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Rudolf Kučera (* 10. April 1947 in Prag) ist ein tschechischer Politologe.

Er studierte Philosophie und Geschichte und war Mitglied der Tschechoslowakische Akademie der Wissenschaften. 1978 wurde er wegen seiner Mitarbeit an der Charta 77 entlassen und arbeitete danach 11 Jahre als Bauarbeiter. In dieser Zeit bildete er die Paneuropa-Union Böhmen und Mähren, deren Präsident er heute ist. Er ist Gründer und jetziger Chefredakteur der Zeitschrift Zeitschrift Mitteleuropa (Střední Evropa). Nach der "Samtenen Revolution" 1989 wurde er Direktor des Instituts für politologische Studien der Karls-Universität Prag. Daneben ist er als Berater für die beiden konservativen Parteien KDU-ČSL und US-DEU tätig. Kučera steht der Sudetendeutschen Landsmannschaft nahe und tritt für eine Revidierung der Beneš-Dekrete ein. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen.

Schriften


  • Miloslav Vlk, Rudolf Kucera: Wird Europa heidnisch?, Sankt Ulrich Verlag, 2000, ISBN 3929246422

Weblinks


Mann | Politologe | Geboren 1947

 

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