplanung in Köln, wo er auch Generalplaner für den Wiederaufbau war. 1954 heiratete er die Architektin Maria Lang, die nach seinem Tod viele Bauten fertigstellte. Prof. Dr. Rudolf Schwarz starb am 3. April 1961 an einem Herzinfarkt.
1951 wurde Schwarz das Bundesverdienstkreuz verliehen; 1952 erhielt der den renommierten Fritz-Schumacher-Preis. Den Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen bekam er im Jahre 1958.
Mann Deutscher | Elsässer Architekt | HfG Offenbach | Geboren 1897 | Gestorben 1961
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